Schlagwort: Tuning Kontrollen

  • Polizei zieht Bilanz zum „Carfreitag“ in Nordhessen

    Polizei zieht Bilanz zum „Carfreitag“ in Nordhessen

    Kontrollen decken zahlreiche Verstöße auf

    Der sogenannte „Carfreitag“ gilt jedes Jahr als Treffpunkt für Autoliebhaber und Tuningfans. Doch neben legalen Zusammenkünften sorgen Raser und Poser regelmäßig für Probleme. Deshalb führte die Polizei am Osterwochenende verstärkte Kontrollen in Nordhessen durch. Im Fokus standen insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch riskante Fahrweise, überhöhte Geschwindigkeit oder Lärmbelästigung auffielen.

    171 Fahrzeuge und 216 Personen kontrolliert

    Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 171 Fahrzeuge und 216 Personen. Dabei stellten sie bei 14 Fahrzeugen technische Mängel fest. Besonders gravierend fiel ein Fall in der Fuldatalstraße in Kassel auf. Dort stoppten Beamte einen BMW, der aufgrund zahlreicher Veränderungen nicht mehr verkehrssicher war.

    Das Fahrzeug war stark tiefergelegt und verfügte über eine nicht zugelassene Rad-Reifen-Kombination, die bereits Schleifspuren verursacht hatte. Zusätzlich entdeckten die Polizisten eine durchgerostete Bodengruppe, eine gerissene Frontscheibe sowie das Fehlen von Katalysator und Mittelschalldämpfer. Aufgrund dieser Mängel erlosch die Betriebserlaubnis. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher und ließ es abschleppen.

    Gestohlene Fahrzeuge sichergestellt

    Am Samstag stellten Einsatzkräfte in der Erzbergerstraße in Kassel drei Fahrzeuge sicher, die zur Fahndung ausgeschrieben waren. Dabei handelte es sich um zwei neuwertige VW Golf sowie einen VW Polo. Die Fahrzeuge waren zuvor unterschlagen worden. Die Polizei veranlasste die Abschleppung und ermittelt nun zu den Hintergründen.

    Geschwindigkeitskontrollen und Drogenfahrten

    Die Beamten führten sowohl mobile als auch stationäre Geschwindigkeitskontrollen durch. Am Kasseler Weinberg registrierten sie am Ostermontag 25 Verstöße. Der schnellste Fahrer wurde mit 66 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Schwere Geschwindigkeitsüberschreitungen blieben aus.

    Allerdings stoppten die Einsatzkräfte drei mutmaßlich berauschte Fahrer. Zwei Drogentests verliefen positiv auf THC, ein weiterer Fahrer stand unter dem Einfluss von Kokain und hatte zudem 0,6 Promille Alkohol im Blut.

    65 Ordnungswidrigkeiten festgestellt

    Insgesamt registrierte die Polizei 65 Ordnungswidrigkeiten. Dazu gehörten Handyverstöße, fehlende Gurtanlegung, nicht gesicherte Kinder sowie Lärmbelästigung. Entsprechende Anzeigen wurden eingeleitet.

    Weitere Informationen zu aktuellen Einsätzen findest Du auch unter Blaulicht News, Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Informationen stellt auch die Polizei Hessen bereit: polizei.hessen.de.

  • Autobahnpolizei Kaiserslautern stoppt auffällige Tuning-Fahrzeuge am Frühlingswochenende

    Autobahnpolizei Kaiserslautern stoppt auffällige Tuning-Fahrzeuge am Frühlingswochenende

    Autobahnpolizei Kaiserslautern stoppt auffällige Tuning-Fahrzeuge am Frühlingswochenende

    Am vergangenen Wochenende zeigte sich der Frühling von seiner besten Seite. Das sonnige Wetter lockte nicht nur zahlreiche Menschen ins Freie, sondern auch viele Fahrer modifizierter Fahrzeuge auf die Straßen. Die Autobahnpolizei Kaiserslautern war deshalb verstärkt im Einsatz und kontrollierte mehrere auffällige Autos genauer.

    Besonders ins Auge fiel dabei ein Fahrzeug, das wie ein originales Streifenauto des New York Police Department gestaltet war. Das Auto trug Schriftzüge und Wappen im Stil eines NYPD-Polizeifahrzeugs und sorgte damit für einen außergewöhnlichen Anblick auf deutschen Straßen. In Deutschland ist die Verwendung solcher Kennzeichen jedoch nicht erlaubt. Nach Angaben der Polizei erfüllt eine solche Gestaltung den Straftatbestand nach §132a StGB. Für den Fahrer endete die Fahrt deshalb schneller als erwartet.

    NYPD-Optik auf deutscher Autobahn sorgt für sofortiges Einschreiten

    Der vermeintliche US-Polizeiwagen stellte für die eingesetzten Beamten ein besonderes Highlight der Kontrollen dar. Was in New York zum alltäglichen Straßenbild gehört, führte auf der Autobahn in Rheinland-Pfalz direkt zu rechtlichen Konsequenzen. Die Autobahnpolizei Kaiserslautern beendete die Fahrt des auffälligen Autos vor Ort.

    Der Fall zeigte deutlich, dass kreative Fahrzeuggestaltung dort ihre Grenze erreicht, wo gesetzliche Vorschriften verletzt werden. Gerade der Anschein eines echten Polizeifahrzeugs kann in Deutschland erhebliche rechtliche Folgen nach sich ziehen.

    Offroad-Umbau mit Sicherheitsrisiko gestoppt

    Ein weiteres Fahrzeug fiel durch seinen massiven Offroad-Umbau auf. Besonders auffällig wirkten eine große Metallstoßstange, freiliegende Vorderräder und die deutliche Höherlegung. Der Umbau sorgte zwar optisch für einen robusten Geländewagen-Look, brachte nach Einschätzung der Beamten jedoch erhebliche Risiken für andere Verkehrsteilnehmer mit sich.

    Die Polizei untersagte deshalb auch in diesem Fall die Weiterfahrt. Damit war der Ausflug ins Abenteuer auf der Autobahn noch vor dem eigentlichen Ziel beendet.

    Mercedes mit manipuliertem Luftfahrwerk durfte ebenfalls nicht weiterfahren

    Weniger hoch, dafür extrem tief unterwegs war ein Mercedes mit manipuliertem Luftfahrwerk. Das Fahrzeug lag so tief auf der Straße, dass es massive technische Auffälligkeiten zeigte. Die Kotflügel waren bereits gerissen und nach außen gedrückt. Nach Angaben der Polizei entstand der Schaden durch den permanenten Kontakt zwischen Rädern und Karosserie bei jeder Lenkbewegung.

    Auch dieses Auto durfte die Fahrt nicht fortsetzen. Die Autobahnpolizei Kaiserslautern griff damit bei mehreren Fahrzeugen konsequent ein und stellte klar, dass technische Veränderungen nicht zulasten der Sicherheit gehen dürfen.

    Polizei mahnt zu legalen und sicheren Umbauten

    Die Beamten betonten im Zusammenhang mit den Kontrollen, dass individuelle Fahrzeugumbauten durchaus Ausdruck von Kreativität sein können. Gleichzeitig müssen jedoch immer die Verkehrssicherheit und die geltenden gesetzlichen Vorgaben an erster Stelle stehen.

    Das Fazit des Wochenendes fiel daher eindeutig aus: Sonne und Frühlingswetter sorgten zwar für beste Bedingungen auf den Straßen, doch nur sichere und vorschriftsmäßige Fahrzeuge dürfen dort auch unterwegs sein.

    Weitere Meldungen findest Du auch in unseren Rubriken Deutschland, Bremen und Weltweit.

    Offizielle Informationen rund um Polizei und Verkehrssicherheit gibt es außerdem bei der Polizei Rheinland-Pfalz, beim Polizeipräsidium Westpfalz sowie auf der Seite zur Verkehrsprävention.