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  • TUI streicht umstrittenes Kairoer Luxushotel aus dem Programm

    TUI streicht umstrittenes Kairoer Luxushotel aus dem Programm

    TUI streicht umstrittenes Kairoer Luxushotel vorerst aus dem Programm

    Hannover/Kairo. Der Reiseanbieter TUI hat das Fünf-Sterne-Hotel Renaissance Cairo Mirage City kurzfristig aus seinem Portfolio entfernt. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass TUI derzeit keine Buchungen für das Haus annimmt. Der Schritt folgt auf Berichte, wonach sich dort zeitweise über 150 Mitglieder der radikal-islamistischen Hamas aufgehalten haben sollen. Das Hotelmanagement erklärte laut Medieninformationen, die Gruppen hätten das Haus inzwischen wieder verlassen.

    Was bislang feststeht – und was offen bleibt – Warum TUI  Hotel in Kairo aus dem Programm nimmt

    Nach Recherchen internationaler Medien bestätigte das Hotel die temporäre Unterbringung einer größeren Personengruppe, die den Berichten zufolge der Hamas zugerechnet wird. Gleichzeitig betonte das Management, die Betreffenden seien nicht mehr vor Ort. TUI führt das Haus daher bis auf Weiteres nicht mehr im Programm. Zudem liegen Hinweise vor, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen weiterhin reguläre Zimmer buchbar waren. Unklar ist weiterhin, wer die Unterbringung veranlasste und warum andere Gäste darüber nicht aktiv informiert wurden.

    Auch andere Akteure reagierten: Eine große deutsche Fluggesellschaft verlegt ihr fliegendes Personal vorsorglich in andere Unterkünfte in der ägyptischen Hauptstadt. Das Hotel gehört zur internationalen Kette Marriott; von dort gibt es bislang keine inhaltliche Einordnung zu den Hintergründen.

    Kontext: Sicherheit, Reisen und Buchungen nach Ägypten

    Ägypten bleibt zugleich ein gefragtes Reiseziel. Dennoch gilt: Wer jetzt eine Reise plant oder bereits gebucht hat, sollte die Lage aufmerksam verfolgen, Hinweise offizieller Stellen berücksichtigen und bei Unklarheiten den Veranstalter kontaktieren. Offizielle Länderinfos finden sich beim Auswärtigen Amt. Ergänzend liefert die Egyptian Tourism Authority allgemeine Tourismusinformationen.

    So reagieren Reisende jetzt richtig

    • Buchungen prüfen: Wer das betroffene Hotel gebucht hat, sollte seine Unterlagen checken und den Reiseveranstalter kontaktieren.
    • Aktuelle Hinweise lesen: Sicherheits- und Reiseinformationen offizieller Stellen regelmäßig abrufen und gegebenenfalls Routen anpassen.
    • Alternativen nutzen: Bei Umbuchungen hilft der Veranstalter meist zügig mit vergleichbaren Hotels in Kairo.

    Weitere Hintergründe und Polizeimeldungen aus Deutschland finden Leser jederzeit in unserer Rubrik News sowie auf den Seiten Deutschland und Bremen.

  • Frau stirbt im TUI-Flieger

    Frau stirbt im TUI-Flieger

    Heraklion/Düsseldorf – Drama über den Wolken von Griechenland. Als die Maschine den Boden erreicht, ist die Frau bereits tot.

    Während eines TUI-Flugs am Dienstagabend von Marsa Alam (Ägypten) nach Düsseldorf klagte eine ältere Dame an Bord plötzlich über Unwohlsein. In elf Kilometern Höhe verschlechterte sich ihr Zustand rapide, wie griechische Medien berichten.

    Weder das Personal noch ein Arzt, der sich unter den 190 Passagieren in der Boeing befand, konnten ihr helfen. Der Pilot leitete umgehend eine Landung ein, nächster Flughafen: „Nikos Kazantzakis“ in Heraklion auf der Insel Kreta (Griechenland).

    Doch schon bevor der Flieger den Boden erreichte, soll die Frau, über deren Identität noch nichts bekannt ist, tot gewesen sein. Auf dem Rollfeld wartete ein Rettungswagen, der sie ins Krankenhaus brachte. Dort konnte der Tod nur noch bestätigt werden.

    Die weiteren Fluggäste mussten in Heraklion übernachten. Ihr Flug konnte erst am Mittwoch fortgesetzt werden.