Schlagwort: Tierschutz

  • Bundespolizei rettet Schwan

    Bundespolizei rettet Schwan

    Bundespolizei rettet Schwan

    Wörth am Rhein

    Zu einem tierischen Einsatz kam es am Morgen des 23. Juli 2025. Scheinbar flog ein Schwan in eine Oberleitung im Bahnhof Wörth am Rhein. Danach saß das Tier orientierungslos im Gleisbereich fest und die Bundespolizei wurde informiert.

    Vor Ort konnten die Polizisten den weißen Wasservogel schnell ausmachen. Dieser saß unruhig zwischen den Gleisen und bewegte sich dort nicht weg. Augenscheinliche Verletzungen hatte das Tier nicht.

    Nachdem sichergestellt war, dass die Gleise für den Zugverkehr gesperrt waren, näherten sich die Polizisten dem Tier an, fingen es ein und trugen es behutsam in den Streifenwagen.

    Dort konnte sich der Schwan im Kofferraum erholen, während die Beamten sich um eine Bleibe für das Tier kümmerten.

    Der Vogel konnte in Obhut an eine Pflegestelle der Wildvogel-Auffanghilfe übergeben werden. Dort angekommen war der Schwan schon wieder einigermaßen fit und wird weiter artgerecht versorgt.

  • Fleisch von kranken Tieren bei Edeka

    Fleisch von kranken Tieren bei Edeka

    Muskelverfettung bei Edekas “Gut & Günstig”-Hühnerfilets: Stiftung deckt Qualzucht auf

    Berlin, 24. Juni 2025 –

    Eine aktuelle Untersuchung der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt deckt besorgniserregende Zustände in der Geflügelzucht auf.

    Über 500 Fleischproben aus Edeka-Filialen in 23 Städten zeigen: 94,5 % der getesteten Hühnerbrustfilets aus der Edeka-Eigenmarke „Gut & Günstig“ sind von Muskelverfettung betroffen.

    Die auffälligen weißen Streifen im Fleisch, bekannt als White Striping, deuten auf eine krankhafte Gewebeveränderung hin.

    Diese ist Folge extremer Zucht auf schnelles Wachstum – ein klarer Hinweis auf Qualzucht.
    Die betroffenen Produkte stammen alle aus Haltungsform 2, also aus tierischen Haltungssystemen
    mit minimalen Verbesserungen gegenüber dem gesetzlichen Standard.

    Folgen für Tier und Mensch

    Muskelverfettung ist nicht nur ein Tierschutzproblem.

    Das Fleisch enthält bis zu 224 % mehr Fett und bis zu 9 % weniger Protein. Damit verliert es an Nährwert und widerspricht dem Werbeversprechen eines gesunden Produkts.

    Verbraucherinnen und Verbraucher greifen häufig zu „Gut & Günstig“, weil sie ein günstiges,
    aber qualitativ solides Produkt erwarten.

    Doch laut Stiftung werden sie getäuscht:

    Das Billigfleisch stammt aus Tierhaltung, die massives Leid verursacht und minderwertige Qualität liefert.

    Kritik an Edeka – Protestaktion in Hamburg geplant

    Die Albert Schweitzer Stiftung kritisiert besonders das Verhalten von Edeka.

    Während Wettbewerber wie Aldi, Rewe und Lidl der Masthuhn-Initiative beigetreten sind und damit bessere Standards anstreben, bleibt Edeka untätig.

    Der Konzern ist der größte Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands – und gleichzeitig Schlusslicht beim Tierschutz.

    Mit einer Protestaktion am 25. Juni vor der Edeka-Zentrale in Hamburg will die Stiftung nun öffentlichen Druck aufbauen. Dort werden überdimensionale Hühnerfiletverpackungen und
    symbolische Masthühner in Einkaufswagen präsentiert.

    Aktivistinnen und Aktivisten demonstrieren mit Schildern und klaren Botschaften.

    Ort: Edeka-Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg

    Zeit: Mittwoch, 25. Juni 2025, 11:30–13:00 Uhr

    Kontakt: Lisa-Marie Fuchs, Tel. +49 1556 8936882

    Forderung an Edeka

    Die Stiftung fordert Edeka auf, der Masthuhn-Initiative beizutreten und verbindliche Schritte für einen Ausstieg aus den Haltungsformen 1 und 2 einzuleiten. Nur so kann Tierleid effektiv reduziert und Verbrauchertäuschung gestoppt werden.

    Hintergrund: Was ist White Striping?

    White Striping entsteht, wenn durch Zucht auf schnelles Wachstum das Muskelgewebe abstirbt und durch Fett ersetzt wird. Masthühner erreichen ihr Schlachtgewicht oft schon nach 30 Tagen – viel zu schnell für eine gesunde Entwicklung.

    Die Tiere leiden unter Schmerzen, Kreislaufproblemen und mangelnder Bewegungsfähigkeit.

    Über die Stiftung

    Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich für tierfreundliche Ernährung und höhere Tierschutzstandards ein.

    Sie wirkt auf Politik und Handel ein, bietet Informationsmaterial an und zeigt Alternativen zur industriellen Tierhaltung auf.  

  • Illegale Entsorgung von Tierkadavern

    Illegale Entsorgung von Tierkadavern

    Illegale Entsorgung von Tierkadavern

    Herold

    Nach Angaben der Polizei handelt es sich um Kadaver von Schafen. Die Tiere wurden offenbar illegal entsorgt. Die genauen Umstände sind derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

    Die Kriminalinspektion Montabaur ermittelt wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz sowie weiterer Umwelt- oder Tierschutzdelikte.

    Die Kriminalinspektion Montabaur bittet um Hinweise, wer Angaben zur Herkunft der Kadaver
    machen kann oder das Ablegen der Plastiktüten bzw. der Kadaver beobachtet
    hat.

  • Tierquälerei-Vorwürfe gegen Milchbetrieb – Kühe an Ketten – Bewegung und Sozialverhalten unmöglich

    Tierquälerei-Vorwürfe gegen Milchbetrieb – Kühe an Ketten – Bewegung und Sozialverhalten unmöglich

    Dauerhafte Anbindehaltung bei Milchbetrieb aus Bretzfeld – ANINOVA erhebt schwere Vorwürfe

    Der Tierrechtsorganisation ANINOVA liegt neues Bildmaterial aus einem Milchbetrieb in Bretzfeld
    (Baden-Württemberg) vor.

    Die Aufnahmen zeigen rund 50 Kühe, die dauerhaft in Anbindehaltung leben. Der Betrieb beliefert die Molkerei Hohenlohe, deren Produkte u. a. unter dem Markennamen „Hofgut“ bei EDEKA24 und Rewe verkauft werden.

    Kühe an Ketten – Bewegung und Sozialverhalten unmöglich

    Die Bilder aus März 2025 zeigen Tiere, die fest an Ketten angebunden sind. Die Kühe verbringen ihr gesamtes Leben auf wenigen Quadratmetern – ohne Auslauf, ohne Wiese, ohne Rückzugsort.

    Umdrehen ist nicht möglich.

    Die Tiere stehen nebeneinander auf Spaltenböden, häufig in unhygienischer Umgebung.

    Laut ANINOVA ist diese Haltung nicht nur unzeitgemäß, sondern auch grausam.
    Kühe sind soziale Lebewesen. In der Anbindehaltung können sie kein artgerechtes Verhalten zeigen. Sie leiden körperlich und psychisch unter der ständigen Bewegungslosigkeit.

    Tierwohl-Versprechen der Molkerei steht in der Kritik

    Die Milch der Tiere geht an die Molkerei Hohenlohe. Auf ihrer Website wirbt das Unternehmen mit Tierwohl, Regionalität und glücklichen Kühen auf Weiden. Doch kein Wort über Anbindehaltung.

    Für Konsument*innen ist nicht erkennbar, dass die Milch auch von Kühen stammt, die lebenslang fixiert sind.

    „Diese Werbung täuscht die Verbraucherinnen und Verbraucher“, kritisiert ANINOVA-Vorstand Jan Peifer.

    Strafanzeige und Ermittlungen eingeleitet

    Bereits im März 2025 hat ANINOVA das Veterinäramt in Kupferzell informiert.

    Bei einer Kontrolle am 17.03.2025 wurden Mängel festgestellt. Dazu zählten u. a. zu lange Klauen bei einer Milchkuh sowie unzureichende Haltung der Jungrinder. Das Amt erteilte Auflagen.

    Am 20.03.2025 reichte ANINOVA Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn ein. Diese ermittelt aktuell wegen des Verdachts auf Tierquälerei (AZ 251 Js 10929/25). Die Anbindehaltung ist zwar nicht explizit verboten, doch laut Tierrechtsorganisationen verstößt sie gegen das Tierschutzgesetz.

    Politische Untätigkeit trotz Kritik

    Ein Verbot der Anbindehaltung ist derzeit nicht in Sicht. Ein früherer Gesetzesentwurf der alten Bundesregierung scheiterte. Der aktuelle Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sieht laut ANINOVA keinen Handlungsbedarf.

    Regionalität schützt nicht vor Tierleid

    Der Fall aus Bretzfeld zeigt erneut, dass selbst kleine Familienbetriebe nicht automatisch tierfreundlich wirtschaften. Die romantisierte Vorstellung vom „Bauern von nebenan“ entspricht häufig nicht der Realität. 

  • Angriff auf Gänse in Ludwigshafen – Polizei bittet um Hinweise

    Angriff auf Gänse in Ludwigshafen – Polizei bittet um Hinweise

    Gänse mit Pfeilen beschossen – Zeugen gesucht

    Ludwigshafen

    Am Freitag den 13.06.2025 beschossen Unbekannte zwischen 14 Uhr und 14:30 Uhr in der Großwiesenstraße eine Gans und deren Küken mit Blasrohrpfeilen.

    Zwei Tiere wurden durch die Pfeile getroffen. Die Berufsfeuerwehr der Stadt Ludwigshafen konnte zwar das verletzte Jungtier einfangen und einer Tierärztin übergeben, das ebenfalls verletzte Muttertier entkam dem Rettungsversuch jedoch. Die medizinische Versorgung des Kükens verlief erfolgreich, sodass sich das Tier nun in einem örtlichen Tierheim von den Strapazen erholen kann.

    Haben Sie etwas im Zusammenhang mit der Tat beobachtet? Hinweise bitte unter 0621 963- 24150 oder per E-Mail piludwigshafen1@polizei.rlp.de an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1.

  • Kontaminiertes Löschwasser in Nette gelangt

    Kontaminiertes Löschwasser in Nette gelangt

    Kontaminiertes Löschwasser nach Großbrand in Kottenheim gelangt in die Nette

    Nach dem Großbrand am vergangenen Samstag im Industriegebiet Kottenheim gelangte
    kontaminiertes Löschwasser in die Nette.

    Die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert über die Folgen und Schutzmaßnahmen.

    Das Löschwasser mit wassergefährdenden Stoffen floss über die Niederschlagsentwässerung
    eines Industriegrundstücks in die Nette. Über ein verrohrtes Gewässer wurde das Wasser in die
    August-Horch-Straße und weiter in die Nette
    geleitet.

    Besonders Hundebesitzer werden dringend gebeten, ihre Tiere in den kommenden Tagen nicht aus
    der Nette trinken zu lassen.

    Die wassergefährdenden Stoffe könnten die Gesundheit der Tiere gefährden.

    Zudem ist in den nächsten 72 Stunden zwischen Trimbs und der Mündung der Nette mit vermehrtem Fischsterben zu rechnen. Die Verwirbelung von Löschschaum kann Schaumteppiche auf der Wasseroberfläche bilden.

    Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurde der Bereitschaftsdienst der Unteren Wasserbehörde alarmiert.

    Gemeinsam mit dem Umweltzug des Landkreises Mayen-Koblenz und dem Technischen Hilfswerk wurden erste Schutzmaßnahmen eingeleitet.

    Auf dem Industriegelände wurde der Schmutz- und Niederschlagswasserkanal mit einer Kanalblase abgedichtet.

    Außerdem wurde eine zweite Kanalblase an der Einleitstelle in die Nette installiert.

    Diese Maßnahmen sollen Restmengen im Kanalsystem auffangen und absaugen.
    Da eine vollständige Aufnahme der Schadstoffe aus einem Fließgewässer kaum möglich ist,
    wurden vorsorglich drei Ölsperren in der Nette aufgestellt.

    Die Ölsperren dienen dazu, mögliche Rückstände von Löschschaum und anderen Schadstoffen zurückzuhalten und aufzunehmen. Die Arbeitsgemeinschaft Nette (ARGE Nette) wurde über die
    Lage informiert und in die weiteren Maßnahmen eingebunden.

    Alle Fischereipächter und Wasserrechtsinhaber entlang der Nette wurden ebenfalls über den Vorfall informiert. Die Prüfung weiterer Schutzgebiete, wie des Thürer Bachs und der Thürer Wiesen, ergab keine Gefährdung.

    Die Sanierung des betroffenen Industriegrundstücks wird durch ein spezialisiertes Fachunternehmen durchgeführt.

    Die Arbeiten starten nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

    Die Ölsperren bleiben bis zum Ende der Sanierungsmaßnahmen in der Nette installiert und werden regelmäßig kontrolliert.

    Die ordnungsgemäße Entsorgung des kontaminierten Löschwassers ist sichergestellt.

  • Lebendtierkontrollen auf der A 61

    Lebendtierkontrollen auf der A 61

    Lebendtierkontrollen auf der BAB 61

    Wörrstadt

    Am Donnerstag (22.05.2025) führte die Verkehrsdirektion Mainz in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Koblenz, dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie dem Veterinäramt der Kreisverwaltung Bad Kreuznach eine Schwerpunktkontrolle auf der Rast- und Tankanlage Hunsrück Ost an der A61 durch.

    Im Mittelpunkt der Überprüfung standen Lebendtiertransporte.

    Zwischen 09:00 Uhr und 13:00 Uhr wurden insgesamt 13 Fahrzeuge, u.a. Lebendtier- und Lebensmitteltransporte kontrolliert.

    Beanstandungen wurden bei fünf Transporten festgestellt. In einem Fall war der Fahrer eines Fischtransportes seiner Reinigungspflicht nicht nachgekommen. Insgesamt wurde in drei Fällen Verstöße gegen das Tierschutz- sowie jeweils gegen das Tierseuchen- und Lebensmittelrecht geahndet.

    Es wurden Sicherheitsleistungen von 3.500 Euro einbehalten. Zudem wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften und technische Mängel festgestellt, so dass einem Fahrzeugführer sogar die Weiterfahrt untersagt werden musste.

    Neben diversen Bußgeldverfahren folgen nun Ermittlungen durch die zuständigen Behörden an den Firmensitzen der beanstandeten Transporte.

  • Kein Aussetzen von Haustieren während der Sommerferien

    Kein Aussetzen von Haustieren während der Sommerferien

    Kein Aussetzen von Haustieren während der Sommerferien

    Mainz

    In wenigen Tagen beginnen in Rheinland-Pfalz die Sommerferien – und für viele Haustiere damit eine Zeit, in der sie vermehrt ausgesetzt werden.

    Die Tiere sind dann extremen Gefahren ausgesetzt und leiden oft unter Hunger, Durst und fehlendem Schutz vor der Witterung. Besonders exotische Haustiere wie Schlangen sind in der freien Wildbahn kaum überlebensfähig und sterben oft an den Folgen ihrer Aussetzung.

    Im vergangenen Jahr wurden 49 Fälle polizeilich bekannt, in denen Tiere in Rheinland-Pfalz ausgesetzt wurden. 23 dieser Tiere sind verstorben, darunter 14 Schlangen. Zudem wurden auch einige Fälle festgestellt, bei denen die Besitzer in den Urlaub gefahren sind und ihre Tiere unversorgt
    zurückgelassen haben.

    Diese Praxis ist ebenso gefährlich für die Tiere und kann rechtlich verfolgt werden.

    Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) appelliert an alle Haustierbesitzer verantwortungsbewusst zu handeln und frühzeitig Alternativen zu suchen, wenn die Betreuung des Tieres während des Urlaubs nicht möglich ist. Möglichkeiten wie Tierpensionen, Betreuungsdienste oder die vorübergehende Pflege durch Freunde oder Familie können das Wohl der Tiere sichern.

    Wer sein Tier aussetzt handelt nicht nur unmoralisch, sondern muss auch mit empfindlichen Strafen rechnen. Besonders bei Katzen, Kleintieren und Reptilien ist das Entdeckungsrisiko gering, jedoch
    können Bußgelder bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Wenn das Tier leidet oder stirbt, handelt es
    sich um eine Straftat gemäß Tierschutzgesetz, die sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen kann.

    Helfen Sie mit, das Leiden der ausgesetzten Tiere zu vermeiden.

    Wenn Sie Zeuge eines Aussetzens werden oder ein ausgesetztes Tier finden, informieren Sie bitte umgehend die Polizei und den örtlichen Tierschutzverein. Ihre Unterstützung kann das Leben der Tiere retten und Sie können dazu beitragen, dass die Sommerferien eine Zeit der Freude bleiben – auch für unsere tierischen Begleiter.

  • Erfolg für Tierschutz-Klage vor dem VGH Mannheim

    Erfolg für Tierschutz-Klage vor dem VGH Mannheim

    Erfolg für Tierschutz-Klage vor dem VGH Mannheim

    Berlin, Mannheim

    Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat das Veterinäramt in Schwäbisch-Hall verpflichtet, neu über die Beschwerde der Tierschutzorganisation Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e. V. gegen eine Putenmast zu entscheiden. Dabei muss das Amt die Rechtsauffassung des Gerichts beachten. Das ist ein klarer Erfolg für den Tierschutz. Denn das Veterinäramt hatte den Mastbetrieb zuvor als “gute Putenhaltung” dargestellt. Diese Auffassung teilt das Gericht offenbar nicht. Die Urteilsbegründung wird erst in einigen Wochen veröffentlicht. Deshalb ist noch unklar, was genau das Gericht an der Putenmast für unvereinbar mit geltendem Recht hält.

    Worum ging es vor Gericht?

    Menschen für Tierrechte hatte 2017 beim zuständigen Veterinäramt beantragt, gegen die Zustände bei einem Putenmäster im Kreis Schwäbisch-Hall einzuschreiten. Stallfilmer:innen hatten bei diesem zuvor nach eigener Einschätzung tierschutzwidrige Verhältnisse dokumentiert. Das Veterinäramt sah jedoch keine Notwendigkeit zu handeln, da es sich nach seiner Auffassung um eine “gute Putenhaltung” handle. Deshalb reichte der Verein 2017 eine Untätigkeitsklage gegen den Landkreis beim Verwaltungsgericht Stuttgart ein.

    Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies die Klage mit der Begründung ab, der Verein hätte alle Informationen, auch die Identität der Stallfilmer, offenlegen müssen – eine Rechtsauffassung, die die Arbeit zukünftiger Informant:innen extrem erschweren würde. 2019 ließ der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg die Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart zu und entschied 2021 durch ein Zwischenurteil, dass die ursprüngliche Klage zulässig ist.

    Die Berufung wurde nun am Donnerstag in Mannheim verhandelt. Dabei hatte der Verwaltungsgerichtshof sich vor allem mit dem Gutachten eines eigens bestellten Sachverständigen beschäftigt. Dieses Gerichtsverfahren ist die bisher am weitesten gediehene Verbandsklage einer Tierschutzorganisation in Deutschland.

    Tierschutz-Protest vor dem Gerichtsgebäude

    Rund 35 Tierschützer:innen hatten am Verhandlungstag vor dem Gebäude des Verwaltungsgerichtshofs auf die tierschutzwidrigen Bedingungen in der Putenmast aufmerksam gemacht. Fotos der Aktion finden Sie hier (Fotograf: Thomas Pirot).

    Putenmast: Qualzucht und Qualhaltung

    In Deutschland werden zur Mast überwiegend schwere Hypridputen (Kreuzungen) verwendet. Ein Hahn der häufigsten Linie “B.U.T. 6” legt innerhalb von 21 Wochen etwa 22,5 kg zu, eine Henne wiegt nach 16 Wochen mehr als 11 kg. Die Brustmuskulatur macht bei diesen Tieren schließlich mehr als ein Drittel des gesamten Körpergewichts aus – das ist von der Industrie so gewollt, weil Brustfleisch bei Verbraucher:innen besonders beliebt ist. Die Tiere sind durch ihre Körpermasse in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, können sich kaum putzen und bekommen schwere gesundheitliche Probleme, von Oberschenkelbrüchen bis hin zu Herzversagen.

    In den konventionellen Ställen leben jeweils tausende Tiere. Bis zu fünf weibliche oder drei männliche Tiere teilen sich dabei einen Quadratmeter. Ausläufe, Beschäftigung, erhöhte Bereiche oder andere Möglichkeiten zum Ruhen gibt es nicht. Sie könnten von den krankgezüchteten, schwerfälligen Tieren auch kaum genutzt werden – ein artgemäßes Verhalten ist unter diesen Umständen undenkbar.

    Hinzu kommt: Um schwere Verletzungen durch Aggressionen und Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus zu verringern, werden den Mastputen routinemäßig die Schnabelspitzen kupiert. Eigentlich ist das laut Tierschutzgesetz nur in Ausnahmefällen erlaubt und wird zum Beispiel bei Legehennen schon lange nicht mehr praktiziert. Wenn jedoch die Putenmast ohne Schnabelkürzen nicht möglich ist, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass die Haltungsbedingungen und Zuchtmerkmale nicht tierschutzkonform sind, argumentieren Menschen für Tierrechte und Albert Schweitzer Stiftung.

    Über Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e. V.

    Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1983 für den Schutz und die Rechte der Tiere einsetzt. Durch Öffentlichkeitsarbeit macht der Verein Tierleid für die Bevölkerung sichtbar und zeigt Alternativen auf. Menschen für Tierrechte ist Mitglied im Landestierschutzbeirat Baden-Württemberg und seit 2016 sind die Menschen für Tierrechte einer der drei anerkannten Verbände für das Gesetz über Mitwirkungsrechte und das Verbandsklagerecht im Tierschutz (TierSchMVG). Mehr erfahren Sie hier.

    Über die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

    Die Albert Schweitzer Stiftung setzt sich gegen Massentierhaltung und für die vegane Lebensweise ein. Dafür nutzt sie juristische Mittel und wirkt auf wichtige Akteure aus Wirtschaft und Politik ein, um Tierschutzstandards zu erhöhen, den Verbrauch von Tierprodukten zu reduzieren und das pflanzliche Lebensmittelangebot zu verbessern. Interessierten bietet sie fundierte Informationen und zeigt Alternativen auf. Mehr erfahren Sie hier.

  • Hund aus Auto befreit

    Hund aus Auto befreit

    Hund aus Auto befreit

    Sömmerda

    Montagnachmittag musste ein Hund aus einem Auto in Sömmerda befreit werden. Der 22-jährige Hundebesitzer hatte das Fahrzeug in einer angemieteten Halle abgestellt und seinen treuen Vierbeiner darin zurückgelassen.

    Über Stunden musste der Hund darin ausharren bis eine 35-Jährige auf ihn aufmerksam wurde. Die Scheiben waren bereits beschlagen und im Fahrzeuginneren gab es weder Futter noch Wasser. Der Vierbeiner wurde aus dem Auto befreit und in ein Tierheim gebracht. Glücklicherweise geht es dem Tier gut. Der Hundehalter muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.  

  • Hände weg von Hunden aus dem Internet

    Hände weg von Hunden aus dem Internet

    Veterinäramt warnt vor dubiosen Händlern und Pseudo-Tierschutzorganisationen

    KREIS MYK.

    Auch im Kreishaus beobachtet man immer wieder, dass windige Händler mit Hundewelpen gerade vor Weihnachten Kasse machen. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz warnt vor unseriösen Pseudo-Tierschutzorganisationen, die aus purer Geschäftemacherei Hunde aus Süd- und Osteuropa
    an den Mann bringen.

    Nicht selten wird den ahnungslosen Käufern vorgegaukelt, es handele sich um Hunde, die aus Tötungsstationen im Ausland gerettet worden sind. Tatsächlich liegt aber der Verdacht nahe, dass durch gezielte Massenzuchten ein Markt bedient wird, der unter dem Deckmantel des Tierschutzes das
    Mitleid gutwilliger Menschen ausnutzt.

    Die Tiere stammen meist aus sehr großen Zuchten, die auch im Internet ihre Tiere anbieten. Der Hund verkommt zur reinen Ware. „Sinnvoller Auslandstierschutz findet in erster Linie vor Ort statt, und zwar in Form von Aufklärungsarbeit und von Kastrationen zur Eindämmung des Hundenachwuchses“, erklärt Thomas Brunnhübner, Leiter des Referates Veterinärdienst, Lebensmittelüberwachung.

    Laut Brunnhübner sollte man sich die Anschaffung reiflich überlegen und dann an kleine und familiäre Hundezuchten oder an ein gut geführtes Tierheim herantreten, wo man sich in Ruhe seinen neuen Hausgenossen aussuchen kann und nicht zum Kauf gedrängt wird. Jegliche Form von Hundehandel ist nach seiner Auffassung abzulehnen.

    Sonst sei es nicht verwunderlich, wenn Hundewelpen, die sich in der wichtigen Prägungsphase
    befinden und sich mehrfach an eine neue Umgebung gewöhnen müssen, Verhaltensstörungen bis hin
    zur Aggressivität entwickeln.

    Auch hinter Tierschutzorganisationen mit wohlklingenden Namen, die sich überwiegend oder ausschließlich der Vermittlung von Auslandshunden widmen, stecken oft besonders windige Hundehändler.

    Deshalb Hände weg von Spontankäufen aus Internetangeboten, vom Erwerb kranker Welpen aus Mitleid oder von Hunden, die an der Haustür, auf Autobahnparkplätzen oder sonst wie unter Zeitdruck
    verkauft werden.

    Mit der gut gemeinten Aufnahme eines solchen Hundes läuft man Gefahr, den Nachschub aus
    dubiosen Quellen anzukurbeln.

  • Entlaufener Hund hält Polizei in Atem

    Entlaufener Hund hält Polizei in Atem

    Entlaufener Hund hält Polizei in Atem

    Hagen

    Ein entlaufener Hund beschäftigte am Dienstagvormittag (10.10.2023) Polizeibeamte der Polizeiwache Innenstadt. Sein Herrchen hatte den Vierbeiner erst vor wenigen Tagen aus dem Tierschutz zu sich nach Hause geholt.

    Am gestrigen Vormittag nutzte der Hund ein offenstehendes Fenster, um auf die Straße zu gelangen und seine neue Wohnumgebung alleine zu erkunden. Von der Kinkelstraße aus lief er in Richtung der Königstraße und wurde später von Passanten in der Heinitzstraße gesichtet. Der Hund lief immer wieder vor den Polizeibeamten oder hilfsbereiten Bürgern weg.

    Über die Rembrandtstraße ging es weiter in Richtung des Märkischen Ringes und später auf die Springe. Vor einem Restaurant auf dem Elbersgelände gelang es den Beamten schließlich, den Vierbeiner einzufangen. An der Polizeiwache übergaben sie ihn unversehrt an sein erleichtertes Herrchen.

  • Männer tragen aufgespießtes Tier durch die Innenstadt

    Männer tragen aufgespießtes Tier durch die Innenstadt

    Vier Männer laufen nachmittags durch die Stadt von Neunkirchen im Saarland.
    In ihren Händen tragen sie eine lange Holzstange – mit einem aufgespießten Tier.
    Wobei es sich bei dem leblosen Wesen handelt, ist noch unklar. Das berichtet die BILD.

    Quelle privat

    Mehrere Passanten haben die Szene gefilmt und ins Internet gestellt.
    Dort wurden die Clips bereits hundertfach angeklickt. Verbunden mit wilden Spekulationen: „Was tragen die da über die Straße? Ist das ein Hund?“, heißt es. Oder: „Ich gehe eher von einem Schaf eventuell einem Lamm aus, aber ich möchte nicht darüber nachdenken, wie das Tier getötet wurde…“

    Täter flüchtet vor der Polizei und wird angeschossen

    Die BILD hat bei der Polizei Neunkirchen nachgefragt.
    Die hat die Videos auch zugespielt bekommen, die Männer vor Ort aber nicht mehr angetroffen.

    „Wir ermitteln in alle Richtungen“, erklärt ein Polizeisprecher. „Ob eine Straftat vorliegt, hängt natürlich davon ab, um was für ein Tier es sich handelt, wo es herkommt, wie es geschlachtet wurde und ob die gesundheitlichen Aspekte beachtet wurden.“

    Solange besteht der Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

  • Nach Aufdeckung von Tierquälerei – Verantwortliche der größten Schweinemast Niedersachsens stehen vor Gericht

    Nach Aufdeckung von Tierquälerei – Verantwortliche der größten Schweinemast Niedersachsens stehen vor Gericht

    Papenburg

    Vor mehr als 2 Jahren hat das Deutsche Tierschutzbüro erschreckendes Bildmaterial aus der größten Schweinemast Niedersachsens veröffentlicht. Die Videoaufnahmen zeigten, wie dicht gedrängte Tiere in ihrem eigenen Kot stehen mussten.

    Das Deutsches Tierschutzbüro deckte 2020 Tierquälerei in der größten Schweinemast Niedersachsens auf. Die Verantwortlichen müssen sich nun vor Gericht verantworten. Es drohen hohe Geldstrafen sowie Vorstrafen. Damals lieferte die Schweinemast die Tiere u.a. an Tönnies und VION, nach Bekanntwerden der Vorwürfen wurde die Annahme der Tiere gestoppt. Das Deutsche Tierschutzbüro zeigt seit Jahren auf, unter welchen katastrophalen Zustände Tiere in Deutschland in der Massentierhaltung leben und leiden müssen. Die Empfehlung ist die vegane Lebensweise, denn dann wird sicher kein Tier gequält. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/115581 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

    Viele der Tiere wiesen zum Teil sehr schwere Verletzungen auf, die keinesfalls über Nacht entstanden sind.
    So waren in dem Videomaterial unbehandelte, blutige Verletzungen, riesige Tumore und Abszesse zu sehen. Teilweise konnten die Tiere nur noch humpeln. “Viele der Tiere hätten damals dringend tierärztlich behandelt werden müssen” so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro. Auch sind auf dem Videomaterial immer wieder tote Tiere zwischen den lebenden zu sehen. Eine gesetzlich vorgeschriebene Krankenbucht war auf den Bildern nicht zu erkennen. “Ganz offensichtlich kam der Betreiber seiner Fürsorgepflicht hier nicht nach und ließ die Schweine einfach leiden” kritisiert Peifer.

    Besonders erschreckend war allerdings, dass in den beiden dokumentierten Nächten im Juli 2020 das Trinkwasser der Tiere offenbar ganz bewusst von dem Betreiber abgestellt wurde. Eine beliebte Methode in der Schweinemast, die gesetzlich verboten ist. Ziel ist es, dass die Tiere am nächsten Morgen schneller einen hochkalorischen Futterbrei aufnehmen. Umso schneller die Tiere fett werden, umso mehr Profit. Auch wurden damals an einigen Stellen die gesetzlichen Vorgaben von max. 2 cm Spaltenbreite nicht eingehalten. So waren die Spaltenbreiten zum Teil ca. 10 cm groß – eine absolut nennenswerte Verletzungsgefahr für die Tiere. Vermutlich bestand dieser bauliche Missstand schon seit Errichtung der Mastanlage vor etlichen Jahren. “Offenbar fanden in dem Betrieb kaum Kontrollen statt oder es wurde einfach nicht richtig hingeschaut” so Peifer. Dabei handelt es sich bei dieser Schweinemast sogar um einen QS-zertifizierten Betrieb. QS ist ein Prüfzeichen für Lebensmittel und ist auf vielen Fleischprodukten im Supermarkt zu finden. Aus im Mastbetrieb vorgefundenen Unterlagen war erkennbar, dass viele der Tiere an Durchfall und Lungenentzündungen litten, teilweise 50 % aus einer Bucht. Behandelt wurden diese Tiere mit Antibiotika.

    Die Missstände in dem Betrieb waren so schockierend, dass noch am gleichen Tag, als die Aufnahmen entstanden sind, das zuständige Veterinäramt in Meppen informiert worden ist. Dies erfolgte Ende Juli 2020. Bei einer unangemeldeten Kontrolle durch das Veterinäramt wurden dann die beschriebenen Verstöße ebenfalls festgestellt, das Amt informierte daraufhin die zuständige Staatsanwaltschaft in Oldenburg. Auch das Deutsche Tierschutzbüro hatte eine umfangreiche Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg erstattet, die daraufhin die Ermittlungen aufnahm. Im Sommer 2022 wurde dann gegen 2 Verantwortliche der Schweinmastanlage Strafbefehl über je 165 Tagessätze erlassen. Gegen diese Strafbefehle wurde Widerspruch eingelegt, daher kommt es am 31.01.2023 vor dem Amtsgericht Papenburg zur Verhandlung.
    Ab 90 Tagessätze gilt man in Deutschland als vorbestraft. Das Deutsche Tierschutzbüro plant für den 31.01.2023 eine Demonstration vor dem Amtsgericht in Papenburg.
    “Wer Tiere so misshandelt, muss auch bestraft werden” sagt Peifer.

    Der Mastbetrieb liegt in Sustrum, Samtgemeinde Lathen im Landkreis Emsland. Verteilt auf drei Hallen werden dort ca. 15.000 Tiere gehalten. Damit leben in der kleinen Ortschaft ca. 10-mal mehr Schweine als Menschen.
    In drei Mastdurchgängen werden ca. 45.000 Schweine pro Jahr gemästet. Damit ist es die größte Schweinmast Niedersachsens. Nach Recherchen des Deutschen Tierschutzbüros waren damals die Hauptabnehmer der Schweine die Firma Tönnies in Sögel und Vion in Emstek. Nach Bekanntwerden der Missstände haben beide Firmen die Abnahme der Tiere eingestellt.

    “Diese tierquälerischen Zustände sind in der Massentierhaltung leider normal, denn sie sind systembedingt” so Peifer. Seit Jahren decken Tierrechtsorganisationen Missstände in Zucht- und Mastanlagen sowie in deutschen Schlachthöfen auf. “Es muss endlich eine wirksame Lösung gefunden werden, damit diese Tierquälerei ein Ende hat. Wir empfehlen daher den Menschen die vegane Lebensweise, denn kein Tier geht freiwillig in einen Schlachthof, alle Tiere wollen leben” so Peifer abschließend.

    Verhandlung: Die öffentliche Verhandlung findet am 31.01.2023 um 09 Uhr im Amtsgericht Papenburg (Saal 101) statt.

    Demonstration:

    Wann: 31.01.2023 in der Zeit von 08 – 08:30 Uhr

    Wo: Vor dem Amtsgericht Papenburg (Hauptkanal Links 28, 26871 Papenburg)

    Was: Aktive vom Deutschen Tierschutzbüro werden mit Bildern und einem Megaphon auf die Tierquälerei in dem Mastbetrieb aufmerksam machen und hoffen auf eine Verurteilung.

  • Hund wird bei Minusgraden auf Autobahn ausgesetzt

    Hund wird bei Minusgraden auf Autobahn ausgesetzt

    Der Polizei wurde gestern bekannt, dass ein Hund auf der Autobahn 72 etwa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Rochlitz ausgesetzt worden war.

    Tier durch Zeugin gefunden

    Eine Zeugin fand das Tier an der rechten Schutzplanke mittels Leine angebunden vor und nahm den Vierbeiner mit. Der Hund befindet sich nun in einem Tierheim und wird versorgt. Seit wie lang er bei Minusgraden auf der Autobahn 72 ausgesetzt gewesen war, ist derzeit nicht bekannt. Bei dem Hund handelt es sich um einen Chihuahua-Mischling (Rüde).

    Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

    Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und zum Eigentümer aufgenommen und sucht Zeugen.

    Fragen von der Polizei:

    Wem ist gestern ein Fahrzeug aufgefallen, das auf der A 72 zwischen den Anschlussstellen Rochlitz und Penig in Fahrtrichtung Chemnitz auf dem Standstreifen hielt und mit der Tat in Verbindung stehen könnte?

    Polizei Chemnitz

  • Taube erschossen

    Taube erschossen

    Taube erschossen

    Menden

    Am Samstag vor einer Woche (23. Februar) hat eine Zeugin am Maroeuiler Platz eine erschossene Taube gefunden.


    Eine Tierärztin bestätigte den ersten Verdacht.
    Sie fand ein Diabolo, das vermutlich aus einem Luftgewehr abgeschossen wurde.

    Die Polizei ermittelt wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz und bittet um Hinweise unter Telefon 9099-0.

     

  • Tierschutzorganisation entdeckt verendete Lämmer im Müll und informiert Polizei

    Tierschutzorganisation entdeckt verendete Lämmer im Müll und informiert Polizei

    Dortmund 

    Zwei tote Lämmer und ein verendetes ausgewachsenes Schaf entdeckte eine Tierschutzorganisation am Freitag (12.2.2021) in einer Mülltonne eines Hofs in Dortmund-Oestrich.
    Die Tierschützer verständigten gegen 16.20 Uhr die Polizei.

    Im aktuellen Fall besteht der Verdacht, dass die in der Mülltonne entsorgten Tiere erfroren oder verhungert sind.
    Die Polizei verständigte das Veterinäramt, das ebenfalls auf dem Hof erschien.

    Der Halter der Tiere ist der Polizei bereits bekannt.
    Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

     

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