Schlagwort: Waldshut

  • Zoll stellt unverzollte Fahrzeuge bei Autohändler in Waldshut sicher

    Zoll stellt unverzollte Fahrzeuge bei Autohändler in Waldshut sicher

    Zoll entdeckt unverzollte Fahrzeuge im Landkreis Waldshut

    Kontrolle des Hauptzollamts Singen führt zu Steuerstrafverfahren

    Eine Zollstreife des Hauptzollamts Singen entdeckte Mitte November drei unverzollte Fahrzeuge auf dem Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers im Landkreis Waldshut. Die Fahrzeuge trugen Schweizer Kennzeichenhalter, was die Aufmerksamkeit der Beamten sofort erhöhte. Der 49-jährige deutsche Inhaber des Betriebs legte zwar Nachweise über die Abmeldung der Autos in der Schweiz vor, doch eine ordnungsgemäße Verzollung konnte er nicht belegen. Er erklärte, Kunden aus der Schweiz hätten ihm die Fahrzeuge überlassen.

    Der Zoll untersuchte die Situation intensiver, da die Einfuhr von Gebrauchtwagen klaren zollrechtlichen Vorgaben unterliegt. „Der Zoll führt auch abseits der Grenzübergänge Kontrollen durch und prüft, ob zollrechtliche Vorschriften eingehalten wurden,“ betonte Sonja Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts Singen. Die fehlenden Unterlagen deuteten auf einen möglichen Verstoß gegen das Zollrecht hin.

    Fahrzeuge unter Verfügungsverbot gestellt

    Der Gesamtwert der betroffenen BMW- und Mercedes-Modelle lag bei rund 34.000 Euro. Daraus ergaben sich Einfuhrabgaben von etwa 10.500 Euro. Da der Händler die fälligen Abgaben nicht sofort entrichten konnte, stellten die Zöllner die Fahrzeuge auf dem Firmengelände unter Verfügungsverbot. Zusätzlich nahmen sie die Fahrzeugschlüssel an sich, um eine Weiterveräußerung auszuschließen.

    Das eingeleitete Steuerstrafverfahren übergab das Hauptzollamt Singen zur weiteren Bearbeitung an die Straf- und Bußgeldstelle des Hauptzollamts Karlsruhe. Für den Händler könnten nun empfindliche Sanktionen folgen, sollten sich die Vorwürfe bestätigen.

    Regeln für die Einfuhr von Fahrzeugen

    Wer ein Fahrzeug aus einem Nicht-EU-Land wie der Schweiz in die Europäische Union importiert, muss bei der Einfuhr eine Zollanmeldung abgeben und die entsprechenden Einfuhrabgaben zahlen. Erst danach stellt die Zollstelle eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Dieses Dokument ist notwendig, um das Fahrzeug in Deutschland zuzulassen und dient als Nachweis über die ordnungsgemäße Verzollung. Solche Vorgaben sollen sicherstellen, dass Steuern korrekt abgeführt und Handelswege transparent bleiben.

    Weiterführende Informationen finden Interessierte auch im Nachrichtenbereich oder im Ressort Deutschland. Hintergrundwissen zu Verkehrs- und Kontrollmaßnahmen bietet zudem die Zollverwaltung.

  • 13-jähriger Junge von Senior angefahren und tödlich verletzt

    13-jähriger Junge von Senior angefahren und tödlich verletzt

    13-jähriger Junge von Senior angefahren und tödlich verletzt

    Ein 13-Jähriger ist am vergangenen Freitag in Grafenhausen von einem 92-Jährigen angefahren worden. Einen Tag später starb der Junge an seinen Verletzungen.

    Ein 13-jähriger Junge ist am Freitag in Grafenhausen (Kreis Waldshut) auf der Landstraße 157 von einem Auto erfasst worden und einen Tag später an seinen Verletzungen gestorben. Der 92 Jahre alte Autofahrer sei aus bislang unklaren Gründen auf der Straße nach rechts abgekommen, teilte die Polizei mit. Daraufhin geriet das Fahrzeug in eine Einmündung, wo sich der Junge befand.

    Autofahrer und Beifahrerin leicht verletzt

    Der 13-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätsspital nach Basel geflogen, wo er am Samstag starb. Der Autofahrer musste von der Polizei aus seinem Fahrzeug gerettet werden. Er und seine 80-jährige Beifahrerin erlitten, laut dem SWR, leichte Verletzungen und wurden von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsdienst Waldshut-Tiengen ermittelt nun und sucht nach Zeugen.

  • Zu lautes Telefonieren endet in Schlägerei

    Zu lautes Telefonieren endet in Schlägerei

    Zu lautes Telefonieren endet in körperlicher Auseinandersetzung

    Waldshut-Tiengen

    Die Bundespolizei sucht Zeuginnen und Zeugen für einen Vorfall im Bahnhof Waldshut. Zwei Frauen sollen am Bahnsteig aneinandergeraten sein. Grund war zu lautes Telefonieren.

    80er Koblenz Party

    Am Dienstag, den 12. September 2023, gegen 11:10 Uhr, wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz im Waldshuter Bahnhof gerufen. Grund waren zwei Frauen, die am Bahnsteig 1 wegen eines zu laut geführten Telefonates in Streit gekommen sein sollen. Dabei soll eine 68-jährige deutsche Staatsangehörige eine 59-jährige ukrainische Staatsangehörige aufgefordert haben leiser zu sprechen. Im weiteren Verlauf soll die 59-Jährige, die Geschädigte ins Gesicht geschlagen haben.

    Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und sucht Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls. Personen die den Vorfall ebenfalls beobachtet und über diesen berichten können oder das Geschehen ggf. fotografiert oder mittels Video aufgenommen haben werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter 07628 80590 in Verbindung zu setzen.