Schlagwort: versuchter Mord

  • SEK-Einsatz in Absberg eskaliert: Zwei Männer flüchten, schießen auf Polizei und verunfallen

    SEK-Einsatz in Absberg eskaliert: Zwei Männer flüchten, schießen auf Polizei und verunfallen

    Schüsse auf SEK in Absberg: Fluchtfahrt endet nach Unfall in Weißenburg

    Ein geplanter Polizeieinsatz in Absberg (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) ist am Dienstagnachmittag (27.01.2026) eskaliert. Zwei Männer flüchteten mit einem Pkw vor einer Kontrolle und eröffneten während der Fahrt das Feuer auf Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK). Die Flucht endete kurz darauf mit einem Unfall am Ortseingang von Weißenburg, wo die Tatverdächtigen festgenommen wurden.

    SEK sollte Wohnung in Absberg durchsuchen

    Kriminalpolizeiliche Ermittlungen hatten zuvor ergeben, dass sich in einer Wohnung in Absberg Personen aufhalten könnten, die möglicherweise mit scharfen Schusswaffen bewaffnet sind. Aufgrund dieser Erkenntnisse forderten die Einsatzkräfte Unterstützung durch das SEK an.

    Gegen 17:00 Uhr stellten die Beamten vor dem zu durchsuchenden Anwesen ein Fahrzeug fest: einen Mercedes A 200 mit niederländischer Zulassung, besetzt mit zwei Männern. Als die Polizei das Auto kontrollieren wollte, beschleunigte der Fahrer plötzlich und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.

    Schüsse während der Verfolgungsfahrt

    Die Flucht führte zunächst in Richtung Pfofeld. Bereits während dieser ersten Phase gaben die Insassen aus dem Fahrzeug heraus Schüsse in Richtung eines Polizeifahrzeugs ab. Damit entwickelte sich der Einsatz zu einer hochgefährlichen Lage für alle Beteiligten.

    Die Verfolgungsfahrt setzte sich anschließend fort und führte über Dornhausen, Gundelsheim, Wachenhofen und Weimersheim bis nach Weißenburg. Dabei sollen die Tatverdächtigen innerorts teilweise mit weit über 100 km/h unterwegs gewesen sein. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Fahndung aus der Luft.

    Unfall am Kreisverkehr – Festnahme nach Crash

    Am Kreisverkehr an der Emetzheimer Straße in Weißenburg verunfallte der Mercedes und kollidierte mit einem unbeteiligten Pkw. Um eine mögliche Weiterfahrt zu verhindern, schossen Spezialeinsatzkräfte zu diesem Zeitpunkt auf einen Reifen des stehenden Fluchtfahrzeugs.

    Durch den Unfall wurden Fahrer und Beifahrer im Mercedes eingeklemmt. Einsatzkräfte befreiten beide Männer im weiteren Verlauf und nahmen sie anschließend fest.

    Verletzte bei Einsatz und Unfall

    Die beiden Insassen des Fluchtfahrzeugs sind türkische Staatsangehörige im Alter von 23 und 24 Jahren. Beide zogen sich bei dem Unfall Verletzungen zu und kamen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus.

    Drei Beamte des SEK erlitten im Rahmen des Zugriffs Verletzungen und benötigten eine ärztliche Behandlung. Die Insassen des unbeteiligten Fahrzeugs wurden nach aktuellem Ermittlungsstand nicht schwerer verletzt, jedoch vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

    Am Polizeifahrzeug stellten die Beamten zudem ein Einschussloch im Bereich der Motorhaube fest. Damit bestätigt sich, wie ernst die Situation während der Flucht gewesen ist.

    Dritte Person am Anwesen festgenommen – Suche nach möglichem vierten Täter

    Nachdem der Mercedes vom Wohnanwesen in Absberg geflüchtet war, überwachten Polizeikräfte das Gebäude weiter. Als kurze Zeit später ein 30-jähriger Mann (türkisch) das Haus verlassen wollte, nahmen ihn Beamte fest. Dabei zog sich der Mann eine Kopfplatzwunde zu.

    Das SEK durchsuchte das Anwesen anschließend, traf jedoch keine weiteren Personen an. Weil die Polizei eine vierte flüchtige Person nicht ausschließen konnte, suchten Einsatzkräfte den Bereich bis etwa 23:00 Uhr ab. Dabei unterstützten erneut ein Polizeihubschrauber sowie ein Personensuchhund – jedoch ohne Ergebnis.

    Haftanträge wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs

    Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den 24-jährigen Beifahrer wegen versuchten Mordes. Gegen den 23-jährigen Fahrer beantragte sie Haft wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

    Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Ansbach in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Die Ermittler prüfen außerdem, ob die Tatverdächtigen in gewaltbereite Gruppierungen eingebunden sind.

    Polizei bittet um Hinweise

    Personen, die während der Flucht auf der genannten Strecke gefährdet oder geschädigt wurden, sollen sich bei der Polizei melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Blaulicht findest Du auch unter News sowie in der Rubrik Deutschland.

    Offizielle Informationen und Präventionshinweise gibt es zudem bei der Bayerischen Polizei und bei der Bayerischen Justiz.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Gießen: Autofahrer fährt gezielt in Bushaltestelle – Haftprüfung wegen versuchten Mordes

    Gießen: Autofahrer fährt gezielt in Bushaltestelle – Haftprüfung wegen versuchten Mordes

    Gießen: Autofahrer fährt gezielt in Bushaltestelle – Staatsanwaltschaft beantragt Unterbringung

    Ein schwerwiegendes Gewaltverbrechen hat am gestrigen Tag den innerstädtischen Bereich von Gießen erschüttert. Im Umfeld einer Bushaltestelle an der Südanlage fuhr ein Autofahrer gezielt in mehrere Fahrzeuge und erfasste dabei mehrere Menschen. Die Staatsanwaltschaft Gießen sieht einen dringenden Tatverdacht des versuchten Mordes, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie gefährlicher Körperverletzung und lässt den Beschuldigten noch heute dem Haftrichter vorführen.

    Autofahrer fährt in Bushaltestelle Gießen – mehrere Verletzte

    Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte der 32 Jahre alte Mann in Höhe der Bleichstraße bewusst auf die Gegenspur. Anschließend beschleunigte er sein Fahrzeug und prallte frontal in einen geparkten Pkw. Durch die massive Wucht des Aufpralls schleuderte das Fahrzeug in Richtung der dortigen Bushaltestelle und erfasste eine 64 Jahre alte Passantin. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und musste umgehend medizinisch versorgt werden.

    Der Fahrer setzte seine Fahrt danach fort und nutzte dabei stellenweise sogar den Gehweg. Während dieser Fahrt verletzte er zwei weitere Personen leicht. In der Johannesstraße kollidierte der Mann schließlich mit einem weiteren geparkten Fahrzeug. Ein 29-jähriger Gießener griff mutig ein und hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

    Weitere Kollisionen und umfangreiche Ermittlungen

    Bereits vor dem eigentlichen Tatgeschehen beschädigte der Beschuldigte mehrere Fahrzeuge. Bei diesen Zusammenstößen verletzten sich zwei weitere Personen leicht. Die Polizei sicherte den dunklen Audi A6 als Tatfahrzeug und leitete gemeinsam mit dem Hessischen Landeskriminalamt umfangreiche Ermittlungen ein.

    In der Tatnacht vernahmen die Einsatzkräfte zahlreiche Zeugen, sicherten Spuren am Tatort und durchsuchten die Wohnung des Beschuldigten. Ermittler stellten dabei verschiedene Beweismittel sicher, darunter Mobiltelefone und digitale Speichermedien, die nun ausgewertet werden.

    Psychiatrisches Gutachten angeordnet

    Die Staatsanwaltschaft Gießen beauftragte zusätzlich einen psychiatrischen Sachverständigen. Erste Hinweise deuten auf eine akute psychische Erkrankung in Form einer Psychose hin. Aus diesem Grund beantragt die Staatsanwaltschaft die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus.

    Ein unfallanalytischer Gutachter rekonstruiert derzeit den genauen Ablauf der Tat. Zur Motivation des Beschuldigten liegen aktuell keine gesicherten Erkenntnisse vor, da er nach seiner Festnahme lediglich zusammenhangslose Aussagen machte. Hinweise auf eine politisch oder terroristisch motivierte Tat bestehen nach aktuellem Stand nicht.

    Weitere Informationen zu laufenden Ermittlungen findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Informationen stellen unter anderem die Polizei Hessen sowie die Staatsanwaltschaft Gießen bereit.

  • Bundesgerichtshof bestätigt lebenslange Haft nach Messerangriff im Siegener Stadtfestbus

    Bundesgerichtshof bestätigt lebenslange Haft nach Messerangriff im Siegener Stadtfestbus

    Messerangriff in Siegener Stadtfestbus

    Der Messerangriff im Siegener Stadtfestbus beschäftigt weiterhin die deutsche Justiz. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun die lebenslange Freiheitsstrafe gegen die Angeklagte bestätigt. Damit ist das Urteil des Landgerichts Siegen rechtskräftig. Die Frau hatte im August 2024 mehrere Fahrgäste in einem Shuttlebus zum Stadtfest mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt.

    Geplanter Angriff auf das Siegener Stadtfest

    Nach den Feststellungen des Landgerichts fasste die psychisch erkrankte, aber voll schuldfähige Angeklagte bereits am Vorabend den Entschluss, beim Siegener Stadtfest möglichst viele Menschen zu töten. Am 30. August 2024 stieg sie gegen 19:20 Uhr in einen eigens eingerichteten Shuttlebus Richtung Siegen ein. Während der Fahrt entschied sie sich spontan, die Tat bereits im Bus zu begehen.

    Der Messerangriff im Siegener Stadtfestbus traf die Fahrgäste völlig unvorbereitet. Drei Personen verletzte die Täterin gezielt am Hals. Nur durch sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen überlebten die Opfer. Polizeibeamte, die als Erste am Tatort eintrafen, leisteten noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes lebensrettende Hilfe.

    Weitere Verletzte und rechtliche Einordnung

    Eine weitere Mitfahrerin versuchte, die Angreiferin festzuhalten. Dabei erlitt sie eine Schnittverletzung am Arm. Das Landgericht Siegen wertete die Tat als versuchten Heimtückemord in drei tateinheitlichen Fällen sowie als gefährliche Körperverletzung in insgesamt vier Fällen.

    Die Verteidigung legte Revision ein und beschränkte diese auf den Strafausspruch. Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs überprüfte das Urteil umfassend. Dabei stellte das Gericht fest, dass keine Rechtsfehler zulasten der Angeklagten vorlagen. Die Revision scheiterte.

    Urteil rechtskräftig – Signalwirkung der Entscheidung

    Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs bleibt die lebenslange Freiheitsstrafe bestehen. Der Messerangriff im Siegener Stadtfestbus gilt damit juristisch als abschließend bewertet. Das Urteil unterstreicht die konsequente Ahndung schwerster Gewalttaten im öffentlichen Raum.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie unter Deutschland. Offizielle Informationen stellen unter anderem der Bundesgerichtshof und die Polizei NRW bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Ermittlungen gegen 15-Jährigen wegen versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten

    Ermittlungen gegen 15-Jährigen wegen versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten

    Ermittlungen gegen 15-Jährigen wegen versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten in Gelsenkirchen

    In Gelsenkirchen laufen Ermittlungen gegen einen 15-jährigen Jugendlichen. Die Staatsanwaltschaft Essen prüft den Verdacht des versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten. Der Vorfall soll sich am Montagabend, 15. Dezember 2025, gegen 18.55 Uhr im Stadtteil Rotthausen ereignet haben.

    Auto soll gezielt auf Beamte zugefahren sein

    Nach dem bisherigen Stand soll der 15-Jährige mit einem Auto absichtlich auf zwei Polizeibeamte zugefahren sein. Er wollte sich damit einer Verkehrskontrolle auf der Haydnstraße entziehen. Beide Beamte sprangen zur Seite und blieben unverletzt. Trotzdem nimmt die Justiz den Verdacht sehr ernst, weil der Fahrer die Situation laut Ermittlern bewusst herbeigeführt haben soll.

    Verfolgungsfahrt bis nach Duisburg

    Nach dem Vorfall flüchtete der Fahrer mit dem Pkw. Zunächst fuhr er innerstädtisch, dann wechselte er auf mehrere Autobahnen. Die Strecke führte schließlich bis nach Duisburg. Auf der A3, in Höhe der Anschlussstelle Duisburg-Wedau, stoppten Streifenwagen das Fahrzeug. Die Einsatzkräfte keilten den Wagen ein und brachten ihn kontrolliert zum Stillstand.

    VW Fox als gestohlen gemeldet

    Die Polizei nahm den 15-jährigen Fahrer vorläufig fest. Nach aktuellen Angaben soll es sich bei dem Fahrzeug um einen VW Fox gehandelt haben, den jemand zuvor als gestohlen gemeldet hatte. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl. Das zuständige Gericht ordnete anschließend Untersuchungshaft an. Die Ermittler prüfen nun die genauen Abläufe, die Fahrstrecke sowie mögliche weitere Straftaten im Zusammenhang mit der Flucht.

    Weitere Informationen liefern die offiziellen Stellen, etwa die Polizei Gelsenkirchen sowie die Staatsanwaltschaft Essen. Passende Hintergründe findest Du außerdem in unseren Rubriken Verkehr, Fahndung und News.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Passant mit Hammer auf den Kopf geschlagen – 52-Jähriger wegen versuchten Mordes festgenommen

    Passant mit Hammer auf den Kopf geschlagen – 52-Jähriger wegen versuchten Mordes festgenommen

    Hammerangriff in der Nürnberger Südstadt: 52-Jähriger festgenommen

    Polizei stoppt Angreifer mithilfe eines Tasers

    In der Nürnberger Südstadt kam es am Donnerstagabend zu einem schweren Gewaltdelikt. Ein 52-jähriger Mann griff gegen 20:45 Uhr einen
    37-Jährigen mit einem Hammer an. Die Staatsanwaltschaft stellte daraufhin Haftantrag wegen versuchten Mordes. Der Angriff ereignete sich auf der Frankenstraße, nachdem eine 18-Jährige den Polizeinotruf gewählt und von einem Mann berichtet hatte, der Passanten attackierte und auf ein Gebäude einschlug.

    Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd sowie Kräfte des USK Mittelfranken erreichten kurz darauf die Einsatzstelle. Die Beamten sprachen den Mann wiederholt an, doch der Tatverdächtige reagierte nicht auf die Anweisungen. Die Einsatzkräfte setzten daraufhin ein Tasergerät ein und überwältigten den Mann. Er blieb unverletzt und wurde vor Ort gefesselt und festgenommen.

    37-jähriges Opfer erleidet schwere Kopfverletzungen

    Nach bisherigen Erkenntnissen schlug der 52-jährige Tatverdächtige, ein Mann griechischer Staatsangehörigkeit, dem 37-jährigen Syrer unvermittelt von hinten mit einem Hammer auf den Kopf. Zwischen beiden bestand nach Angaben der Ermittler weder ein Kontakt noch ein vorausgehender Streit. Das Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Sein Zustand ist stabil und nicht lebensbedrohlich.

    Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen

    Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte unmittelbar Spurensicherungen durch. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernahm anschließend die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat. Die Ermittler prüfen zudem, ob beim Tatverdächtigen eine psychische Ursache vorliegt, die zu einer Unterbringung in einer Fachklinik führen könnte.

    Zeugen, die den Angriff beobachtet haben oder Hinweise zum Verhalten des Mannes vor oder nach der Tat geben können, sollen sich unter 0911 2112 – 3333 bei der Kriminalpolizei melden.

    Weiterführende Informationen

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie unter BlaulichtMYK News sowie deutschlandweite Einsatzberichte unter Blaulicht Deutschland.

    Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei Bayern bereit.

  • Frau mutmaßlich von Ehemann vergiftet – Mordkommission ermittelt wegen versuchten Mordes

    Frau mutmaßlich von Ehemann vergiftet – Mordkommission ermittelt wegen versuchten Mordes

    Versuchter Mord in Paderborn

    Am Dienstag, den 11. November 2025, kam es in Paderborn zu einem dramatischen Polizeieinsatz.

    Eine 36-jährige Frau erlitt nach bisherigen Erkenntnissen einen lebensbedrohlichen Atemstillstand, nachdem ihr getrenntlebender Ehemann ihr mutmaßlich eine unbekannte Substanz injiziert hatte. Die Mordkommission “Klee” des Polizeipräsidiums Bielefeld hat die Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen.

    Passantin verhindert Schlimmeres

    Gegen 10:30 Uhr informierte die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Paderborn die Polizei über einen Notfall im Bereich Kleemeiers Busch.

    Eine aufmerksame Passantin hatte einen Schrei gehört und beobachtet, wie ein 41-jähriger Mann seine regungslose Ehefrau auf den Beifahrersitz eines Autos legen wollte.

    Sie reagierte geistesgegenwärtig, eilte zur Hilfe und wählte den Notruf.

    Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leistete sie Erste Hilfe und führte lebensrettende Beatmungen durch.

    Opfer überlebt und kann aussagen

    Dank der schnellen Reaktion der Zeugin und der medizinischen Versorgung im Krankenhaus konnte die 36-Jährige stabilisiert werden.

    Bereits am Nachmittag war sie wieder ansprechbar und gab an, ihr Mann habe ihr eine unbekannte Substanz mit einer Spritze verabreicht.
    Ein toxikologisches Gutachten wurde umgehend in Auftrag gegeben, um die Substanz zu identifizieren.

    Mordkommission ermittelt wegen Heimtücke und Habgier

    Die Ermittlungen der Mordkommission “Klee”, unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Moritz Rawe, konzentrieren sich auf ein mögliches Mordmotiv im Zusammenhang mit Streitigkeiten um Sorgerecht und Unterhaltszahlungen.

    Nach derzeitigem Stand geht die Polizei davon aus, dass der 41-jährige Deutsche seine Ehefrau aus Habgier und in heimtückischer Weise töten wollte. Hinweise auf vorherige häusliche Gewalt liegen bislang nicht vor.

    Festnahme und Haftbefehl

    Der Tatverdächtige wurde noch am Dienstag festgenommen. Am Folgetag, dem 12. November 2025, ordnete der Haftrichter des Amtsgerichts Paderborn Untersuchungshaft an. Der Vorwurf lautet auf versuchten Mord unter den Mordmerkmalen Heimtücke und Habgier. 

  • Fahrradwurf auf Wohnmobil – Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

    Fahrradwurf auf Wohnmobil – Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

    Polizei Nürnberg ermittelt wegen versuchten Mordes

    In der Nacht von Sonntag auf Montag (12./13. Oktober 2025) kam es auf dem Frankenschnellweg zu einem gefährlichen Angriff.

    Ein bislang unbekannter Täter warf ein Fahrrad von der Brücke an der Fürther Straße/Stadtgrenze auf ein fahrendes Wohnmobil.
    Die Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt wegen versuchten Mordes und sucht dringend nach Zeugen.

    Fahrrad trifft Wohnmobil – Fahrer bleibt unverletzt

    Gegen 01:00 Uhr befuhr ein 40-jähriger Deutscher den Frankenschnellweg in Richtung Nürnberg. Auf Höhe der Stadtgrenze warf der Unbekannte ein Fahrrad von der Brücke. Das Fahrrad traf die rechte Frontscheibe des Wohnmobils mit voller Wucht und verursachte erhebliche Schäden. Trotz des Schocks und der gefährlichen Situation gelang es dem Fahrer, das Fahrzeug sicher zum Stillstand zu bringen.

    Der Fahrer alarmierte sofort die Polizei über den Notruf. Eine großangelegte Fahndung unter Einbindung eines Polizeihubschraubers blieb jedoch ohne Erfolg. Der Kriminaldauerdienst sicherte Spuren am Tatort und stellte das Fahrrad sicher.

    Gestohlenes Fahrrad als Tatwerkzeug

    Bei dem sichergestellten Fahrrad handelt es sich um ein Mountainbike der Marke „Bulls“. Nach ersten Ermittlungen wurde dieses Rad Anfang August 2025 in der Heimerichstraße in Nürnberg gestohlen. Die Herkunft des Fahrrads und mögliche Nutzungen seit dem Diebstahl sind für die Ermittler von großem Interesse.

    Die Polizei prüft derzeit, ob zwischen dem Diebstahl und der Tat ein Zusammenhang besteht. Auch wird untersucht, ob der Täter das Fahrrad gezielt als Wurfobjekt auswählte, um Menschen zu verletzen oder zu töten.

    Zeugenaufruf der Polizei Nürnberg

    Die Kriminalpolizei Nürnberg bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer in der Tatnacht gegen 01:00 Uhr an oder auf der Brücke Fürther Straße/Stadtgrenze eine Person mit einem Fahrrad gesehen hat oder Beobachtungen zum Wurf selbst machen kann, soll sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 melden.

    Auch Hinweise zu dem gestohlenen Fahrrad – etwa Sichtungen oder ungewöhnliche Standorte seit Anfang August – sind für die Ermittlungen relevant. Jede Beobachtung kann entscheidend sein, um den Täter zu fassen.

    Hinweisportal und Kontakt

    Zeugen können sich auch über das Online-Hinweisportal der Bayerischen Polizei melden. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news und in der Rubrik Deutschland.

  • Polizei Köln durchsucht Wohnungen und nimmt Tatverdächtige nach brutaler Attacke in Nippes fest

    Polizei Köln durchsucht Wohnungen und nimmt Tatverdächtige nach brutaler Attacke in Nippes fest

    Polizei Köln: Festnahmen nach versuchtem Mord in Köln-Nippes

    Die Polizei Köln hat am frühen Freitagmorgen (12. September) mehrere Wohnungen in den Stadtteilen Nippes und Müngersdorf durchsucht.

    Mit richterlichem Beschluss vollstreckten die Einsatzkräfte zwei Haftbefehle gegen 19-jährige Tatverdächtige, die im Verdacht stehen, einen Mann durch Tritte und Schläge lebensgefährlich verletzt zu haben.

    Brutale Attacke auf der Florastraße

    Am Samstag (6. September) attackierte eine Gruppe Jugendlicher einen 56-jährigen Mann aus Bergisch Gladbach in der Florastraße in Köln-Nippes. Die Täter gingen mit massiver Gewalt gegen den Mann vor.

    Zeugen berichteten von Tritten und Schlägen, das Opfer erlitt dabei schwerste Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn sofort in eine Klinik.

    Der Mann war als Sicherheitsmitarbeiter in einer nahegelegenen Kneipe tätig und befand sich auf dem Weg zu seinem Auto, als er angegriffen wurde. Die Ermittler stellten am Tatort eine mutmaßlich von den Jugendlichen stammende Lachgasflasche sicher. Der Gegenstand wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.

    Fahndung und Zeugenhinweise

    Die Mordkommission Köln wertet derzeit private Videoaufnahmen aus, die den Tatablauf dokumentieren könnten. Zeugen beschrieben die Täter als 16 bis 20 Jahre alt, viele trugen Jogginghosen. Nach der Tat flüchtete die Gruppe in verschiedene Richtungen.

    Durch akribische Ermittlungen und die Auswertung von Videomaterial gelang es den Beamten, fünf Tatverdächtige zu identifizieren. Weitere Hausdurchsuchungen folgten am Dienstagmorgen (16. September) in Köln-Nippes und Rheinland-Pfalz. Auch hier vollstreckten die Ermittler einen Haftbefehl gegen einen 19-Jährigen.

    Weitere Festnahmen und laufende Ermittlungen

    Zwei weitere Tatverdächtige im Alter von 19 und 20 Jahren stellten sich freiwillig in Begleitung ihrer Rechtsanwälte bei der Polizei und dem Amtsgericht Köln.

    Die Ermittlungen dauern an und konzentrieren sich auf die vollständige Aufklärung der Hintergründe sowie mögliche weitere Beteiligte.

    Hinweise der Polizei

    Die Polizei Köln bittet weiterhin um Hinweise von Zeugen, die zur Tatnacht Beobachtungen gemacht haben.

    Jeder Hinweis kann entscheidend sein, um die Tat lückenlos aufzuklären.

    Weitere Informationen finden Sie unter BlaulichtMYK News sowie bei der Polizei NRW.

  • Mutter (42) erstochen, Sohn (10) schwer verletzt – Ex-Partner festgenommen

    Mutter (42) erstochen, Sohn (10) schwer verletzt – Ex-Partner festgenommen

    Tragischer Femizid in Leipzig – Sohn überlebt, Mutter stirbt im Krankenhaus

    Leipzig –

    Am Abend des Femizids in der Fritz-Hanschmann-Straße kam es zu einer dramatischen Tat.

    Die 42-jährige Susann K. wurde lebensbedrohlich mit einem Messer verletzt. Ihr 10-jähriger Sohn war währenddessen in Gefahr.

    Ein Augenzeuge berichtete: „Es war wie ein furchtbarer Film, was sich da abspielte.“ 

    Kurz nach 22 Uhr bemerkte er Hilferufe und sah, wie sich Frau K. blutend ins Freie schleppte. Sie sackte am Bordstein zusammen.

    Zwei Polizisten waren schnell vor Ort und kümmerten sich um die schwer verletzte Frau. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus.

    Während die Mutter außerhalb der Wohnung lag, befand sich ihr Sohn noch in der Gewalt des Täters. Er schrie um Hilfe.

    Polizisten warteten zunächst auf Verstärkung. Das SEK traf Minuten später ein und befreite den Jungen sicher. Er hatte Verletzungen.

    Nach Polizeiangaben starb Frau K. in der Nacht. Ihr Sohn befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

    Der mutmaßliche festgenommenen  Täter, ein 37-jähriger Mann, ist der Ex-Partner des Opfers. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

    Er wird des Mordes an der Frau und des versuchten Mordes am Kind dringend verdächtigt. Die Ermittlungen laufen weiter.

    Leipzig: Frau getötet – zehnjähriges Kind bei Gewaltverbrechen schwer verletzt

  • Verurteilung einer Krankenschwester wegen Mordes und versuchten Mordes in drei Fällen !

    Verurteilung einer Krankenschwester wegen Mordes und versuchten Mordes in drei Fällen !

    Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil gegen frühere Krankenschwester aus Regensburg

    Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig hat die Revision einer früheren Krankenschwester verworfen. Damit ist das Urteil des Landgerichts Regensburg vom 28. Oktober 2024 rechtskräftig.

    Lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes und weiterer schwerer Delikte

    Die Angeklagte wurde zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Das Landgericht sprach sie wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge sowie wegen versuchten Mordes in drei weiteren Fällen schuldig.

    Patienten im Krankenhaus betäubt und ausgeraubt

    Nach Feststellungen des Gerichts betäubte die Frau vier Patienten in einem Regensburger Krankenhaus. Anschließend entwendete sie Schmuck und andere Wertsachen. Ein Opfer starb infolge eines Herzstillstands und einer schweren Hirnschädigung. Die drei weiteren Patienten überlebten die Taten.

    Gericht erkennt Heimtücke und Habgier als Mordmerkmale

    Das Landgericht stellte fest, dass die Angeklagte aus Habgier und in heimtückischer Weise handelte. Diese Mordmerkmale führten zu der höchsten Strafe des deutschen Strafrechts.

    Bundesgerichtshof bestätigt Urteil – keine Rechtsfehler

    Die Angeklagte legte Revision gegen das Urteil ein. Der Bundesgerichtshof prüfte sowohl die Verfahrensführung als auch die Rechtsanwendung. Dabei wurden keine Fehler festgestellt, die zu einer Änderung des Urteils geführt hätten. Das Urteil ist somit rechtskräftig.

  • Verurteilung wegen des Doppelmordes !

    Verurteilung wegen des Doppelmordes !

    Mordprozess in Leipzig: BGH bestätigt Schuldsprüche gegen jugendliche Täter

    Leipzig –

    Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revisionen zweier Jugendlicher gegen ein Urteil des Landgerichts Leipzig zurückgewiesen. Das am 26. November 2024 ergangene Urteil ist somit rechtskräftig.

    Das Landgericht Leipzig hatte die beiden zur Tatzeit 16 Jahre alten Angeklagten wegen mehrerer schwerer Straftaten verurteilt. Die Hauptverhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach Jugendstrafrecht statt.

    Urteile wegen Mord, versuchtem Mord und Brandstiftung

    Die Richter verurteilten den Angeklagten F. zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren. Die Mitangeklagte Z. erhielt sechs Jahre und sechs Monate Jugendstrafe.

    Beide wurden unter anderem wegen Mordes in zwei tateinheitlichen Fällen sowie versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Außerdem wurden sie wegen besonders schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung in 14 Fällen verurteilt.

    Doppelmord und Brandstiftung aus niedrigen Beweggründen

    Laut Urteil drang F. in der Nacht zum 16. Februar 2024 in die Wohnung der Familie der Angeklagten Z. ein. Dort tötete er die Mutter und den Lebensgefährten der Mitangeklagten mit einem Messer. Auch auf deren Bruder ging er in gleicher Weise los und hielt ihn anschließend für tot.

    Um die Tat zu vertuschen, legte F. Feuer in der Wohnung. Dabei nahm er bewusst in Kauf, dass weitere Hausbewohner durch Rauchgase verletzt werden könnten.

    Die Wohnung wurde vollständig zerstört und ist seitdem unbewohnbar. Der Bruder der Mitangeklagten konnte schwer verletzt gerettet werden.

    Angeklagte Z. unterstützte Tatplanung und -ausführung

    Z. selbst war zur Tatzeit nicht vor Ort. Dennoch teilte sie den Tatplan und unterstützte die Umsetzung aktiv. Ihre Mitwirkung erfolgte sowohl im Vorfeld als auch nach der Tat.

    Das Gericht wertete dies als Mittäterschaft.

    Bewertung durch das Landgericht

    Die vollendeten Tötungen wurden als heimtückischer Mord aus niedrigen Beweggründen eingeordnet (§ 211 StGB). Im Fall des Bruders sah das Gericht das Mordmerkmal der Verdeckungsabsicht gegeben. Zusätzlich bejahte es eine gefährliche Körperverletzung gemäß § 224 StGB.

    Die Brandstiftung bewertete das Gericht als besonders schwere (§ 306b Abs. 2 Nr. 2 StGB). Zugleich stellte es eine versuchte gefährliche Körperverletzung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 1 StGB fest – bezogen auf alle übrigen Hausbewohner.

    Keine Rechtsfehler – Urteil bleibt rechtskräftig

    Der Bundesgerichtshof prüfte das Urteil umfassend. Die Revisionen der Angeklagten blieben erfolglos. Der BGH stellte keine Rechtsfehler fest, die zu einer Aufhebung des Urteils geführt hätten.

    Damit ist das Urteil des Landgerichts Leipzig endgültig rechtskräftig.

  • Versuchter Mord – gesuchte Kanadierin am Flughafen Frankfurt festgenommen

    Versuchter Mord – gesuchte Kanadierin am Flughafen Frankfurt festgenommen

    Festnahme am Flughafen Frankfurt: Frau soll Mord in Auftrag gegeben haben

    Frankfurt/Main

    Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am vergangenen Freitag eine 49-jährige kanadische Staatsangehörige bei ihrer Ankunft aus Toronto am Flughafen Frankfurt am Main festgenommen.

    Gegen die Frau lag ein internationaler Haftbefehl der Schweizer Behörden wegen versuchten Mordes vor.

    Die Beschuldigte soll drei Personen gegen Barzahlung beauftragt haben, ihren ehemaligen Lebensgefährten zu töten. Die Täter griffen das Opfer mit Macheten an, was zu schwerwiegenden Verletzungen führte.

    Die Kanadierin wurde am 05. Juni 2025 dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt.

    Ihr droht eine lebenslängliche Gefängnisstrafe.

  • Verurteilung wegen versuchten Mordes durch Fettbrand in Munderkingen

    Verurteilung wegen versuchten Mordes durch Fettbrand in Munderkingen

    Versuchter Mord durch Brandstiftung – Landgericht Ulm verurteilt Angeklagten zu mehrjähriger Haftstrafe

    Das Landgericht Ulm hat einen Angeklagten wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit Brandstiftung mit Todesfolge verurteilt.

    Der Mann erhielt eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten.

    Tatmotiv: Suizidversuch mit tödlichen Folgen für andere billigend in Kauf genommen

    Nach den Feststellungen des Gerichts wollte sich der Angeklagte am 20. April 2024 durch einen Wohnungsbrand selbst töten.

    Er goss 100 Milliliter Öl in einen leeren Topf und stellte diesen auf die höchste Stufe der Herdplatte.

    Ziel war es, durch die entstehende Flamme einen tödlichen Brand auszulösen.

    Dabei war ihm klar, dass seine 91-jährige, pflegebedürftige Mutter, die sich ebenfalls in der Wohnung befand, dabei sterben könnte.

    Auch die Gefahr für andere Bewohner des Mehrfamilienhauses wurde billigend in Kauf genommen.

    Dank Rettungseinsatz blieb die Mutter unverletzt

    Nur durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte, die durch Dritte alarmiert wurden, konnte Schlimmeres verhindert werden.

    Die Mutter des Täters blieb körperlich unversehrt. Weitere Menschen hielten sich zum Zeitpunkt der Tat nicht im Haus auf.

    Bundesgerichtshof bestätigt Urteil – Verfahren ist rechtskräftig

    Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten in vollem Umfang verworfen.

    Die Richter sahen keine Verfahrensfehler und bestätigten die Auslegung des Landgerichts.

    Somit ist das Urteil nun rechtskräftig abgeschlossen.

  • Frau in Straßenbahn angezündet

    Frau in Straßenbahn angezündet

    Brandanschlag in Gera: Polizei nimmt tatverdächtigen Ehemann fest

    In Gera kam es zu einem schockierenden Angriff. Eine Frau wurde in einer Straßenbahn mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
    Der Täter floh zunächst, konnte nun aber festgenommen
    werden.

    Täter stellt sich der Polizei

    Nach dem brutalen Angriff stellte sich der mutmaßliche Täter der Polizei. Der 46-jährige Ehemann des Opfers erschien am Vormittag bei der Polizeiinspektion Gera. Laut einer Polizeisprecherin leistete er keinen Widerstand.

    Zuvor hatte die Polizei die Wohnung des Mannes durchsucht. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) war
    an der Aktion beteiligt. Die Staatsanwaltschaft prüft jetzt, ob Untersuchungshaft angeordnet
    wird.

    Ermittlungen wegen versuchten Mordes

    Gegen den Mann aus Georgien, wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Laut Berichten soll er seine
    Frau am Sonntagvormittag in der Straßenbahn mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet haben.

    Andere Fahrgäste reagierten schnell und drückten den Notfallknopf. Die Bahn stoppte, die Türen öffneten sich. Der Straßenbahnfahrer griff beherzt ein und löschte die Flammen mit einem Feuerlöscher. Der Täter nutzte das Chaos zur Flucht.

    Hintergrund des Täters

    Laut Informationen arbeitete er als Hausmeister. Bereits vor einem Monat war die Polizei wegen häuslicher Gewalt zur Wohnung des Paares gerufen worden. Damals floh der Ehemann über den Balkon. Später fand die Polizei ein Messer im Garten.

    Opfer weiterhin in Lebensgefahr

    Die verletzte Frau befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Ihr Zustand ist nach wie vor kritisch.

    Betroffene und Zeugen erhalten Betreuung

    Fahrgäste und der Straßenbahnfahrer erhielten psychologische Betreuung. Die Straßenbahn blieb für die Spurensicherung zunächst am Tatort stehen. Ermittler der Kriminalpolizei sicherten Spuren. Auf Bildern waren Ruß und Brandspuren in der Bahn zu sehen.  

  • Vergiftete Tiefkühlpizza – Vater aus Bayern unter Mordverdacht

    Vergiftete Tiefkühlpizza – Vater aus Bayern unter Mordverdacht

    Vergiftete Tiefkühlpizza: Vater aus Bayern unter Mordverdacht

    Mitte Dezember 2024 sorgte ein dramatischer Vorfall in Breitengüßbach bei Bamberg für Schlagzeilen. Eine 55-jährige Frau und ihr 25-jähriger Sohn wurden mit Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Untersuchungen ergaben nun, dass die Vergiftung durch ein Pflanzengift verursacht
    wurde. Dieses Gift wurde offenbar über eine Tiefkühlpizza aufgenommen.

    Frau schwebte in Lebensgefahr

    Nach dem Verzehr der Pizza zeigten Mutter und Sohn schwere Symptome. Während der 25-Jährige
    schnell stabilisiert werden konnte, schwebte die Frau in Lebensgefahr. Nur durch die schnelle medizinische Versorgung konnten die beiden gerettet werden.

    Verdacht richtet sich gegen den Vater

    Bereits kurze Zeit nach dem Vorfall geriet der Vater der Familie unter Verdacht. Ermittler gehen davon aus, dass er das Pflanzengift absichtlich in die Tiefkühlpizza eingebracht hat. Der Mann flüchtete nach Südfrankreich, wo er am 21. Dezember 2024 von der Polizei festgenommen wurde.

    Auslieferung und Untersuchungshaft

    Am 8. Januar 2025 wurde der Verdächtige nach Deutschland ausgeliefert. Seitdem sitzt er wegen
    des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Die genauen Hintergründe der Tat
    bleiben weiterhin unklar. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft laufen auf Hochtouren.

    Motiv und Tatablauf unklar

    Warum der Mann seine eigene Familie vergiften wollte, ist bisher nicht bekannt. Auch der genaue Ablauf der Tat wird derzeit untersucht. Experten analysieren die verwendete Substanz, um weitere Beweise zu sichern.  

  • Mann stößt Passantin auf die Gleise

    Mann stößt Passantin auf die Gleise

    Mann stößt Passantin auf die Gleise – Tatverdächtiger festgenommen

    Frankfurt

    Am heutigen Donnerstagvormittag stieß ein 38-jähriger Mann nach aktuellen Erkenntnissen eine
    37-jährige Fußgängerin gegen 10:20 Uhr in das Gleisbett 3 der Haltestelle Hauptwache. Eine einfahrende S-Bahn konnte noch rechtzeitig bremsen, sodass es zu keinem Zusammenstoß mit der Frau kam.

    Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen unmittelbar nach der Tat fest, nachdem Passanten ihn vor
    Ort festhielten. Sein Motiv ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen und zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Er wurde im Anschluss wegen des Verdachts des versuchten Mordes in die Haftzellen
    des Polizeipräsidium Frankfurt verbracht. Er wird morgen einem Haftrichter vorgeführt.

    Auf Grund der Spurensicherungsmaßnahmen wurde der S-Bahnverkehr zeitweise gesperrt, die Frau zog sich durch den Sturz leichte Verletzungen zu, Rettungskräfte brachten sie in ein umliegendes Krankenhaus.

  • Versuchter Mord – 36-Jähriger wirft Brandsätze in Wohnung seiner Mutter

    Versuchter Mord – 36-Jähriger wirft Brandsätze in Wohnung seiner Mutter

    Nach versuchtem Mord und Brandstiftung in Dudweiler – Polizei nimmt tatverdächtigen Sohn fest

    Saarbrücken

    Am heutigen Donnerstag, 21.11.2024, warf gegen 11:20 Uhr ein 36-jähriger Mann zwei Brandsätze in
    die Wohnung seiner Mutter und flüchtete in zunächst unbekannte Richtung. Die Hintergründe zur Tat
    sind derzeit noch unklar.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich der Mann am späten Vormittag in den achten Stock des Mehrfamilienhauses in Dudweiler, trat dort die Wohnungstür der Wohnung seiner 67 Jahre alten Mutter ein und warf unvermittelt zwei Brandsätze in die Wohnung. Hiernach flüchtete er.

    Die Frau konnte sich noch eigenständig durch das Feuer im Hausflur aus ihrer Wohnung retten.
    Hierbei zog sie sich Brandverletzungen zu. Sie wird derzeit in einer Saarbrücker Klinik behandelt.

    Die sofort alarmierte Feuerwehr brachte den Brand in dem Mehrfamilienhaus schnell unter Kontrolle, während die polizeilichen Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen sofort initiiert und intensiviert wurden.

    Im Rahmen der Löscharbeiten räumte die Feuerwehr zunächst das gesamte Gebäude.
    Die Bewohnerinnen und Bewohner der 39 Wohnungen fanden zunächst in zwei bereitgestellten Bussen Schutz. Zwischenzeitlich durfte ein Großteil der Personen wieder zurück in ihre Wohnungen.

    Durch intensive polizeiliche Fahndungsmaßnahmen konnte der Flüchtige zwischenzeitlich an seiner Wohnanschrift lokalisiert und durch Spezialeinheiten des Landespolizeipräsidiums festgenommen werden.

    Der Mann wird am morgigen Tag dem Haftrichter des Amtsgerichts Saarbrücken vorgeführt.

    Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

  • Verurteilung wegen Gullydeckelwürfen auf die Bundesautobahn 7 !

    Verurteilung wegen Gullydeckelwürfen auf die Bundesautobahn 7 !

    Verurteilung wegen Gullydeckelwürfen auf die Bundesautobahn 7 !

    Das Landgericht hat den zur Tatzeit zwanzig Jahre alten Angeklagten wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung jeweils in zwei rechtlich zusammentreffenden Fällen und mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr sowie wegen versuchten Mordes in drei rechtlich zusammentreffenden Fällen in Tateinheit mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr zu einer Jugendstrafe von fünf Jahren verurteilt, Maßregeln hinsichtlich seiner Fahrerlaubnis verhängt und eine Einziehungsentscheidung getroffen.

    Nach den Feststellungen des Landgerichts luden der Angeklagte und seine – nicht revidierenden – Mitangeklagten in der Nacht auf den 20. August 2022 in einem Industriegebiet vier Gullydeckel mit einem Gewicht von je ca. 24 kg in den Pkw des Angeklagten und fuhren zu einer Brücke über die Fahrbahn der Bundesautobahn 7.

    Dort warfen zwei der Angeklagten gemäß dem gemeinsamen Tatplan aller Angeklagten zwei der Gullydeckel kurz nacheinander über das Brückengeländer auf die Fahrbahn. Der erste Deckel traf einen mit zwei Personen besetzten Pkw, durchschlug dessen Windschutzscheibe und verletzte beide Insassen schwer. Der zweite Deckel traf auf der entgegengesetzten Richtungsfahrbahn auf und zerbrach dabei. Die Teile wurden von drei Fahrzeugen überfahren, welche hierdurch beschädigt wurden. Alle Angeklagten hielten die Tötung der Fahrzeuginsassen für möglich und nahmen sie billigend in Kauf.

    Der zuständige 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten verworfen, da die durch das Rechtsmittel veranlasste Überprüfung des Urteils keinen durchgreifenden Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat. Das Urteil des Landgerichts ist damit auch gegen diesen Angeklagten rechtskräftig.

  • Versuchtes Tötungsdelikt in Westerfilde: 22-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

    Versuchtes Tötungsdelikt in Westerfilde: 22-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

    Feuerwehr im Einsatz: Butan-Gasflasche entdeckt

    Dortmund

    Am Montag (30. September) kam es zu einem versuchten Tötungsdelikt in Westerfilde durch das versuchte Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion. Es gab keine Verletzten.

    Die Feuerwehr meldete gegen 16.30 Uhr, dass das 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Westerfilder Straße 71 verraucht sei. Nach Öffnung der betroffenen Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine Butan-Gasflasche (11 kg). Personen befanden sich nicht in der Wohnung. Nach ersten Erkenntnissen strömte Gas aus der Flasche heraus.

    Feuerwehrkräfte schlossen die Flasche und brachten sie in Freie. Die Flasche war derart präpariert, dass eine Explosion beabsichtigt war, aber ausblieb. Der 22-jährige Tatverdächtige war zunächst flüchtig und konnte kurze Zeit später in der Nähe des Wohnhauses durch Polizeikräfte erkannt und festgenommen werden.

    Die Mordkommission der Polizei Dortmund übernahm die Ermittlungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der Haftrichter einen Untersuchungshaftbefehl u.a. wegen versuchten Mordes.