Schlagwort: Schreckschusswaffe

  • Bewaffneter Mann in Berliner S-Bahn überwältigt – Bundespolizei stellt Schreckschusswaffe sicher

    Bewaffneter Mann in Berliner S-Bahn überwältigt – Bundespolizei stellt Schreckschusswaffe sicher

    Schock in Berliner S-Bahn:

    Ein bewaffneter Mann hat am Mittwochmittag einen Polizeieinsatz am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße ausgelöst. Reisende informierten die Bundespolizei über einen Mann, der in einer S-Bahn der Linie S25 eine Waffe bei sich geführt haben soll.

    Fahrgäste reagieren schnell auf bewaffneten Mann

    Gegen 13 Uhr meldete ein Reisender den Vorfall. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der bewaffnete Mann im selben Waggon der S-Bahn. Am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße zog eine Zeugin die Notbremse, während weitere Fahrgäste zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn über die Situation informierten.

    Ein Zeuge griff schließlich ein, überwältigte den Mann auf dem Bahnsteig und übergab ihn an die Mitarbeitenden der DB AG.

    Bundespolizei stellt Schreckschusswaffe sicher

    Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den 31-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Die Beamten stellten eine Schreckschusswaffe als Beweismittel sicher.

    Da der Mann keine Berechtigung für den Umgang mit der Waffe vorweisen konnte, ergab sich der Verdacht des illegalen Besitzes und Führens der Schreckschusswaffe in der Berliner S-Bahn.

    Verdacht auf unerlaubten Aufenthalt

    Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Einsatzkräfte zudem fest, dass gegen den Mann der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts besteht.

    Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 3,36 Promille. Daraufhin ordnete der Bereitschaftsstaatsanwalt eine Blutentnahme an.

    Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

    Die Bundespolizei leitete gegen den polizeibekannten Mann Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Aufenthaltsgesetz ein.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte den 31-Jährigen wieder.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Deutschland findest Du auch unter Deutschland, in unserem Bereich News sowie bei aktuellen Fahndungen.

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  • Verkehrskontrolle in Limburg: Polizei entdeckt Waffe im Handschuhfach

    Verkehrskontrolle in Limburg: Polizei entdeckt Waffe im Handschuhfach

    Verkehrskontrolle in Limburg 

    Bei einer Verkehrskontrolle in Limburg hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag eine Schreckschusswaffe entdeckt. Der Vorfall ereignete sich in der Hospitalstraße. Nach Angaben der Polizei kontrollierten die Beamten dort am Sonntag, 12.04.2026, gegen 00:30 Uhr einen Skoda Octavia mit drei Insassen.

    Im Verlauf der Verkehrskontrolle in Limburg sahen sich die Einsatzkräfte auch im Fahrzeug um. Dabei fanden sie im Handschuhfach eine Schreckschusswaffe. Einen erforderlichen Waffenschein konnte keine der drei kontrollierten Personen vorlegen.

    Waffe bei Kontrolle in der Hospitalstraße sichergestellt

    Die Polizei reagierte unmittelbar und stellte die Schreckschusswaffe sicher. Damit endete die Kontrolle für die Fahrzeuginsassen nicht nur mit einer polizeilichen Maßnahme vor Ort. Die Beamten leiteten außerdem entsprechende Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Der Fall zeigt, dass eine Verkehrskontrolle in Limburg auch abseits klassischer Verkehrsverstöße strafrechtlich relevante Funde ans Licht bringen kann. Nach bisherigem Stand machten die Behörden keine weiteren Angaben zu Alter, Herkunft oder genauer Zuordnung der Waffe innerhalb der Gruppe der drei Insassen.

    Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz

    Nach dem Fund in der Hospitalstraße konzentrieren sich die weiteren Schritte auf die eingeleiteten Ermittlungen. Maßgeblich ist dabei die Frage, wem die Schreckschusswaffe zuzuordnen ist und warum sich diese im Handschuhfach des kontrollierten Fahrzeugs befand. Fest steht bislang, dass keiner der kontrollierten Personen einen erforderlichen Waffenschein vorweisen konnte.

    Die Polizei in Limburg setzte mit der Sicherstellung der Waffe eine sofortige Maßnahme um. Die Ermittlungsverfahren laufen nun wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz weiter.

    Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bundesgebiet findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland. Entwicklungen aus dem Land bündelt außerdem unsere Seite Hessen. Weitere Polizeifälle und Ermittlungen findest Du zudem in der Kategorie Fahndung.

    Offizielle Informationen veröffentlicht die Polizei Hessen. Zuständig für die Region ist das Polizeipräsidium Westhessen.

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  • Polizeieinsatz am Mainufer: 19-Jähriger nach mutmaßlichen Schüssen festgenommen

    Polizeieinsatz am Mainufer: 19-Jähriger nach mutmaßlichen Schüssen festgenommen

    Polizei nimmt 19-Jährigen fest – Waffe verschwunden

    Ein Polizeieinsatz am Mainufer hat am Dienstagvormittag für Aufsehen gesorgt. Gegen einen 19-Jährigen wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Hintergründe des Vorfalls bleiben bislang weitgehend unklar.

    Zeugin meldet Schüsse am Mainradweg

    Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte eine Zeugin den Heranwachsenden kurz nach 9.30 Uhr am Mainradweg in Höhe des Bornwegs. Sie wählte umgehend den Notruf und berichtete, dass der junge Mann eine augenscheinliche Schusswaffe in der Hand gehalten und mehrfach Schüsse in Richtung des Flusses abgegeben haben soll.

    Mehrere alarmierte Polizeistreifen trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst über ein angrenzendes Feld, doch die Einsatzkräfte stellten ihn nur wenige Minuten später und nahmen ihn vorläufig fest.

    Keine Waffe gefunden – Diensthund entdeckt Hülsen

    Trotz intensiver Absuche fanden die Beamten weder bei dem 19-Jährigen noch in der näheren Umgebung eine Waffe. Ein hinzugezogener Diensthund erschnüffelte jedoch zwei Schreckschusshülsen, die die Polizei sicherstellte.

    Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Sie vermuten, dass der Tatverdächtige die Waffe möglicherweise in den Main geworfen haben könnte, um sie verschwinden zu lassen. Zum Verbleib des mutmaßlichen Tatmittels äußerte sich der 19-Jährige nicht.

    Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz

    Die Polizei Hessen ermittelt nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Nach aktuellen Erkenntnissen nahm der Tatverdächtige die Schussabgaben offenbar mit seinem Handy auf. Die Ermittler prüfen, ob die Aufnahmen der Selbstdarstellung dienten.

    Bei dem Polizeieinsatz am Mainufer wurde nach bisherigen Informationen niemand verletzt. Dennoch sorgte der Vorfall für erhebliche Beunruhigung unter Passanten und Radfahrern.

    Kriminalpolizei bittet um Hinweise

    Die Kriminalpolizei Offenbach hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Weitere Zeugen, die den Polizeieinsatz am Mainufer oder die mutmaßlichen Schussabgaben beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 zu melden.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland.

  • Bedrohung mit Schusswaffe in Oberhausen: SEK nimmt 55-Jährigen in Mehrfamilienhaus fest

    Bedrohung mit Schusswaffe in Oberhausen: SEK nimmt 55-Jährigen in Mehrfamilienhaus fest

    Bedrohung in Oberhausen

    Ein größerer Polizeieinsatz hat am Dienstagabend (03.02.) in Oberhausen für Aufsehen gesorgt. Gegen 20:15 Uhr informierte eine Person die Leitstelle der Polizei über eine Bedrohung in Oberhausen in einem Mehrfamilienhaus an der Friedrich-Karl-Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Bewohner einen Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht haben.

    Polizei prüft Tatverdächtigen – zahlreiche Voreinträge bekannt

    Die Einsatzkräfte reagierten zügig und überprüften den mutmaßlichen Tatverdächtigen in den polizeilichen Datensystemen. Dabei ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann bereits wegen einer Vielzahl von Gewaltdelikten polizeilich bekannt ist. Zusätzlich lagen Erkenntnisse vor, dass er in der Vergangenheit auch im Zusammenhang mit Waffendelikten aufgefallen war.

    Aufgrund dieser Lage bewertete die Polizei die Situation als besonders gefährlich. Um die Sicherheit von Anwohnern und Einsatzkräften zu gewährleisten, richteten die Verantwortlichen umgehend eine besondere Aufbauorganisation (BAO) ein.

    SEK bereitet qualifizierte Festnahme vor

    Die Polizei plante daraufhin eine sogenannte qualifizierte Festnahme unter Beteiligung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK). Diese Vorgehensweise kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Polizei von einer akuten Gefährdung ausgeht und eine Festnahme besonders kontrolliert und abgesichert durchführen muss.

    Noch vor Mitternacht nahmen die Einsatzkräfte den Beschuldigten schließlich fest. Der Mann (55 Jahre, Staatsangehörigkeit laut Meldesystem: türkisch) leistete nach Angaben der Polizei keinen Widerstand.

    Wohnung durchsucht: PTB-Waffe und Messer sichergestellt

    Im Anschluss ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg eine Durchsuchung der Wohnung an. Bei der Maßnahme stellten die Einsatzkräfte eine PTB-Waffe (Schreckschusswaffe) sicher. Außerdem fanden die Beamten unter anderem ein Messer.

    Die Polizei brachte den Mann nach der Festnahme zur Wache. Dort führten die Beamten Alkohol- und Betäubungsmitteltests durch. Beide Tests verliefen positiv.

    Ermittlungen laufen: Hintergründe noch unklar

    Warum es zu der Bedrohung in Oberhausen kam, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die Hintergründe sowie die Motivation der Tat gelten als Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Auch die weiteren strafrechtlichen Schritte hängen von den Ergebnissen der Untersuchungen ab.

    Die Polizei bittet Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich der Friedrich-Karl-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum Ablauf machen können, sich bei den Ermittlern zu melden.

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    Wichtige Infos von Behörden:

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  • Spaziergängerin bei Bad Sobernheim bedroht – Beifahrer schießt aus Transporter

    Spaziergängerin bei Bad Sobernheim bedroht – Beifahrer schießt aus Transporter

    Bedrohung auf der K20: Unbekannter schießt aus Transporter bei Bad Sobernheim

    Ein beunruhigender Vorfall hat sich am Sonntag, dem 25.01., auf der Kreisstraße 20 zwischen Bad Sobernheim und Pferdsfeld ereignet. Eine Spaziergängerin geriet dabei ins Visier eines unbekannten Fahrzeuginsassen, der mehrfach mit einer Schreckschusswaffe aus einem fahrenden Transporter schoss. Die Polizei ermittelt wegen Bedrohung und bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Schüsse aus dem fahrenden Fahrzeug

    Nach aktuellem Ermittlungsstand ging eine Frau gemeinsam mit ihrem Hund entlang der K20 spazieren. In Höhe des Modellflugplatzes näherte sich ihr ein weißer Transporter, der aus Richtung Pferdsfeld kam und in Fahrtrichtung Bad Sobernheim unterwegs war. Während das Fahrzeug an der Spaziergängerin vorbeifuhr, öffnete der Beifahrer das Fenster und gab mehrfach Schüsse mit einer Schreckschusswaffe in ihre Richtung ab.

    Die Frau blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen erheblichen Schock. Der Transporter setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne anzuhalten. Die Bedrohung auf der K20 bei Bad Sobernheim sorgte bei der Geschädigten für große Verunsicherung und löste umgehend polizeiliche Ermittlungen aus.

    Polizei bittet um Zeugenhinweise

    Die Polizei Rheinland-Pfalz bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem weißen Transporter und dessen Insassen machen können, sich umgehend zu melden. Auch Personen, die möglicherweise selbst durch das Fahrzeug oder dessen Insassen bedroht wurden, sollen Kontakt mit der Polizei aufnehmen.

    Solche Vorfälle stellen nicht nur eine erhebliche Gefährdung dar, sondern beeinträchtigen auch das Sicherheitsgefühl in der Region. Die Bedrohung auf der K20 bei Bad Sobernheim zeigt, wie wichtig aufmerksame Zeugen und schnelle Hinweise für die Aufklärung sind.

    Ermittlungen laufen auf Hochtouren

    Die Polizei prüft derzeit mögliche Zusammenhänge und wertet Hinweise aus. Ziel bleibt es, das Fahrzeug zu identifizieren und die verantwortlichen Personen zur Rechenschaft zu ziehen. Wer relevante Beobachtungen gemacht hat, sollte nicht zögern, diese mitzuteilen.

    Weitere Meldungen zu ähnlichen Vorfällen findest Du in unserem Bereich Verkehr sowie in den aktuellen News. Informationen zu laufenden Ermittlungen und Fahndungen veröffentlichen wir außerdem unter Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Nachbarschaftsstreit eskaliert: 22-Jähriger bedroht Nachbarn mit Schreckschusswaffe

    Nachbarschaftsstreit eskaliert: 22-Jähriger bedroht Nachbarn mit Schreckschusswaffe

    Nachbarschaftsstreit mit Schreckschusswaffe eskaliert

    Kaiserslautern – Ein Streit unter Nachbarn hat am Sonntag in einem südlichen Stadtteil einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben eines Beteiligten bedrohte ein 22-jähriger Mann am späten Vormittag seinen Nachbarn mit einer Schreckschusswaffe. Der Angreifer zielte zunächst auf sein Gegenüber und drückte mehrfach ab – zu hören waren jedoch nur Klick-Geräusche.

    Kurze Zeit später lud der Tatverdächtige die Waffe durch und gab einen Schuss in die Luft ab. Der Geschädigte reagierte geistesgegenwärtig, flüchtete sich in seine Wohnung und rief die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen kurz darauf am Ort des Geschehens ein und konnten den jungen Mann widerstandslos festnehmen.

    Polizei findet Waffe, Elektroschocker und Drogen

    Bei der anschließenden Durchsuchung der von ihm genutzten Räume und des Gartens stießen die Beamten auf eine Schreckschusspistole, einen Elektroschocker sowie verschiedene Betäubungsmittel und Konsumutensilien. Die Gegenstände wurden sichergestellt und dienen nun als Beweismittel im laufenden Ermittlungsverfahren.

    Der 22-Jährige musste die Beamten zur Dienststelle begleiten. Dort machte er von seinem Schweigerecht Gebrauch und äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen Bedrohung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG).

    Hintergrund: Umgang mit Schreckschusswaffen

    Schreckschusswaffen dürfen in Deutschland nur mit dem sogenannten Kleinen Waffenschein in der Öffentlichkeit geführt werden. Wer ohne entsprechende Erlaubnis damit hantiert oder andere bedroht, begeht eine Straftat. Der Vorfall verdeutlicht, wie schnell ein Nachbarschaftsstreit eskalieren kann, wenn Waffen im Spiel sind.

    Die Polizei bittet Anwohner, bei ähnlichen Vorfällen sofort über den Notruf 110 Hilfe anzufordern und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

  • Mann mit Schreckschusswaffe löst Schnellbremsung bei S-Bahn in Berlin aus

    Mann mit Schreckschusswaffe löst Schnellbremsung bei S-Bahn in Berlin aus

    Mann mit Schreckschusswaffe löst Einsatz aus

    Am Montagabend kam es in Berlin zu einem gefährlichen Zwischenfall im Bahnverkehr. Eine S-Bahn der Linie 7 musste zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Warschauer Straße eine Schnellbremsung einleiten, nachdem sich ein Mann im Gleisbereich aufhielt.

    Mann läuft in Gleisbereich – Zugführer reagiert sofort

    Gegen 18:30 Uhr bemerkte der Triebfahrzeugführer der S-Bahn den Mann auf den Gleisen. Er reagierte geistesgegenwärtig und leitete sofort eine Schnellbremsung ein, um eine mögliche Kollision zu verhindern. Durch die Notbremsung konnte Schlimmeres verhindert werden.

    Nachdem die Strecke gesperrt wurde, begleiteten Mitarbeitende der Deutschen Bahn AG den Mann aus dem Gefahrenbereich. Kurz darauf trafen alarmierte Kräfte der Bundespolizei ein.

    Bundespolizei findet Schreckschusswaffe

    Bei der Durchsuchung des 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe mit leerem Magazin. Die Beamten stellten die Waffe sicher und leiteten Ermittlungen ein.

    Der Mann ist laut Polizei bereits polizeibekannt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Nach Abschluss der Maßnahmen entließen die Beamten den Mann auf freien Fuß.

    Ermittlungen dauern an

    Die Bundespolizei prüft, warum sich der 38-Jährige im Gleisbereich aufhielt und ob weitere Straftaten vorliegen. Glücklicherweise kam bei dem Vorfall niemand zu Schaden. Der Bahnverkehr auf der Linie S7 war vorübergehend unterbrochen, konnte aber nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden.

    Weitere Informationen zu Einsätzen und Vorfällen im Bahnverkehr findest du in unserer Rubrik Verkehr oder unter Deutschland-News.

  • Mann mit Schreckschusswaffe und Machete festgenommen

    Mann mit Schreckschusswaffe und Machete festgenommen

    Festnahme im Berliner Hauptbahnhof: Mann mit Machete, Schreckschusswaffe und Drogen erwischt

    Berlin – Mitte

    Mittwochnachmittag nahm die Bundespolizei einen Mann im Berliner Hauptbahnhof vorläufig fest, der eine Machete, eine Schreckschusswaffe und Betäubungsmittel mit sich führte.

    Gegen 14 Uhr informierte ein außer Dienst befindlicher Polizist die Bundespolizei über einen Mann im Berliner Hauptbahnhof, welcher eine Machete offen im Rucksack mit sich führen soll.

    Alarmierte Einsatzkräfte stellten den 47-jährigen deutschen Staatsangehörigen vor Ort und nahmen ihn vorläufig fest.

    Die Beamten durchsuchten den Mann und fanden die gemeldete Machete. Zudem entdeckten sie eine ungeladene Schreckschusswaffe ohne Prüfzeichen.

    Außerdem stellten sie zwei Behälter mit betäubungsmittelverdächtigen Substanzen sicher. Auch ein Paar Handschuhe mit Knöchelschutz wurde konfisziert – aufgrund einer geltenden Allgemeinverfügung.

    Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen
    das Waffengesetz sowie des Betäubungsmittelgesetzes gegen den polizeibekannten 47-Jährigen ein.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte den Mann von der Dienststelle.

  • Bundespolizei stellt geladene Schreckschusswaffe, Machete und Einhandmesser bei Kontrolle auf der B213 sicher

    Bundespolizei stellt geladene Schreckschusswaffe, Machete und Einhandmesser bei Kontrolle auf der B213 sicher

    Schreckschusswaffe im Handschuhfach und Machete im Fußraum

    Nordhorn

    Die Bundespolizei hat am Sonntagnachmittag bei einer Kontrolle auf der B213 in Nordhorn eine geladene Schreckschusswaffe, eine Machete, sowie ein Einhandmesser bei einem 48-Jährigen entdeckt.

    Der 48-jährige Fahrzeugführer wurde gegen 17 Uhr von den Bundespolizisten
    kontrolliert.

    Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnten die Beamten eine geladene Schreckschusswaffe im Handschuhfach sowie eine Machete im Fußraum der Rückbank und ein griffbereites Einhandmesser in
    der Mittelkonsole feststellen.

    Wie sich herausstellte, war der Mann nicht im Besitz eines kleines Waffenscheins. Die Beamten nahmen dem 48-jährigen Deutschen die Waffen ab und stellten sie sicher. Gegen ihn wird jetzt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

  • Schüsse in Lahnstein: Polizei ermittelt gegen 32-jährigen Mann wegen Waffendelikts

    Schüsse in Lahnstein: Polizei ermittelt gegen 32-jährigen Mann wegen Waffendelikts

    Schüsse in die Luft – Tatverdächtiger ermittelt

    Lahnstein

    Am Montagabend, 02.06.2025, gegen 21:45 Uhr, meldeten mehrere Anrufer der Polizeiinspektion Lahnstein eine männliche Person, die in der Burgstraße mit einer Pistole in die Luft geschossen haben soll. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der Mann bereits mit einem Taxi in unbekannte Richtung entfernt.

    Durch Zeugenhinweise konnte ein 32-jähriger Tatverdächtiger kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Er übergab den Beamten auf Verlangen eine Schreckschusswaffe. Da der Mann nicht im Besitz eines kleinen Waffenscheins ist, wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

    Nach derzeitigem Stand bestand keine Gefahr für unbeteiligte Personen. Die Waffe wurde nicht auf Menschen gerichtet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Schussabgabe dauern an.

  • Zoll findet Machete, Schreckschusswaffen, illegale Potenzmittel und unversteuerte Zigaretten sowie Vapes in Sonnenstudio

    Zoll findet Machete, Schreckschusswaffen, illegale Potenzmittel und unversteuerte Zigaretten sowie Vapes in Sonnenstudio

    Zoll findet Machete, Schreckschusswaffen, illegale Potenzmittel und unversteuerte Zigaretten sowie Vapes in Sonnenstudio

    Köln

    Bei der Kontrolle eines Sonnenstudios in Niederkassel, fand der Zoll heute neben einer Machete und
    zwei Schreckschusswaffen, auch rund 730 unversteuerte Zigaretten und Vapes sowie knapp 100 Stück illegaler Potenzmittel.

    “Ausgangspunkt unserer Kontrolle war ein anonymer Hinweis, der illegale Machenschaften und Schwarzarbeit in dem Sonnenstudio beschrieb. Dort sollten gezielt unversteuerte Zigaretten sowie Vapes an Kinder und Jugendliche verkauft werden”, so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.

    “Versteckt in einem Nebenraum, fanden wir passend zu dem Hinweis ein ganzes Verkaufsregal mit
    den illegalen Waren. In der Küche des Sonnenstudios lagen zudem eine Machete sowie zwei Schreckschusswaffen griffbereit in einem Schrank.”

    Gegen den Inhaber, der urlaubsbedingt nicht da war, wurde noch vor Ort ein Ermittlungsverfahren durch den Zoll eingeleitet. Die sichergestellten Zigaretten und Vapes werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet. Die Waffen und Potenzmittel wurden an hinzugezogene Kräfte der Polizei des
    Rhein-Sieg-Kreises übergeben.

    “Dass ein hinter der Kasse angetroffener junger Mann angab nicht im Sonnenstudio zu arbeiten, sondern nur für den Inhaber dort aufzupassen, zieht zudem Ermittlungen unserer Finanzkontrolle Schwarzarbeit gegen den Sonnenstudiobetreiber nach sich”, so Ahland weiter.

  • Bundespolizei stellt geladene Waffe bei Grenzkontrollen sicher

    Bundespolizei stellt geladene Waffe bei Grenzkontrollen sicher

    Bundespolizei stellt geladene Waffe sicher

    Wasserbilligerbrück

    Im Rahmen der Grenzkontrollen stellte die Bundespolizei am Samstagnachmittag eine Schreckschusswaffe sicher.

    Der Fahrer, ein 34-jähriger Rumäne, führte die Waffe im geladenen Zustand zugriffsbereit in der Mittelkonsole seines PKW mit sich.

    Die Waffe wurde sichergestellt und gegen den Fahrer ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet.

  • Jugendliche schießen mit Schreckschusswaffe am Bahnhof

    Jugendliche schießen mit Schreckschusswaffe am Bahnhof

    Jugendliche schießen mit Schreckschusswaffe am Bahnhof

    Heide

    Am Freitag schossen zwei Jugendliche im Alter zwischen 15 und vermutlich 18 Jahren mit einer Schreckschusswaffe auf dem Bahnsteig des Heider Bahnhofes. Die Tat wurde durch Zeugen beobachtet.

    Am Freitag, dem 28. Februar 2025, feuerte ein 15-Jähriger Meldorfer und ein bisher nicht zweifelsfrei ermittelter Jugendlicher um 18:55 Uhr in der Güterstraße mit einer Schreckschusswaffe mehrfach in die Luft. Verletzt wurde zum Glück niemand.

    Zeugen informierten umgehend über den Notruf die Polizei. Polizeibeamte konnten einen der Täter noch auf dem Bahnsteig feststellen. Der zweite Schütze entfernte sich vom Bahnhof noch vor dem Eintreffen der Polizei. Trotzt sofort eingeleiteter Fahndung konnte er nicht mehr festgestellt werden.

    Zeugen beschreiben den zweiten Schützen wie folgt: männlich, ca. 160 cm groß, fülliges Gesicht, zum Tatzeitpunkt führte der Täter eine schwarze / graue Tasche mit sich.

    Der 15-jährige Meldorfer ist nach Abschluss der Ermittlungen an seine Mutter übergeben worden. Gegen ihn wird nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

    Die Polizei bittet Zeugen um Mithilfe: Wer Hinweise zur Tat oder zum flüchtenden Schützen geben kann, meldet sich bitte bei der Kriminalpolizei Heide unter 0481 940.

  • Fahrradfahrer mit Schreckschusswaffe bedroht

    Fahrradfahrer mit Schreckschusswaffe bedroht

    Fahrradfahrer mit Schreckschusswaffe bedroht – Aggressor in der Altstadt gestellt

    Köln

    Nach der Bedrohung eines bislang noch unbekannten Fahrradfahrers am Samstagmorgen (1. März)
    haben Streifenpolizisten den mutmaßlich beteiligten Aggressor (44) im Bereich der Straße “Lichhof”
    in der Altstadt gestellt.

    Zeugenaussagen zufolge war der 44-Jährige gegen 9 Uhr mit dem Radfahrer in
    der Mathiasstraße in Streit geraten und hatte kurzerhand eine “Pistole” gezogen.

    Ein Zeuge der Auseinandersetzung verständigte daraufhin die Polizei, die den aggressiven Mann wenig später stellte. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe in der Bauchtasche des 44-Jährigen. Der bedrohte Radfahrer verließ die Einsatzörtlichkeit jedoch bevor die Polizisten ihn befragen oder seine Personalien aufnehmen konnten.

    Die Polizei Köln bittet daher den gesuchten Fahrradfahrer, sich bei den Ermittlern des Verkehrskommissariats 4 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

  • Mann bedroht Reisende mit Schreckschusswaffe

    Mann bedroht Reisende mit Schreckschusswaffe

    Mann bedroht Reisende mit Schreckschusswaffe

    Berlin

    Montagabend nahm die Bundespolizei einen Mann vorläufig fest, nachdem er Reisende mit einer Schreckschusswaffe am Bahnhof Messe-Nord bedroht haben soll.

    Gegen 22:30 Uhr soll ein Mann auf dem Bahnsteig zwei Reisende zunächst verbal beleidigt und anschließend eine Waffe aus seiner Bauchtasche gezogen haben. Die zwei Reisenden wählten in einem Zug in Richtung des Bahnhofs Messe-Nord den Notruf.

    Auch der Mann mit der Waffe stieg in den Zug und konnte am Bahnhof Messe-Nord von alarmierten Einsatzkräften der Polizei Berlin vorläufig festgenommen werden.

    Bei der Durchsuchung des 30-jährigen Deutschen fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe mit Munition und stellten diese als Beweismittel sicher. Eine Atemalkoholmessung ergab 2,10 Promille und
    ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain. Einer Blutentnahme durch einen Arzt stimme der
    30-Jährige freiwillig zu.

    Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung gegen den wegen ähnlicher Delikte polizeibekannten Mann ein. Da der Mann seinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, entließen die Einsatzkräfte ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.

  • Pistole und Messer bei Kontrollen gefunden

    Pistole und Messer bei Kontrollen gefunden

    Pistole und Messer bei Kontrollen gefunden

    Limburg

    Im Rahmen des Programms “Sicheres Limburg” kontrollierte die Polizei am Mittwoch in der Limburger Innenstadt.

    In den Nachmittag- und Abendstunden waren Polizeikräfte in der Stadt unterwegs, um neben auffälligen Personengruppen auch die Waffenverbotszone zu kontrollieren.

    Fündig wurden die Beamtinnen und Beamten, als sie gegen 18:30 Uhr einen 17-Jährigen in der Hospitalstraße kontrollierten. Dieser führte eine Schreckschusswaffe bei sich, ohne dazu berechtigt zu sein. Die Waffe wurde anschließend sichergestellt und der Mann muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

    Auch stellte die Polizei innerhalb der Waffenverbotszone ein Einhandmesser sicher, welches bei einer Kontrolle aufgefunden wurde.

  • Weyhe – Bedrohung und Schüsse

    Weyhe – Bedrohung und Schüsse

    Weyhe – Bedrohung und Schüsse

    Diepholz

    Familiäre Streitigkeiten führten am Mittwochabend gegen 20.20 Uhr in der Leester Straße zu einem Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagen.

    Ein 29-jähriger Tatverdächtiger war mit seinem Pkw an der Anschrift eines 36-Jährigen Familienmitgliedes erschienen. Der 29-Jährige drohte dem 36-Jährigen und dessen Familie damit, sie alle “abzuknallen”. Im Verlauf der Streitigkeiten kamen weitere Familienmitglieder hinzu und es wurde auch aus einer Schreckschusswaffe geschossen.

    Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Polizei fanden eine unübersichtliche Situation mit vielen Menschen vor. Aus diesem Grund wurden weitere Streifenwagen zur Unterstützung angefordert. Die Polizei konnte die Situation aber schnell beruhigen. Den 29-jährigen Auslöser des Einsatzes und eine weitere Person wurden vorläufig festgenommen und der Dienststelle zugeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte auch sie wieder nach Hause. Bei der Durchsuchung der Wohnung und der Fahrzeuge konnte die Polizei die zuvor benutzte Schreckschusswaffe auffinden und sicherstellen.

    Alle nicht an der Anschrift wohnenden Personen erhielten einen Platzverweis. Gegen den 29-Jährigen und einen 14-Jährigen leitete die Polizei Strafverfahren u.a. wegen Bedrohung ein.

  • Erfolgreiche Maßnahmen gegen Verkehrssünder und illegale Treffen

    Erfolgreiche Maßnahmen gegen Verkehrssünder und illegale Treffen

    Kontrollmaßnahmen in Bulmke-Hüllen zeigen Wirkung

    Gelsenkirchen

    Am Montagabend, 9. Dezember 2024, hat die Polizei Gelsenkirchen erneut zahlreiche Verkehrskontrollen, hauptsächlich in Bulmke-Hüllen durchgeführt. Schwerpunkt war der Bereich des ehemaligen Schalker Vereins.

    Hier hatte es auch in der Vergangenheit bereits Beschwerden und Schwerpunktkontrollen gegeben. Auch die Zuwege und Stadtbezirke im Umkreis gehörten zum Einsatzraum. In der Zeit von 17 bis 23 Uhr haben die Beamten insgesamt 159 Fahrzeuge und 251 Personen kontrolliert. Dabei fiel unter anderem ein Mann auf, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs war.

    In einem Fahrzeug, das in Schalke angehalten und kontrolliert wurde, fanden die Beamten
    ein großes Messer und eine Schreckschusswaffe.

    Sie stellten die Gegenstände sicher und leiteten ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. In einem weiteren Fall stellten die Beamten eine größere Menge potenzsteigernder Medikamente sicher. Hierzu fertigten sie eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz.

    Zur weiteren Bilanz des Einsatzes gehören Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Gurtverstößen, fehlender Umweltplaketten, mangelnder Kindersicherung oder wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis. Insgesamt erhoben die Beamten 72 Verwarngelder. Schon in der Vergangenheit hat die Polizei Gelsenkirchen konsequent Maßnahmen ergriffen, um zahlreichen Beschwerden nachzugehen, die von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Bereich des Hafens Graf Bismarck sowie im Bereich der Brüsseler-, Europa- und Wanner Straße sowie dortig angrenzenden Zuwegen und Parkplätzen kamen.

    In zahlreichen Einsätzen haben die Beamten in den letzten Monaten Treffen der Poser- und Tuner-Szene aufgelöst, Schwerpunktkontrollen durchgeführt und dabei zahlreiche Ordnungswidrigkeiten und Straftaten angezeigt. Allein im Bereich des Hafens Graf Bismarck sind in den letzten Wochen und Monaten in Schwerpunkteinsätzen 120 Verwarngelder wegen diverser Verstöße erhoben worden.

    Im Bereich des Schalker Vereins haben die Beamten seit September in Schwerpunkteinsätzen mehrere hundert Fahrzeuge und ebenso viele Personen kontrolliert.

    Dabei wurden mehrere hundert Verstöße, unter anderem wegen überhöhter Geschwindigkeit,
    nicht zugelassener Fahrzeugveränderungen oder wegen Missachtung der Gurtpflicht festgestellt. In einigen Fällen fuhren die Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Beispielhaft ist hier zu nennen, dass in allen Schwerpunkteinsätzen seit September 298 Verwarngelder wegen verschiedener Verstöße geahndet wurden. Bei vielen Kontrollen wurden die Beamten der Polizei durch das Ordnungsamt der Stadt unterstützt.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes und des Verkehrsüberwachungsdienstes haben ebenfalls zahlreiche Maßnahmen getroffen, in den meisten Fällen Geschwindigkeitsverstöße mittels Radarmessung oder Verstöße gegen die Gewerbeordnung geahndet. In den letzten Wochen hat sich die Situation in Bulmke-Hüllen und auch am Hafen Graf Bismarck verbessert, größere Treffen von Rasern, Posern und Tunern sind zuletzt ausgeblieben. Gespräche, die die Beamten mit ortsansässigen Firmen geführt haben, bestätigen, dass sich die Lage spürbar verbessert hat. Selbstverständlich wird die Polizei auch in Zukunft alle Beschwerden ernst nehmen und dort aktiv, wo es notwendig ist, um Recht und Ordnung zu verteidigen. Polizeioberrat Andreas Kluth, Leiter der Direktion Verkehr, zieht nach den letzten Einsätzen folgende Bilanz: “Wir wussten, dass wir einen langem Atem brauchen. Für uns gilt weiterhin: Wir kündigen Kontrollen nicht an und sind unerwartet da. Wir dulden keine Angeberei und kein Machogehabe auf Gelsenkirchens Straßen und Parkplätzen.”

  • Kiel: Mann (18) richtet Schusswaffe auf Polizisten

    Kiel: Mann (18) richtet Schusswaffe auf Polizisten

    Kiel: Mann richtet Schusswaffe auf Polizisten

    Kiel

    Dienstag kam es im Stadtteil Südfriedhof zu einem Polizeieinsatz, in dessen Verlauf ein 18-Jähriger eine Schusswaffe auf einen Polizisten richtete. Die Beamten überwältigten ihn, ohne dass es zu nennenswerten Verletzungen kam. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe.

    Anlass des Einsatzes im Papenkamp war ein 19-Jähriger, der laut Zeugenangaben gegen 10:20 Uhr Gegenstände aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses geworfen haben soll. Während der polizeilichen Maßnahmen schubste der junge Mann einen der eingesetzten Polizeibeamten des 3. Reviers, woraufhin er zu Boden gebracht wurde. Als ihm zur Verhinderung weiterer Angriffe Handfesseln angelegt werden sollten, erschien ein 18 Jahre alter Bekannter des Mannes und richtete einen Revolver auf die Polizisten.

    Bevor es zu einer Schussabgabe kam, setzten die Beamten Pfefferspray ein und überwältigen auch ihn. Bei dem sichergestellten Revolver handelte es sich um eine täuschend echt aussehende Schreckschusswaffe. Bei seiner Durchsuchung stellten die Polizisten zudem ein verbotenes Einhandmesser sicher.

    Beide kamen im Anschluss auf eine Dienststelle. Während der 19-Jährige diese nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verlassen durfte, kam sein Bekannter zunächst ins Polizeigewahrsam, aus dem er nach richterlicher Anordnung gegen 16 Uhr entlassen wurde. Auf ihn kommen Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und der Verstöße gegen das Waffengesetz zu.

    Hinweis in eigener Sache: Wenn man vor Polizistinnen oder Polizisten eine Schusswaffe zieht, ist eine Notwehrsituation gegeben, die für den Angreifer mit schwersten Verletzungen oder tödlich ausgehen kann. Es ist den Beamtinnen und Beamten vor Ort nicht zuzumuten, zu warten, ob jemand tatsächlich schießt. Eine Prüfung, ob es sich um eine scharfe Schusswaffe oder um eine Schreckschusswaffe handelt, ist erst im Nachhinein möglich. Daher warnen wir deutlich davor, überhaupt eine Waffe mitzuführen. Sie auf Einsatzkräfte zu richten und das unverletzt zu überstehen, bedeutet, mehr Glück als Verstand zu haben.