Schlagwort: Thüringen

  • Unbekannter greift vier Mädchen an

    Unbekannter greift vier Mädchen an

    Mädchen in Weimar angegriffen – Polizei ermittelt nach Körperverletzung

    Am Sonntagnachmittag kam es in einer Einkaufspassage in der Friedensstraße in Weimar zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der vier Mädchen im Alter von 10 bis 12 Jahren verletzt wurden. Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein und sucht nun nach einem bislang unbekannten Täter.

    Notruf endet abrupt – Polizei reagiert sofort

    Gegen 16:10 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf eines der betroffenen Mädchen ein. Die Anruferin berichtete von einem körperlichen Angriff. Während des Gesprächs waren im Hintergrund Schreie zu hören, ehe die Verbindung plötzlich abriss.

    Daraufhin rückten Einsatzkräfte umgehend zum Bereich der Einkaufspassage aus. Parallel leitete die Polizei erste Fahndungsmaßnahmen ein.

    Vier Mädchen in Fahrstuhl attackiert

    Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich die vier Mädchen in einem Fahrstuhl des Einkaufszentrums, als ihnen ein bislang unbekannter Junge begegnete. Der Jugendliche soll die Gruppe zunächst angesprochen und anschließend unvermittelt körperlich angegriffen haben.

    Ein Mädchen erlitt durch einen Faustschlag ins Gesicht Verletzungen. Drei weitere Mädchen wurden nach Angaben der Polizei getreten. Rettungskräfte versorgten die Verletzten noch vor Ort medizinisch.

    Täter flüchtet mit Fahrrad

    Der mutmaßliche Täter soll etwa 12 bis 13 Jahre alt gewesen sein. Nach der Tat entfernte er sich mit einem Fahrrad in Richtung Jenaer Straße.

    Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und führte erste Befragungen durch. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung laufen derzeit.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Polizei Weimar nimmt Hinweise zum bislang unbekannten Täter entgegen:

    Telefon: 03643 882 – 0
    E-Mail: pi.weimar@polizei.thueringen.de

    Weitere aktuelle Meldungen aus Thüringen und Deutschland finden Sie auch unter Deutschland, News sowie Fahndungen.

    Offizielle Informationen der Thüringer Polizei finden Sie außerdem unter polizei.thueringen.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • 14-jährige Josefine Stöbe aus Nordhausen vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    14-jährige Josefine Stöbe aus Nordhausen vermisst – Polizei bittet um Hinweise

    Treffen mit Jungen, dann verschwindet Josefine einfach!

    Die 14-jährige Josefine Stöbe aus Nordhausen wird vermisst. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ die Jugendliche am Sonntag, 15. März, gegen 13 Uhr die elterliche Wohnung in Nordhausen. Sie wollte nach Polizeiangaben einen Freund vom Nordhäuser Bahnhof abholen. Anschließend wollten beide einen Spaziergang machen. Seitdem kehrte Josefine Stöbe nicht mehr nach Hause zurück.

    Die Polizei geht dem Fall mit Nachdruck nach. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Vermisste gemeinsam mit ihrem Begleiter in Österreich befindet oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg dorthin ist.

    Josefine Stöbe vermisst: So beschreibt die Polizei die Jugendliche

    Die Polizei veröffentlicht folgende Personenbeschreibung zu der 14-Jährigen:

    • augenscheinliches Alter entspricht dem tatsächlichen Alter
    • etwa 165 Zentimeter groß
    • schlanke Gestalt
    • lange, glatte, braune Haare
    • graues T-Shirt
    • hellblaue Jeanshose
    • graue Adidas-Turnschuhe
    • schwarzer Rucksack mit weißer Aufschrift

    Mit dieser Beschreibung hofft die Polizei auf schnelle und konkrete Hinweise aus der Bevölkerung. Der Fall der Vermissten beschäftigt derzeit die Kriminalpolizei Nordhausen, die auf jede Beobachtung angewiesen ist.

    Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

    Wer Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort der 14-Jährigen machen kann, soll sich umgehend bei der Polizei melden. Hinweise nimmt die Polizei in Nordhausen unter der Telefonnummer 03631/960 entgegen. Alternativ kann sich jede Zeugin und jeder Zeuge auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

    Gerade bei Vermisstenfällen zählt jede Information. Deshalb bittet die Polizei darum, mögliche Beobachtungen nicht zurückzuhalten und sofort weiterzugeben. Auch scheinbar kleine Hinweise können für die Ermittlungen entscheidend sein.

    Weitere aktuelle Meldungen und Fahndungen

    Weitere Informationen zu aktuellen Fällen findest Du auch in den Bereichen Vermisst, Deutschland und Thüringen & Umland.

    Offizielle Ansprechpartner sind die Landespolizeiinspektion Nordhausen sowie das offizielle Portal der Onlinewachen der Polizeien.

  • Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett : Drei Tote !

    Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett : Drei Tote !

    Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett : Drei Tote – Quelle bleibt unklar

    Ein Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett in Thüringen hat 2024 besonders viele Menschen getroffen. Trotzdem finden Behörden bis heute keinen eindeutigen Verursacher. Die Ermittlungen laufen seit fast zwei Jahren, und dennoch bleibt die zentrale Frage offen: Wer brachte das belastete, gewürzte Gehackte in den Verkauf?

    191 Erkrankte und drei Todesfälle: Das ist bekannt

    Nach Angaben aus dem gemeinsamen Jahresüberblick von Behörden meldeten Stellen im Jahr 2024 in Deutschland 271 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche. Dabei registrierten sie mindestens 2.400 Erkrankungen, außerdem 451 Krankenhausbehandlungen sowie acht Todesfälle. Salmonellen verursachten etwa ein Drittel der Ausbrüche, und Campylobacter folgte als weiterer häufiger Auslöser.

    Der schwerwiegendste Salmonellen-Fall 2024 stand laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Zusammenhang mit gewürztem Schweinemett. Im Februar 2024 erkrankten demnach 191 Menschen an Salmonella Infantis. Zusätzlich mussten 64 Betroffene im Krankenhaus behandelt werden. Drei Menschen starben.

    Behörden suchen seit Monaten: Kein Muster, kein eindeutiger Zulieferer

    Die Thüringer Behörden prüften laut Ministeriumsangaben zahlreiche Einkaufsorte, die Erkrankte nannten. Allerdings ergab sich dabei kein klares Muster. Deshalb konnte auch kein einzelner Zulieferer als Ursache feststehen. Die Kontrolleure verstärkten zwar Kontrollen in Betrieben, die gewürztes Gehacktes herstellen, und sie entnahmen außerdem Proben in den genannten Verkaufsstellen. Dennoch blieb das Ergebnis ohne eindeutigen Treffer.

    Zusätzlich nahmen Ermittler Proben in Schweine-Herkunftsbeständen sowie in Schlachtbetrieben. Doch auch dort fanden sie keinen klaren Beleg, der die Lieferkette sicher bis zu einem Ursprung zurückführt. Damit zeigt der Fall erneut, wie schwer Rückverfolgungen werden, wenn Meldungen zeitverzögert eintreffen und wenn Lieferketten überregional verzahnt arbeiten.

    Wer starb?

    Nach Angaben aus Thüringen starben eine 46-jährige Frau aus dem Unstrut-Hainich-Kreis sowie ein 65-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichsfeld an Salmonellose. Ein weiterer 70-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichsfeld war ebenfalls an Salmonellose erkrankt, allerdings litt er zugleich an Vorerkrankungen.

    Was Du jetzt beim Umgang mit rohem Schweinefleisch beachten solltest

    Rohes Schweinehack gilt als besonders empfindlich, und deshalb braucht es strikte Küchenhygiene. Lagere Mett konsequent kühl, und verarbeite es zügig. Trenne außerdem Schneidebretter und Messer für Rohfleisch und andere Lebensmittel. Wasche Hände gründlich, und reinige Arbeitsflächen direkt nach dem Kontakt. Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sollten auf rohes Hack verzichten, weil Infektionen bei ihnen schneller schwer verlaufen.

    Der Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett in Thüringen zeigt damit nicht nur tragische Folgen, sondern auch ein Ermittlungsproblem. Gleichzeitig erinnert der Fall daran, wie wichtig schnelle Meldungen, saubere Kühlketten und konsequente Kontrollen bleiben. Der Salmonellen-Ausbruch durch Schweinemett in Thüringen wird Behörden daher weiter beschäftigen, bis sie die Ursache sauber belegen können. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

    Weiterlesen auf Blaulicht-Report:
    Deutschland: Aktuelle Meldungen
    Warenrückruf: Warnung wegen Salmonellen
    Warenrückruf: Superfood Mix darmfit

    Offizielle Infos:
    BVL: Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche 2024
    Jahresbericht 2024 (PDF): Daten zu Ausbrüchen
    RKI: Lebensmittelbedingte Erkrankungen

  • Vier Jahre Haft: Thüringer Lehrer wegen Missbrauchs von Schülerinnen verurteilt

    Vier Jahre Haft: Thüringer Lehrer wegen Missbrauchs von Schülerinnen verurteilt

    Lehrer missbraucht Schülerinnen: Landgericht Meiningen verhängt vier Jahre Haft

    Ein weiterer schwerer Missbrauchsfall aus Thüringen sorgt bundesweit für Erschütterung. Das Landgericht Meiningen verurteilte einen 36-jährigen Lehrer aus Bad Salzungen zu vier Jahren Haft, nachdem umfassende Ermittlungen bestätigten, dass er über Jahre hinweg mehrere Schülerinnen sexuell missbraucht hatte.  

    Der Täter nutzte seine Stellung gezielt aus

    Der Lehrer arbeitete sowohl im Schulbetrieb als auch als Jugendwart bei der DRK-Wasserwacht. Diese Rollen verschafften ihm direkten Zugang zu Kindern und Jugendlichen. Ermittler stellten fest, dass er Schülerinnen über private Chatkanäle kontaktierte, ihnen Komplimente machte, Liebesbotschaften schrieb und später ungefragt intime Fotos schickte. Seine Handlungen zeigen ein klares Muster, bei dem der Lehrer missbraucht Schülerinnen unter Ausnutzung von Vertrauensverhältnissen.

    Einer der gravierendsten Fälle betrifft eine damals 15-jährige Schülerin, der er 2023 Nachhilfe gab. Zunächst trafen sie sich in Cafés, später in seiner Wohnung. Dort verging er sich über Monate hinweg an ihr. Der Fall bildet den Schwerpunkt der Anklage und macht deutlich, wie kalkuliert der Täter vorgegangen ist.

    Weitere Opfer melden sich – Warnsignale blieben ohne Konsequenzen

    Während der Ermittlungen meldeten sich zwei weitere Mädchen im Alter von zwölf und 13 Jahren. Bereits 2021 und 2022 schickte der Lehrer ihnen sexualisierte Nachrichten. Eine Kriminalbeamtin schilderte im Gericht, dass der Mann im Kollegium sogar den inoffiziellen Spitznamen „Der Pädo“ trug. Obwohl die Schulleitung mehrfach Gespräche führte, stoppte der Täter sein Verhalten nicht und forderte die Schülerinnen sogar auf, den Kontakt zu verschweigen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest du unter blaulichtmyk.de/news/ sowie bundesweite Fälle auf blaulichtmyk.de/deutschland/. Ergänzende Hinweise gibt die Polizei.

    Geständnis und schnelles Urteil

    Zum Prozessauftakt legte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis ab und bestätigte alle Vorwürfe. Die Richterin wertete das Geständnis positiv, da es den Schülerinnen eine belastende Aussage ersparte. Gleichzeitig betonte sie, dass sein Verhalten trotz früher Warnsignale jahrelang ungebremst fortgeführt wurde.

    Noch am selben Tag erging das Urteil: vier Jahre Haft sowie Schmerzensgeldzahlungen zwischen 2.500 und 12.500 Euro. Die Entscheidung ist rechtskräftig und setzt ein deutliches Zeichen gegen sexuelle Gewalt und Machtmissbrauch im pädagogischen Umfeld. 

  • Lehrer in Erfurt missbraucht Schülerin über Jahre – Gericht verhängt Haftstrafe

    Lehrer in Erfurt missbraucht Schülerin über Jahre – Gericht verhängt Haftstrafe

    Schock an Erfurter Gymnasium – Lehrer missbraucht Schülerin über Jahre

    Erfurt (Thüringen) – Ein Lehrer aus Erfurt hat über Jahre hinweg eine Schülerin sexuell missbraucht. Das Landgericht Erfurt verurteilte den heute 63-jährigen Pädagogen zu fünf Jahren und drei Monaten Haft. Zwischen 2016 und 2020 nutzte er seine Vertrauensstellung aus und verging sich in über 80 Fällen an dem Mädchen.

    Missbrauch in Schule, auf Fahrten und zu Hause

    Nach den Ermittlungen begann der Missbrauch, als das Opfer erst 13 Jahre alt war. Der Lehrer nutzte jede Gelegenheit – im Unterricht, auf Klassenfahrten und in seiner Wohnung. Der Vorsitzende Richter Holger P. fand klare Worte: „Das psychisch labile Mädchen suchte eine Schulter zum Anlehnen – er machte daraus einen langjährigen sexuellen Missbrauch.“

    Das Gericht bezeichnete den Angeklagten als „charakterlich ungeeignet“ für den Lehrerberuf. Mit dem Urteil wolle man ein deutliches Zeichen setzen: Wer in einem geschützten Raum wie einer Schule Straftaten begehe, müsse mit harten Konsequenzen rechnen.

    Kritik an Schule und zweitem Lehrer

    Im Prozess wurden auch schwere Vorwürfe gegen die Schule laut. Das Opfer hatte sich einem Vertrauenslehrer anvertraut – doch dieser soll selbst übergriffig geworden sein. Gegen den 57-Jährigen läuft ein separates Verfahren. Laut Anklage tauschte er pornografische Bilder mit der Schülerin aus und soll auch andere Schülerinnen missbraucht haben.

    Auch der Schulleiter geriet in die Kritik. Als die Gymnasiastin Hilfe suchte, wies er sie ab. Der Vorsitzende Richter sagte dazu: „Mit dem Schulleiter hätte ich gerne Tacheles geredet.“ Erst als sich das Opfer Jahre später ihrem Freund anvertraute, kam der Fall ans Licht.

    Die Polizei nahm den Lehrer am 16. Juni 2025 im Schulgebäude fest.

    „Klima des Wegschauens“ an Schulen

    Staatsanwältin Dorothee Ohlendorf kritisierte das System scharf: „In vielen Schulen herrscht ein Klima des Wegschauens und Negierens.“ Opfer hätten es schwer, sich zu öffnen. Sie forderte alle, die von Übergriffen erfahren, dazu auf, sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

    Die heute 22-jährige Frau trat im Prozess als Nebenklägerin auf. Viele Mitschüler waren im Gerichtssaal anwesend. Der Angeklagte gestand seine Taten vollständig und entschuldigte sich bei seinem Opfer. Neben der Haftstrafe muss er 30.000 Euro Schadensersatz im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs zahlen.

    Appell für mehr Schutz in Bildungseinrichtungen

    Der Fall aus Erfurt zeigt, wie verletzlich Kinder und Jugendliche in Schulen sein können. Experten fordern klare Präventionsstrategien und Schulungen für Lehrkräfte, um Missbrauch frühzeitig zu erkennen. Eltern, Lehrer und Schüler sollen ermutigt werden, Verdachtsfälle offen anzusprechen und gemeinsam gegen sexuelle Gewalt vorzugehen.

    Mehr aktuelle Meldungen zu bundesweiten Ermittlungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/deutschland/ und blaulichtmyk.de/news/. Informationen zu Opferschutz und Prävention bietet die Polizei sowie das Bundeskriminalamt (BKA).

  • Ehemaliger Lehrer gesteht Missbrauch – 84 Taten

    Ehemaliger Lehrer gesteht Missbrauch – 84 Taten

    Erfurt: Ehemaliger Lehrer gesteht Missbrauch – Verfahren startet – 84 Taten

    In Erfurt hat ein früherer Gymnasiallehrer die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs eingeräumt. Vor der 3. Strafkammer des Landgerichts Erfurt gestand der 63-Jährige über seine Verteidiger, die Taten begangen zu haben. Der Fall erschüttert die Stadt und bewegt bundesweit – Erfurt Lehrer gesteht Missbrauch steht sinnbildlich für ein massives Versagen an einer Schule.

    84 angeklagte Taten – fünf davon als schwerer Kindesmissbrauch

    Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten insgesamt 84 Fälle des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen zur Last; in fünf Fällen geht es um schweren Kindesmissbrauch. Die mutmaßlichen Taten sollen sich zwischen 2016 und 2020 ereignet haben. Nach heutigem Stand droht dem Mann eine langjährige Freiheitsstrafe. Das Gericht betont: Es bewertet die Einlassung streng und prüft sämtliche Details, um eine gerechte Entscheidung zu treffen. Auch wenn der Erfurt Lehrer gesteht Missbrauch – das Strafmaß ergibt sich erst nach der Beweisaufnahme.

    Festnahme 2025 – Untersuchungshaft, Geständnis und angebotener Ausgleich

    Die Ermittler nahmen den Mann am 16. Juni 2025 im Schulgebäude fest; seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Im Prozess bot der Angeklagte einen Täter-Opfer-Ausgleich von 30.000 Euro an und entschuldigte sich über seine Verteidiger. Das Gericht prüft zudem, ob eine pädophile Neigung vorliegt. Die belastende Aussage des inzwischen 22-jährigen Opfers gilt als zentraler Baustein der Beweisführung. Der Punkt Erfurt Lehrer gesteht Missbrauch rückt die Verantwortung klar an die Person des Angeklagten – Schuldzuweisungen gegenüber dem Opfer weist die Anklage entschieden zurück.

    Zweiter Lehrer unter Verdacht – Ermittlungen laufen

    Nach der Anzeige im Hauptverfahren geriet ein weiterer Lehrer der Schule in den Fokus der Ermittler. Gegen ihn wird wegen der Verbreitung jugendpornografischer Inhalte und Vergewaltigung ermittelt. Ein Prozessbeginn steht noch aus. Für den zweiten Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung, bis ein Gericht anders entscheidet.

    Ermittlungen und Hintergründe – wichtige Anlaufstellen

    Wer Hinweise zu ähnlichen Fällen hat oder Unterstützung benötigt, wendet sich an die zuständigen Behörden. Allgemeine Informationen der Landespolizei finden Sie bei der Thüringer Polizei. Informationen zur Justizstruktur und zum Gerichtsbetrieb liefert das Landgericht Erfurt.

    Weiterlesen bei uns

    Aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Polizeimeldungen lesen Sie in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland. Fahndungsaufrufe und Zeugenhinweise finden Sie gebündelt in Fahndung.

  • AfD-Politiker wegen SA-Parole verurteilt

    AfD-Politiker wegen SA-Parole verurteilt

    BGH bestätigt Verurteilung von AfD-Politiker wegen SA-Parole

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revisionen eines AfD-Landtagsabgeordneten zurückgewiesen und damit zwei Urteile des Landgerichts Halle bestätigt.

    Der Politiker wurde rechtskräftig wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt. Konkret ging es um die nationalsozialistische Parole „Alles für Deutschland“.

    Hintergrund des Falls

    Der Angeklagte, zuvor als Geschichtslehrer tätig und seit 2014 Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, nutzte die verbotene Parole mehrfach bei öffentlichen Auftritten.

    Am 29. Mai 2021 sprach er die Worte bei einer Wahlveranstaltung in Merseburg. Später, am 12. Dezember 2023, wiederholte er die Parole während eines AfD-Stammtischs in Gera. Dort forderte er das Publikum sogar auf, die Worte gemeinsam zu vervollständigen.

    Die Parole war während der NS-Zeit fester Bestandteil der Sturmabteilung (SA). Bis 1934 zählte die paramilitärische Organisation rund vier Millionen Mitglieder. Zur Uniform gehörte ein Dolch, in dessen Klinge „Alles für Deutschland“ eingraviert war.

    Rechtliche Bewertung

    Der für Staatsschutzstrafsachen zuständige 3. Strafsenat des BGH bestätigte die Urteile des Landgerichts Halle. Nach Ansicht des Gerichts verletzte der Angeklagte bewusst das Verbot der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Eine Indemnität als Abgeordneter greife nicht, da er die Parolen nicht in Ausübung seines Mandates geäußert habe.

    Die Richter betonten, dass die Strafbarkeit nicht vom Bekanntheitsgrad des Symbols abhänge. Entscheidend sei, dass die SA die Parole eindeutig als ihr Erkennungszeichen verwendete und der Angeklagte sich dessen bewusst war. Die Berufung auf Meinungsfreiheit greife nicht, da die Ahndung den Schutz vor verfassungsfeindlicher Propaganda sicherstelle.

    Konsequenzen

    Die Verurteilungen zu Geldstrafen sind damit rechtskräftig. Mit dem Urteil setzt der BGH ein klares Zeichen, dass die öffentliche Verwendung von Symbolen und Parolen mit NS-Bezug strafrechtlich verfolgt wird. Besonders Politiker stehen in der Pflicht, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu respektieren.

    Weitere Informationen zur Rechtsprechung finden Sie beim Bundesgerichtshof. Aktuelle Meldungen aus Deutschland lesen Sie auf BlaulichtMYK Deutschland. Nachrichten zum Thema Recht und Politik bietet auch unsere News-Übersicht.

  • 23-Jähriger tot in Zella-Mehlis gefunden – Zwei Tatverdächtige festgenommen

    23-Jähriger tot in Zella-Mehlis gefunden – Zwei Tatverdächtige festgenommen

    23-Jähriger tot in Zella-Mehlis gefunden – Zwei Tatverdächtige festgenommen

    Nach dem Fund eines toten 23-Jährigen in Zella-Mehlis hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen.

    Wie die Staatsanwaltschaft Meiningen mitteilt, handelt es sich um zwei 19-jährige Männer.

    Gegen beide wird wegen Mordverdachts ermittelt

    Die jungen Männer wurden am Freitag in Zella-Mehlis und Meiningen festgenommen.

    Noch am selben Tag kamen sie in Justizvollzugsanstalten.

    Leiche in Bachlauf bei Heinrich-Heine-Straße entdeckt

    Der Leichnam des 23-Jährigen wurde am 24. Juni von Passanten entdeckt.

    Der Tote lag in einem Bachlauf nahe der Heinrich-Heine-Straße in Zella-Mehlis.

    Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er wurde durch die Rechtsmedizin untersucht.

    Die Todesursache ist bislang nicht bekannt. Wegen laufender Ermittlungen machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine weiteren Angaben. 

    Bürgermeister verurteilt die Tat

    Zella-Mehlis’ Bürgermeister Torsten Widder (parteilos) zeigte sich betroffen.

    Er erklärte, es sei “schlimm, dass so ein abscheuliches Verbrechen in unserer Stadt passiert ist”.

    Widder betonte, dass er froh sei, dass die Ermittlungen Fortschritte gemacht hätten.

    Er sprach den Hinterbliebenen und der Familie im Namen der Stadt sein Beileid aus.

    Zudem dankte er den Ermittlungsbehörden für ihre Arbeit.

    Leblose Person im Bachlauf

  • Polizei sucht nach Vater und drei Kindern – Kindesentführung vermutet!

    Polizei sucht nach Vater und drei Kindern – Kindesentführung vermutet!

    Polizei sucht verzweifelt nach Vater und drei Kindern – Entführung vermutet

    Schmölln (Thüringen) –

    Die Polizei Altenburg fahndet seit Montag intensiv nach einem 31-jährigen Vater und seinen drei kleinen Kindern.

    Der Verdacht: Kindesentführung. Die Beamten vermuten, dass der Mann die Kinder aus der Wohnung in Schmölln mitgenommen hat und möglicherweise eine Flucht ins Ausland plant.

    Kinder aus Wohnung entführt – Polizei ermittelt

    Am Montagnachmittag wurde die Polizei alarmiert, als die Mutter die Vermisstenanzeige erstattete. Der Vater soll seine drei Kinder, zwei Jungen im Alter von sieben und acht Jahren sowie ein zweijähriges Mädchen, aus der gemeinsamen Wohnung entführt haben. Seitdem fehlt von allen vier Personen jede Spur. Die Polizei hat daher eine Fahndung eingeleitet und ermittelt wegen Kindesentführung.

    Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Vater bereits auf dem Weg ins Ausland sein könnte, um sich der Strafverfolgung zu entziehen. Alle vier gesuchten Personen sind türkische Staatsbürger.

    Beschreibung des gesuchten Vaters und der Kinder

    Um die gesuchten Personen schneller zu finden, hat die Polizei eine detaillierte Beschreibung veröffentlicht:

    Beschreibung des Vaters:

    – Alter: 31 Jahre
    – Merkmale: Schwarzer Vollbart, geschwungenes Tattoo am linken Unterarm mit den Vornamen der Söhne
    – Kleidung: Jeanshose, armeegrüne Jacke
    – Sprachkenntnisse: Kurdisch und Türkisch, sehr wenig Deutsch

    Beschreibung der Kinder:

    – Achtjähriger Junge: Trug zuletzt eine helle Cargohose und eine grüne Mütze
    – Siebenjähriger Junge: War mit einer blauen Jeans bekleidet
    – Zweijähriges Mädchen: Trug eine braune Mütze mit zwei Hasenohren

    Diese Beschreibungen sollen helfen, die Vermissten möglichst schnell zu finden.

    Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

    Die Polizei Altenburg bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Wenn Sie Angaben zum Aufenthaltsort des Mannes und der Kinder machen können, melden Sie sich bitte bei einer der folgenden Stellen:

    – Polizei Altenburg
    – Telefon: Hinweise können unter 110 gemeldet werden
    – Jede andere Polizeidienststelle: Auch dort können Hinweise abgegeben werden
    – Online: Nutzen Sie das Online-Formular der Polizei Thüringen

    Die Ermittler hoffen auf Hinweise, die zur schnellen Auffindung der Kinder führen, bevor sie möglicherweise außer Landes gebracht werden.

    Dringender Zeugenaufruf: Was können Sie tun?

    Die Polizei appelliert an alle Bürger, wachsam zu sein und auffällige Beobachtungen sofort zu melden. Wenn Sie den Vater oder die Kinder sehen oder Kontakt mit ihnen hatten, zögern Sie nicht, die Polizei zu informieren.

    Mutter der Kinder in großer Sorge

    Auch die Mutter, die ebenfalls türkische Staatsbürgerin ist, ist in großer Sorge um ihre Kinder. Sie hat die Polizei informiert und hofft auf eine schnelle Rückkehr ihrer Kinder in Sicherheit.  

  • Vermisste Mutter aus Thüringen in Rheinland-Pfalz wiedergefunden – ohne Baby!

    Vermisste Mutter aus Thüringen in Rheinland-Pfalz wiedergefunden – ohne Baby!

    Vermisste Mutter aus Thüringen in Rheinland-Pfalz wiedergefunden – Polizei ermittelt wegen Aussetzung

    Thüringen/Rheinland-Pfalz –

    Eine rätselhafte Vermisstenmeldung beschäftigt weiterhin die Polizei. Eine 36-jährige Frau aus Thüringen verschwand Mitte Oktober spurlos, nachdem sie sich mit ihrem Baby in einem Feriendorf im Süden Thüringens eingemietet hatte. Mehrere großangelegte Suchaktionen der Polizei blieben ohne Erfolg. Dann tauchte die Mutter unerwartet in Rheinland-Pfalz wieder auf – das Baby blieb jedoch allein zurück.

    Die mysteriöse Suche nach der verschwundenen Mutter

    Die 36-Jährige hatte sich mit ihrem Säugling in einem Bungalow in Lauscha, im Landkreis Sonneberg in Thüringen, eingemietet. Als Angehörige die Frau dort besuchen wollten, fanden sie lediglich das Baby vor. Besorgt alarmierten die Angehörigen die Polizei. Die Polizei Thüringen reagierte umgehend und organisierte mehrere Suchaktionen. Trotz intensiver Fahndung blieb die Mutter zunächst unauffindbar.

    Baby in Obhut des Jugendamts

    Nach dem Fund des Kindes übernahm das Jugendamt sofort die Betreuung des Babys. Die Polizei konnte keine Anhaltspunkte finden, die auf den Verbleib der Mutter hindeuteten. Tage später, aufgrund von Zeugenhinweisen, konnte die Frau im rheinland-pfälzischen Burgen im Landkreis Mayen-Koblenz aufgespürt werden. Laut Polizeiangaben war sie körperlich wohlauf, gab jedoch keine näheren Informationen zu ihrem Verschwinden.

    Ermittlungen wegen Verdachts auf Aussetzung eingeleitet

    Nach dem Wiederauftauchen der Frau in Rheinland-Pfalz geht der Fall nun in die nächste Phase. Die zuständige Staatsanwaltschaft Meiningen hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Aussetzung eingeleitet. Laut Strafrecht bedeutet der Tatbestand der Aussetzung, dass eine Person eine hilflose Person in ihrer Obhut in einer potenziell gefährlichen Lage zurücklässt. Die Ermittler prüfen nun, ob die Frau ihr Baby bewusst in einer Situation zurückließ, die das Wohl des Kindes gefährdete.

    Weiterhin unklarer Aufenthaltsort der Mutter

    Zum aktuellen Aufenthaltsort der Mutter und zur Situation des Babys machte die Polizei bisher keine weiteren Angaben. Der Schutz des Kindes bleibt eine oberste Priorität für die Behörden, während die Mutter im Fokus der laufenden Ermittlungen steht. Die Umstände, die zum Zurücklassen des Kindes führten, sind weiterhin unklar.

    Hinweis der Polizei: Die Ermittlungen in diesem Fall sind weiterhin aktiv. Wer relevante Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei Meiningen zu wenden. Alle Informationen werden streng vertraulich behandelt und könnten zur endgültigen Klärung des Falls beitragen.

  • Brennender Pkw auf Standstreifen

    Brennender Pkw auf Standstreifen

    Brennender Pkw auf dem Standstreifen

    A9 Höhe Eisenberg

    Heute Vormittag wurde die Autobahnpolizei Thüringen zu einem brennenden Pkw alarmiert. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten diesen auf der A9 in Fahrtrichtung München. Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt.

    Zwischen den Anschlussstellen Droyßig und Eisenberg stand der Opel auf dem Standstreifen bereits in Vollbrand. Der 37-jährige Fahrer wurde nicht verletzt. Er schaffte es rechtzeitig, das Fahrzeug zu verlassen. Der junge Mann schilderte den Beamten, dass er während der Fahrt Rauch im Fahrzeug wahrnahm. Er lenkte den Pkw auf den Standstreifen. Sofort fing der dieser im Bereich des Motorraumes Feuer, welches auf das gesamte Fahrzeug übergriff.

    Durch die Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Richtungsfahrbahn München für ca. 35 Minuten voll gesperrt. Die dabei entstandene Sachschadenshöhe wird aktuell auf 6.000 Euro geschätzt.

  • Blut verschmiertes Gesicht – Zeugenaufruf in Gotha

    Blut verschmiertes Gesicht – Zeugenaufruf in Gotha

    Gestern Abend gegen 20.45 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass eine männliche Person mit blutverschmiertem Gesicht entlang der Werner-Sylten-Straße umhertaumeln soll.

    Das Eintreffen der Beamten missfiel dem 24-jährigen polnischen Staatsbürger so sehr, dass dieser die Kollegen via Mittelfinger begrüßte, auf diese losging und sich anschließend der Maßnahme widersetzte.

    Die Begutachtung seiner zuvor gemeldeten Verletzungen durch einen Arzt ergaben eine Fraktur der Nase sowie der Augenhöhle.
    Ob hierfür ein Unfallgeschehen oder möglicherweise eine Straftat ursächlich ist, bleibt Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.

    Zeugen, die diesbezüglich Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Gotha unter der Telefonnummer 03621/781124 unter Angabe der Bezugsnummer 0203285/2023 zu melden.

    Bezüglich seines Verhaltens gegenüber den eingesetzten Beamten muss sich der 24-Jährige im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Beleidigung, Tätlicher Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

  • 7 Tote bei Horror Crash in Thüringen

    7 Tote bei Horror Crash in Thüringen

    Fünf 19-Jährige unter den Toten in Thüringen

    Als die Rettungskräfte am Samstagnachmittag zur B247 bei Bad Langensalza eilen, gleicht die Szenerie einem “Schlachtfeld”.
    Zwei Autos brennen, ein weiterer Pkw ist völlig demoliert.
    Unter den sieben Todesopfern sind fünf junge Menschen.
    Der mutmaßliche Unfallverursacher soll keine Fahrerlaubnis haben.

    Bei einem möglicherweise alkoholbedingten schweren Verkehrsunfall sind in Thüringen sieben Menschen ums Leben gekommen und drei weitere schwer verletzt worden.
    Nach Angaben der Polizei starben bei der Kollision von insgesamt drei Fahrzeugen auf einer Bundesstraße bei Bad Langensalza am späten Samstagnachmittag auch fünf junge Menschen im Alter von 19 Jahren in einem der beteiligten Autos. Zwei der drei beteiligten Fahrzeuge gingen dabei in Flammen auf, das Geschehen löste in Thüringen große Bestürzung aus.

    Wie die Polizei in Nordhausen unter Verweis auf erste Ermittlungsergebnisse mitteilte, war ein 45-Jähriger mit seinem Auto in den Gegenverkehr geraten und dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengeprallt. Bei dem Mann, der die Kollision schwerverletzt überlebte, sei “Alkoholkonsum nicht ausgeschlossen”. Daher sei die Entnahme einer Blutprobe angeordnet worden, erklärten die Beamten. Er sei zudem “nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis”.

    Die beiden von dem Fahrzeug des Mannes gerammten entgegenkommenden Autos wurden schwer beschädigt und gingen in Flammen auf. In einem von beiden starben drei junge Männer und zwei junge Frauen im Alter von 19 Jahren, in dem anderen ein 60-Jähriger. Dessen 73-jährige Mitfahrerin konnte sich nach Angaben der Polizei noch schwerverletzt aus dem brennenden Fahrzeug retten.

    Szenerie wie auf einem “Schlachtfeld”

    Auch in dem mit drei Insassen besetzten Auto des mutmaßlichen Verursachers gab es demnach einen Toten. Ein 44-Jähriger starb, ein weiterer Mitfahrer im Alter von 34 Jahren wurde schwer verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

    Retter und Ermittler sahen sich an der Unfallstelle mit schrecklichen Bildern konfrontiert. Eine Polizeisprecherin verglich die Szenerie am Sonntag mit einem “Schlachtfeld”. Die Leichen der toten Unfallopfer seien teilweise bis zur Unkenntlichkeit verbrannt gewesen, was auch die Identifizierung schwierig gemacht habe.

    Auf Bilder von der Unfallstelle im Landkreis Unstrut-Hainich waren die über die gesamte Straße geschleuderten Wracks der im Frontbereich vollkommen zerstörten drei Unfallautos zu sehen. Das Fahrzeug, in dem die fünf jungen Menschen starben, hing ausgebrannt schräg auf einer Leitplanke. Das zweite entgegenkommende Fahrzeug stand ausgeglüht mitten auf der Fahrbahn. Das nicht von Flammen erfasste Unfall verursachende Auto lag umgestürzt auf der Seite, Trümmerteile und Brandrückstände verteilten sich im weiten Umfeld.

  • Geisterfahrerunfall in Thüringen – 3 Tote

    Geisterfahrerunfall in Thüringen – 3 Tote

    Schrecklicher Geisterfahrerunfall auf der A38 in Thüringen!

    Ein Geisterfahrer ist am Dienstagnachmittag bei Leinefelde-Worbis falsch auf die Autobahn aufgefahren und nach etwa drei Kilometern frontal in ein anderes Auto gekracht.
    Drei Menschen starben.

    Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein Mercedes vom Rastplatz Eichsfeld-Süd auf die Autobahn aufgefahren – entgegengesetzt in Richtung Göttingen. Mit voller Wucht knallte der Mercedes mit einheimischem Kennzeichen in einen polnischen Mitsubishi.

    Das Auto wurde dabei heftig deformiert und auf die Leitplanke geschleudert. Zwei Menschen in dem Mitsubishi, offenbar ein polnisches Ehepaar, starben, auch der Mercedes-Fahrer überlebte den schrecklichen Unfall nicht.