Schlagwort: Sattelzug

  • Polizei zieht rollende Zeitbombe auf der A1 aus dem Verkehr

    Polizei zieht rollende Zeitbombe auf der A1 aus dem Verkehr

    Schwertransport mit gravierenden Mängeln gestoppt

    Osnabrück

    Ein Sattelzug mit massiven Sicherheitsmängeln hätte für eine Katastrophe sorgen können – doch aufmerksame Polizisten der Osnabrücker Autobahnpolizei verhinderten Schlimmeres.

    Auf der A1 fiel ihnen am Dienstagabend eine Sattelzugmaschine auf, die mit abgelaufenen österreichischen Kurzzeitkennzeichen unterwegs war.

    Noch schwerwiegender:

    Der dazugehörige Sattelauflieger, der mit französischen Kennzeichen versehen war, war bereits seit 2022 abgemeldet – und damit ebenfalls nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

    Die Kontrolle brachte alarmierende Verstöße ans Licht:

    Die Ladung – zwei Sattelmaschinen mit einem Gesamtgewicht von rund 16 Tonnen – war kaum gesichert. Zudem überstieg die Fahrzeughöhe mit 4,36 Metern die zulässige Grenze von vier Metern. Als wäre das nicht genug, war ein Reifen des Aufliegers völlig abgefahren und stellte ein enormes Sicherheitsrisiko dar.

    Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und leiteten mehrere Straf- und Bußgeldverfahren ein. Geplant war eine Fahrt vom Rhein-Erft-Kreis zum Hafen Wilhelmshaven, wo das Gespann samt Ladung verschifft werden sollte – doch daraus wird nichts: Die Fähre am Morgen musste ohne den Sattelzug ablegen.

    Die Bilanz: Ein Transport, der in dieser Konstellation niemals hätte rollen dürfen – gestoppt, bevor es zu spät war.

  • ICE kracht in Sattelzug – mindestens zwei Verletzte

    ICE kracht in Sattelzug – mindestens zwei Verletzte

    Schwerer Unfall auf Bahnstrecke Hamburg-Harburg – Maschen: ICE kollidiert mit Sattelzug

    Hamburg –

    Ein dramatischer Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag auf der Bahnstrecke zwischen
    Hamburg-Harburg und Maschen. Ein ICE der Deutschen Bahn prallte mit einem Sattelzug zusammen.
    An Bord des Zuges befanden sich 279 Menschen.

    Mindestens zwei Verletzte – Rettungshubschrauber im Einsatz

    Nach ersten Informationen der Feuerwehr gab es mindestens zwei Verletzte. Andere Medien berichten von weiteren Verletzten. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

    Unfallursache bislang unklar

    Die Ursache des Unfalls ist derzeit noch ungeklärt. Der Zusammenstoß ereignete sich im Hamburger Ortsteil Rönneburg. Experten haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

    Massive Schäden vor Ort

    Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein erschreckendes Bild. Überall lagen Trümmerteile verstreut. Der angefahrene Sattelzug wurde bei der Kollision stark beschädigt.

    Sperrungen und Bergungsarbeiten

    Die Strecke blieb nach dem Unfall zunächst komplett gesperrt. Feuerwehr und Bahnmitarbeiter arbeiteten gemeinsam an der Bergung des beschädigten Zuges. 

  • Defekte Bremsen führen zur Untersagung der Weiterfahrt

    Defekte Bremsen führen zur Untersagung der Weiterfahrt

    Defekte Bremsen führen zur Untersagung der Weiterfahrt

    BAB 6 – Bruchmühlbach-Miesau

    Am gestrigen Nachmittag kontrollierten die Spezialisten der Schwerverkehrsüberwachung einen Sattelzug auf der BAB 6 bei Bruchmühlbach-Miesau.

    Den geschulten Augen entging nichts. An der Sattelzugmaschine, waren neben total verschlissenen Bremsbelägen auch ein Teil der kompletten Druckluftbremsanlage vorsätzlich stillgelegt worden, um eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Der mit über 22 Tonnen Stückfracht beladene Sattelzug, war daher ein tickende Zeitbombe. Aufgrund der erheblichen Mängel an der Bremsanlage, musste eine Reparatur vor Ort erfolgen. Aus diesem Grund, wurde die Sattelzugmaschine kurzer Hand an die Kette gelegt um somit eine Weiterfahrt bis zur ordnungsgemäßen Reparatur zu verhindern.

    Auf den 37-jährigen Fahrer bzw. dessen Firma kommen nun Bußgelder im dreistelligen Bereich zu. Diese mussten vor Ort durch eine Sicherheitsleistung hinterlegt werden.

  • Gefahrgutlaster umgekippt – A 44 und A 57 Aufwendige Bergungsarbeiten

    Gefahrgutlaster umgekippt – A 44 und A 57 Aufwendige Bergungsarbeiten

    A 44 und A 57 Gefahrgutlaster umgekippt –  Aufwendige Bergungsarbeiten Sperrung dauerte rund 30 Stunden

    Düsseldorf

    Unfallzeit: Mittwoch, 31. Januar 2024, 13:01 Uhr

    Aufgrund eines umgekippten Sattelzugs im Autobahnkreuz Meerbusch – musste die Tangente sowie die Parallelfahrbahn in Fahrtrichtung Nijmegen gesperrt werden. Da Gefahrgut ausgetreten war, kam es zu umfangreichen Bergungsarbeiten.

    Mittwochmittag befuhr ein 57-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug die A 44 in Fahrtrichtung Kassel. Im Autobahnkreuz Meerbusch kam der Lkw, der mit Chemikalien beladen war, dann in der auf die A 57 in Fahrtrichtung Nijmegen führenden Fahrbeziehung aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab, kippte auf die rechte Fahrzeugseite und blieb im dortigen Grünstreifen liegen.

    Während der Bergungsarbeiten stellte sich heraus, dass Teile der Ladung undicht geworden waren. Die Gefahrgutexperten der Feuerwehr zogen eine Spezialfirma hinzu, die zunächst die Ladung abpumpen musste, bevor die Bergung des Sattelzugs beginnen konnte. Die Sperrung dauerte bis in den späten Abend des folgenden Donnerstags.

  • Hohe Sicherheitsleistung für bulgarischen Sattelzug in Lüdenscheid

    Hohe Sicherheitsleistung für bulgarischen Sattelzug in Lüdenscheid

    Hohe Sicherheitsleistung für bulgarischen Sattelzug in Lüdenscheid

    Lüdenscheid

    Am Dienstag 23.01.2024, gegen 9.20 Uhr, kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei einen bulgarischen Sattelzug auf der Umleitungsstrecke in Lüdenscheid auf der L692.

    Der Fahrer, ein türkischer Staatsbürger, konnte, obwohl er gewerblichen Güterverkehr durchführte, weder Fahrerbescheinigung noch Arbeitsvertrag nach dem Güterkraftverkehrsgesetz vorweisen. Das schreibt das Güterkraftverkehrsgesetz vor, um gegen illegale Beschäftigungen vorgehen zu können.

    Das bulgarische Unternehmen sowie der Fahrer mussten insgesamt eine Sicherheitsleistung in Höhe von ca. 6400 Euro vor Ort entrichten. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

  • Sattelzug nach Verkehrsunfall mit Omnibus flüchtig

    Sattelzug nach Verkehrsunfall mit Omnibus flüchtig

    Sattelzugfahrer nach Verkehrsunfall mit Omnibus flüchtig

    Betzdorf – 

    Der 69-jährige Fahrer eines Omnibusses befuhr am 05.06. gegen 11:30 Uhr die Steinerother Straße in Fahrtrichtung Innenstadt, als ihm ein noch unbekannter Fahrer eines Sattelzugs auf der dortigen Brücken entgegen kam. Dabei sei der Fahrzeugführer des Sattelzugs zu weit links gefahren sein, sodass der Omnibusfahrer habe ausweichen müssen. Hierdurch überfuhr er den Überfahrschutz des Bordsteins, wodurch dieser, ebenso wie der Omnibus, beschädigt wurde. Der Sattelzugführer setzte seine Fahrt unbeirrt fort, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass dieser den Verkehrsunfall gar nicht bemerkte, da es nicht zu einer Berührung der beiden Fahrzeuge kam.

    Hinweise zu dem Sattelzug bitte an die Polizei Betzdorf.

  • Von Sattelzug in Leitplanke gedrückt…

    Von Sattelzug in Leitplanke gedrückt…

    Kaiserslautern – 

    Am Montagnachmittag missachtete der/die FahrerIn eines weißen Kleinwagens auf der BAB 6 die Vorfahrt einer 51-jährigen Fahrerin eines Sattelzuges. Diese musste mit ihrem 40-Tonner nach links ausweichen und drückte einen 37-jährigen Golf-Fahrer in die Mittelschutzplanke. Nachdem der Unfallverursacher seine Fahrt kurz verlangsamte, entfernte er sich anschließend unerlaubt in Richtung Saarbrücken von der Unfallstelle. Zum Glück wurde der Golf-Fahrer nicht verletzt und konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Autobahnpolizei sucht nun Zeugen, die möglicherweise sachdienliche Angaben zu dem weißen Kleinwagen machen können! Da sich der Unfall in der derzeitigen Dauerbaustelle an der Anschlussstelle KL-Ost ereignete, kam es während der Unfallaufnahme bzw. Dauer
    der Aufräumarbeiten zeitweise zum Rückstau. Neben dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr Kaiserslautern im Einsatz.

  • Gebrochene Bremsscheibe, Abgasreinigungsanlage defekt, Ölverlust – Sattelzug aus Südosteuropa wurde aus dem Verkehr gezogen

    Gebrochene Bremsscheibe, Abgasreinigungsanlage defekt, Ölverlust – Sattelzug aus Südosteuropa wurde aus dem Verkehr gezogen

    Gem.56237 Deesen

     

    Am Montag, 20.02.2023 kontrollierte die Schwerverkehrsgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf der BAB 3, Rastplatz “Sessenhausen” gegen 11:00 Uhr einen mit 16 Tonnen Automobilteilen beladenen Sattelzug eines südosteuropäischen Transportunternehmens.

    Während es sich bei dem Auflieger um ein mängelfreies Leasingfahrzeug handelte, erschreckte die Kontrolleure der technische Zustand der firmeneigenen Sattelzugmaschine.

    So wurde festgestellt, dass an der Vorderachse die Bremsscheiben insgesamt stark verschlissen waren und nicht mehr die erforderlichen Materialstärken zeigten. Zudem war die Bremsscheibe auf der rechten Seite bereits gerissen und zeigte einen Spalt von nahezu 1 cm Breite. Aufgrund der vorhandenen Beschädigung bestand die permanente Gefahr, dass sich die Bremsscheibe während der Fahrt bei weiteren Bremsungen durch Wärmespannungen verkantet und möglichenfalls komplett zerbricht. Gravierende Folgen, bis hin zum Abriss eines Radträgers, hätten hieraus resultieren können. Da sich die beanstandete Bremsscheibe zudem an der Vorderachse befand, wäre der in Fahrt befindliche Sattelzug unkontrollierbar geworden und ein schädigendes Ereignis wäre nahezu unabwendbar gewesen.

    Riss an Bremsscheibe

    Das negative Bild rundete sich bei der weiteren Durchsicht der Sattelzugmaschine leider ab, denn neben dem gravierenden Bremsenmangel waren noch andere technische Mängel wie Luftverlust, defekte Stoßdämpfer und ein erheblicher Ölverlust am Lenkgetriebe feststellbar. Zudem wurde mittels polizeieigenem Diagnosegerät festgestellt, dass die Abgasreinigungsanlage des Fahrzeugs bereits seit nahezu einem halben Jahr einen Defekt zeigt und hierdurch dauerhaft deutlich mehr Schadstoffe ausgestoßen werden.

    Da im vorliegenden Fall, insbesondere durch den desolaten Zustand der Bremsanlage, eine nicht unerhebliche Gefahr für die Allgemeinheit bestand, wurde die Weiterfahrt mit der Sattelzugmaschine direkt untersagt.
    Die Kennzeichen und die Zulassungsbescheinigung wurden zur Verhinderung einer weiteren Fahrzeugnutzung sichergestellt. Sowohl Fahrer, als auch Unternehmen wurden angezeigt.

    Das sich zunächst uneinsichtig zeigende südosteuropäische Unternehmen ließ die Sattelzugmaschine letztlich
    auf ein geeignetes Transportmittel verladen und zwecks Reparatur einer Fachwerkstatt zuführen.