Schlagwort: Wolf

  • Wolf reißt Schafe im Westerwald

    Wolf reißt Schafe im Westerwald

    Wolf reißt Schafe in Berzhausen und Helmenzen – Behörden prüfen erneuten Wolfsriss

    Ein möglicher Wolfangriff sorgt aktuell im Landkreis Altenkirchen für Unruhe. In den Ortsgemeinden Berzhausen und Helmenzen fanden Schäfer jeweils ein totes Schaf in ihrer Herde. Die Funde ereigneten sich am Wochenende und lenkten den Fokus erneut auf die Wolfssituation im Westerwald.

    Nach ersten Erkenntnissen prüfen Fachleute des Koordinationszentrums Luchs und Wolf (Kluwo), ob tatsächlich ein Wolf für die getöteten Tiere verantwortlich ist. Die betroffenen Weiden liegen im ausgewiesenen Präventionsgebiet Westerwald, in dem es bereits in der Vergangenheit bestätigte Wolfsrisse gab.

    Um Klarheit zu schaffen, nahmen Fachkräfte DNA-Proben an den Kadavern. Diese genetischen Untersuchungen sollen eindeutig klären, ob ein Wolf die Schafe gerissen hat. Erst nach Abschluss der Analysen können die Behörden eine offizielle Bewertung des Vorfalls vornehmen.

    Wolfsrisse beschäftigen die Region seit mehreren Jahren und führen immer wieder zu Diskussionen zwischen Tierhaltern, Naturschützern und Politik. Während Schäfer um ihre Existenz bangen, setzen Behörden verstärkt auf Präventionsmaßnahmen wie wolfsabweisende Zäune, Förderprogramme und fachliche Beratung.

    Allerdings weisen Experten darauf hin, dass nicht jedes tote Nutztier automatisch auf einen Wolf zurückgeht. Auch andere Raubtiere oder natürliche Ursachen kommen infrage. Deshalb bleibt die genetische Analyse entscheidend, bevor weitere Schritte folgen.

    Sobald die Untersuchungsergebnisse vorliegen, informieren die zuständigen Stellen über das weitere Vorgehen. Die betroffenen Tierhalter hoffen unterdessen auf schnelle Klarheit und wirksame Unterstützung.

    Weitere regionale Polizeimeldungen und aktuelle Entwicklungen findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

     

  • Junger Wolf in Bayern erschossen – Ermittlungen laufen

    Junger Wolf in Bayern erschossen – Ermittlungen laufen

    Junger Wolf in Bayern erschossen – Ermittlungen laufen

    Im Staatsforst bei Troschenreuth im Landkreis Bayreuth entdeckten Zeugen Mitte Oktober einen toten Wolf. Eine polizeiliche Untersuchung ergab, dass das Tier angeschossen wurde und später qualvoll verendete. Laut Landesamt für Umwelt (LfU) steht der Wolf unter strengem Schutz.

    Obduktion bringt traurige Gewissheit – junger Wolf Bayern getötet

    Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin bestätigte, dass eine Schusswunde die Verletzungsursache war. Das Tier verstarb jedoch nicht sofort, sondern erlag später den Folgen der Auszehrung. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen bereits.

    Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Naturschutzgesetz

    Die Polizei Bayreuth ermittelt gegen Unbekannt. Ein Abschuss ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz nur in Ausnahmesituationen erlaubt, etwa bei akuter Gefahr für Menschen. Im vorliegenden Fall lagen diese Bedingungen offenbar nicht vor.

    Schutzstatus des Wolfes in Bayern

    Wölfe sind in Bayern selten und genießen besonderen Schutz. Der Umgang mit geschützten Tierarten wird immer wieder diskutiert, vor allem nach illegalen Tötungen. Das tragische Ereignis zeigt erneut, wie wichtig konsequente Strafverfolgung ist.

    Weitere Informationen zu Wildtieren und Umweltschutz finden Sie auch unter blaulichtmyk.de.

  • Rheinland-Pfalz plant Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

    Rheinland-Pfalz plant Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

    Rheinland-Pfalz plant Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

    Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) hat angekündigt, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Ziel ist es, den Abschuss von Wölfen zu erleichtern, die Nutztiere reißen. Bisher lehnte Eder diesen Schritt ab, da die Wolfspopulation als zu klein galt und Nutztierrisse nicht eindeutig Wölfen zugeordnet werden konnten.

    Der Druck von Tierhaltern in Regionen wie Eifel und Westerwald nahm jedoch zu. Zudem plant die EU, den Schutzstatus des Wolfs herabzustufen. Die Berner Konvention soll den Wolf von “streng geschützt” auf “geschützt” setzen. Diese Änderung tritt voraussichtlich am 7. März 2025 in Kraft. Auch das Bundesumweltministerium unterstützt eine erleichterte Entnahme problematischer Wölfe.

    Trotz der geplanten Aufnahme ins Jagdrecht bleibt der Wolf ganzjährig geschützt. Ein Abschuss ist nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn ernste wirtschaftliche Schäden drohen. Dies regelt Paragraf 45 des Bundesnaturschutzgesetzes. Jede Tötung bedarf einer Einzelfallentscheidung.

    In der Vergangenheit gestaltete sich der Abschuss problematischer Wölfe schwierig.

    Ein Beispiel ist ein Wolf im Westerwald, der trotz Genehmigung nicht getötet werden konnte. Das Verwaltungsgericht Koblenz erklärte die Abschussgenehmigung für unrechtmäßig. Mit der Aufnahme ins Jagdrecht sollen solche Fälle künftig einfacher zu handhaben sein.

    Der Naturschutzbund (NABU) Rheinland-Pfalz kritisiert die Entscheidung. Vorsitzende Cosima Lindemann warnt vor einer trügerischen Sicherheit für Weidetierhalter. Sie befürchtet, dass weniger in Herdenschutz investiert wird, was zu mehr Nutztierrissen führen könnte. Der NABU fordert eine sachliche Diskussion zum Umgang mit Wölfen.

    Die Entscheidung des Landtags über die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht wird bis zum Sommer erwartet. Bis dahin bleibt der Wolf in Rheinland-Pfalz weiterhin streng geschützt.

  • Naturschützer: Wolf darf vorerst nicht geschossen werden

    Naturschützer: Wolf darf vorerst nicht geschossen werden

    Naturschützer: Wolf darf vorerst nicht geschossen werden

    Der Verband Naturschutzinitiative aus dem Westerwald hat beim Verwaltungsgericht Koblenz gegen die Genehmigung für den Wolfsabschuss geklagt. Bis zur Entscheidung darf das Tier offenbar nicht getötet werden.

    Nach Angaben der Naturschutzinitiative, einem bundesweit tätigen Verband aus Quirnbach (Westerwaldkreis), hat das Verwaltungsgericht die Genehmigung bereits außer Kraft gesetzt. Das Verwaltungsgericht müsse jetzt über den Eilantrag entscheiden. So lange dürfe keine Jagd auf den Wolf gemacht werden. Eine offizielle Bestätigung des Gerichts dazu liegt bislang noch nicht vor.

    Der Vorsitzende der Naturschutzinitiative, Harry Neumann, begründet die Klage damit, dass die Voraussetzungen für einen Abschuss nicht gegeben seien. Demnach wurden in den Fällen, wo der Wolf Tiere gerissen hat, wichtige Vorgaben, wie zum Beispiel höhere Zäune und Herdenschutzhunde nicht umgesetzt.

    Jagd auf Wolf sollte am Montag beginnen

    Der problematische Wolf aus dem Leuscheider Rudel im Westerwald hat zweimal innerhalb weniger Wochen auf geschützten Weiden zugeschlagen. Deshalb sollte eigentlich am Montag mit der Jagd auf ihn begonnen werden. Dafür wurden laut Umweltministerium spezielle Jäger beauftragt, die sich an bestimmte Regeln halten sollten.

    Dazu gehörten bestimmte Zeiträume (9. bis 19. Dezember und 3. bis 29. Januar) sowie eine räumliche Begrenzung. Nach Angaben des Landes darf der Wolf nur im Umkreis von 1.000 Metern um die Weide, auf der der Wolf am 2. November ein Schaf gerissen hat, bejagt werden.

    Ob es der richtige Wolf ist, kann erst nach dem Tod festgestellt werden

    Da erst nach dem Tod eines Tieres durch einen DNA-Test sichergestellt werden kann, dass es sich um den Wolf “GW1896m” handelt, könnten die Jäger erstmal jeden Wolf erschießen, den sie in dem festgelegten Bereich finden. Die Umweltinitiative kritisiert das: “Das ist ein skandalöses Vorgehen, womit ein ganzes Rudel zum Abschuss freigegeben wird”, meint Neumann. Es werde quasi “russisch Roulette gespielt”.

    Die Regeln, die das Ministerium zum Abschuss des Wolfes aufgestellt hatte, sorgen aber nicht nur für Kritik bei Tierschützern. Selbst Jäger schütteln angesichts der Vorgaben den Kopf. Heiner Nöllgen, Vorsitzender der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz, sagte im SWR-Gespräch dazu: “Das ist ein unrealistisches Vorgehen. Es wäre ein riesen Zufall, so den richtigen Wolf zu erwischen.”

    Jäger kritisieren Regeln für Wolfsabschuss

    Laut Nöllgen gehören Wölfe nicht zu den Tieren, die üblicherweise zu einem Ort zurückkehren, wo sie bereits Beute gemacht haben. Sie würden sich immer wieder neu orientieren und auf der Nahrungssuche weite Strecken zurücklegen. Daher hält er insbesondere die Umkreisregelung “für nicht praktikabel”. Um den Problemwolf loszuwerden, müsste man seiner Meinung nach eine Quote für den Abschuss von Wölfen festlegen.

    Auch Schafzüchter Werner Neumann aus dem Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis kritisiert das begrenzte Abschussgebiet. Als Vorsitzender des Landesverbandes der Schafhalter/Ziegenhalter und Züchter Rheinland-Pfalz fordert er den sofortigen Abschuss von Wölfen. Wölfe seien sehr mobil. Wenn man wisse, wo das Rudel sei, solle man die Wölfe auch dort bejagen, so seine Ansicht.

    Schafzüchter pocht auf direkten Abschuss von Problemwölfen

    Neumann kritisiert die Naturschützer und deren Klage: “Ich bin keiner der sagt: Knallt alle Wölfe ab. Das sind auch Lebewesen.” Aber wegen eines einzigen Tieres gebe es jetzt Probleme, und aus seiner Sicht gehe da die Nutztierhaltung für den Menschen vor. 

    SWR

  • Wohlverdient ausgedient: Bundeswehr schickt WOLF in Rente

    Wohlverdient ausgedient: Bundeswehr schickt WOLF in Rente

    Wohlverdient ausgedient: Bundeswehr schickt WOLF in Rente

    Koblenz

    Die laufende Modernisierung der Fahrzeugflotte der Bundeswehr macht auch vor dem wohl bekanntesten und bewährten Arbeitstier nicht Halt. Mit dem erfolgten Vertragsschluss im Beschaffungsamt der Bundeswehr wird der in die Jahre gekommene leichte Lastkraftwagen (LKW) vom Typ WOLF durch
    ein speziell für militärische Anwendungen ausgelegtes modernes Fahrzeug abgelöst.

    Die Fahrzeuge stellen dabei nicht nur eine reine Regeneration der älteren Fahrzeuge vom Typ WOLF dar, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur zeitgerechten Erfüllung der NATO-Verpflichtungen Deutschlands. Der WOLF-Nachfolger ist wieder hochgeländegängig und für den Transport von bis zu
    vier Soldaten mit kompletter persönlicher Ausstattung und Bewaffnung in den Varianten Führungsfahrzeug und Feldjägerfahrzeug ausgelegt.

    Durch den Vertrag ist der Rahmen zur Beschaffung von mehreren tausend leichter LKW mit einer zulässigen Gesamtmasse von 4,5 Tonnen geschaffen, der bis Ende 2032 nach Bedarf flexibel ausgeschöpft werden kann.

    Zusätzlich werden wichtige Leistungen zur logistischen Versorgung und zu Ausbildungszwecken bestellt.

    Die Lieferung von fünf Fahrzeugen zur Nachweisführung ist bereits in diesem Jahr in 2024
    vorgesehen, sodass dem Beginn der Lieferung von Serienfahrzeugen im 4. Quartal 2025 erfolgen kann.

  • Wolf gesichtet?

    Wolf gesichtet?

    Wolf gesichtet?

    Bremen

    Ort: Bremen-Hemelingen, OT Hastedt, Hastedter Heerstraße Zeit: 22.10.23, 9 Uhr

    Mehrere Anrufer sichteten am Sonntagvormittag in Hastedt vermutlich einen Wolf und riefen den Notruf. Die Polizei zeigt wichtige Verhaltensregeln auf.

    Bei dem Tier, das von den Personen im Bereich der Hastedter Heerstraße beobachtet wurde, soll es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen streunenden Wolf gehandelt haben. Die Polizei entsendete umgehend Streifenwagen in das Gebiet, die Einsatzkräfte wurden aber nicht fündig. Die zuständige Wolfsberaterin wurde benachrichtigt.

    Die Polizei rät: Wie bei anderen Wildtieren gilt, Abstand halten, nie darauf zugehen oder gar bedrängen. Unter keinen Umständen Wölfe füttern! An Fütterung durch den Menschen gewöhnte Wölfe können Futter aufdringlich oder aggressiv einfordern, sie können dann eine Gefahr für Menschen darstellen. Wenn Sie ein Wolf sichten, verständigen Sie die Polizei und die zuständige Naturschutzbehörde.

  • Erneuter Diebstahl eines Weidezaungerätes vor dem Hintergrund der Wolfssichtung

    Erneuter Diebstahl eines Weidezaungerätes vor dem Hintergrund der Wolfssichtung

    Diebstahl eines teuren Weidezaungerätes


    In der Nacht von Donnerstag, den 18.05.2023, auf Freitag, den 19.05.2023, kam es außerhalb der Ortslage Bad Ems an einer Weide (L325, Rtg. Arzbach) zu einem Diebstahl eines hochwertigen, elektrischen Weidezaungerätes.
    Bereits am 13.04.2023 in der Nachbargemeinde Eitelborn sowie am 26.04.2023 außerhalb der Ortslage Arzbach kam es bereits zu gleichgelagerten Fällen.
    In den vergangenen Fällen sowie in dem nun erneut vorgefallenen Diebstahl wurde das Weidezaungerät mitsamt Akku durch unbekannte Täter entwendet.

    Wolfssichtung

    Im Rhein-Lahn-Kreis konnte in jüngster Vergangenheit mehrfach der Nachweis über den Aufenthalt eines Wolfs erbracht werden.
    Insbesondere vor diesem Hintergrund, sind solche elektronischen Weidezaungeräte unabdingbar zur Sicherung der Tiere.

    Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Bad Ems (Tel. 02603-9700) erbeten.

  • Wildunfall – Pkw kollidiert vermutlich mit einem Wolf

    Wildunfall – Pkw kollidiert vermutlich mit einem Wolf

    IbbenbürenAm Freitagmorgen (10.02.) wurde die Polizei über einen Wildunfall an der Rheiner Straße informiert. Ein 49-jähriger Hopstener fuhr mit seinem Opel Zafira gegen 06.00 Uhr auf der Rheiner Straße. Zwischen den Straßen “Zum Waldfriedhof” und “Am Mariannenschacht” lief plötzlich ein Tier auf die Fahrbahn und kollidierte mit dem Opel.

    Wolf_Ibbenbüren

    Das Tier verendete vor Ort. Der 49-Jährige blieb unverletzt. Es entstand an seinem Pkw ein Schaden in noch unbekannter Höhe. Die eingesetzten Polizisten stellten fest, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handeln könnte und zogen deshalb nach Absprache mit dem Landesamt für Natur, Umweltschutz und Verbraucherschutz (LANUV) einen Wolfsberater hinzu. Nach erster Sichtung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Tier mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Wolf handelt. Das Tier wurde von einem Mitarbeiter des LANUV geborgen und wird jetzt nach Berlin gebracht und dort untersucht. Nach Abschluss dieser Untersuchungen kann erst mit 100 %iger Sicherheit gesagt werden, ob es sich um einen Wolf handelt.

  • Verkehrsunfall bei Altenkirchen –  PKW kollidiert mit Wolf

    Verkehrsunfall bei Altenkirchen – PKW kollidiert mit Wolf

     
     

    Altenkirchen (Westerwald) – Am Donnerstag, 13.05.2021 kam es in der Mittagszeit im Kreis Altenkirchen zu einem Verkehrsunfall mit einem Wolf.
    (B8 zwischen Kircheib und Rettersen).

    Im abschüssigen Waldgebiet kollidierte ein PKW mit einem plötzlich die Fahrbahn querenden Wolf.
    Das ausgewachsene Tier verendete aufgrund seiner Verletzungen noch an der Unfallstelle.
    Der Kadaver wurde nach Verständigung der zuständigen Stellen sichergestellt.

     

    https://blaulichtmyk.de/brandserie-in-neuwieder-innenstadt/

     

  • Eifel Wolf Billy ist tot – Erschossen in Frankreich

    Eifel Wolf Billy ist tot – Erschossen in Frankreich

    Der aus der Eifel bekannte Wolf  “Billy” wurde in Frankreich erschossen.
    Wolf Billy ist tot

    Der wegen zahlreicher Risse von Schafen und Kälbern in der Eifel bekannte Wolf «Billy» ist tot.
    Er sei Ende September 2020 bei Le Val-d’Ajol in den Südvogesen mit amtlicher Genehmigung erschossen worden, teilte das rheinland-pfälzische Umweltministerium am Mittwoch in Mainz mit. Der Identitätsnachweis sei nun anhand von Genproben gelungen. Der 2019 geborene Wolf stammt aus dem Herzlake-Rudel in Niedersachsen – und war durch zahlreiche Nutztier-Risse aufgefallen.

    Nach seiner Wanderung durch die Niederlande und Belgien nach Süden sei «Billy» am 16. Juli 2020 erstmals in Rheinland-Pfalz an einem Schafsriss belegt worden.
    Bei insgesamt vier Ereignissen bis Ende Juli tötete das Tier in den Verbandsgemeinden Arzfeld und Südeifel 14 Schafe und zwei Kälber.
    Vier weitere Schafe überlebten ihre Verletzungen.
    Danach verlor sich seine Spur in Rheinland-Pfalz.

    Als Mitte August ein Wolf in den französischen Départements Vosges und Haute-Saône auftauchte, vermutete man, dass es «Billy» sein könnte.
    Nachdem der Wolf dann in den Vogesen ein Kalb in einem offenen Stall getötet hatte und darüber hinaus weitere Angriffe auf Schafe und Kälber verübte, wurde «Billy» dort offiziell zum Abschuss freigegeben.

    Die genetische Analyse brachte im Nachgang Klarheit: Es handelte sich um diesen Wolf –  Wald Billy

    Symbolbild