Schlagwort: Zollfahndung

  • Zwei Niederländer mit 2,5 Kilogramm Marihuana an Grenze gestoppt

    Zwei Niederländer mit 2,5 Kilogramm Marihuana an Grenze gestoppt

    Grenzüberschreitende Teamarbeit zeigt mal wieder Wirkung 

    Aachen

    Am gestrigen Abend des 07. Juli reisten zwei Niederländer (25 und 34) über die B56N aus den Niederlanden nach Deutschland ein.

    Sie wurden durch das grenzüberschreitende Einsatzteam, bestehend aus Polizeibeamten der Bundespolizei sowie niederländischen Polizeibeamten, kontrolliert.

    Das augenscheinlich nervöse Verhalten des Fahrers sowie ein leichter Marihuana-Geruch im Fahrzeug veranlasste die Beamten zur genaueren Inaugenscheinnahme.

    Die Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Fahndungssystemen verlief ohne Erkenntnisse.

    Die darauffolgende Durchsuchung des Fahrzeugs führte zum Auffinden einer Tragetasche, in welcher sich fünf verschweißte Beutel mit Marihuana befanden. Nach Rücksprache mit dem Zoll wurde das Fahrzeug verkehrssicher abgestellt und die beiden Männer zur Dienststelle der Bundespolizei in Eschweiler verbracht.

    Die Drogen wurden verwogen und ergaben eine Menge von 2,5 kg. Sie wurden samt den beiden Niederländern zuständigkeitshalber an die Beamten der Zollfahndung übergeben.

  • Zollfahndung deckt großangelegten Zigarettenschmuggel auf

    Zollfahndung deckt großangelegten Zigarettenschmuggel auf

    3,4 Millionen Euro Steuerschaden verhindert

    Hamburg

    Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Hamburg haben am vergangenen Donnerstag mehrere Objekte durchsucht. Ziel waren vier Speditionen im Hamburger Hafen sowie eine Privatadresse in
    Schleswig-Holstein.

    Die Maßnahmen standen im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen banden- und gewerbsmäßiger Steuerhinterziehung. Die Verdächtigen sollen am großflächigen Schmuggel von Zigaretten beteiligt gewesen sein.

    Bereits Mitte 2024 wurden über 14 Millionen unversteuerte Zigaretten sichergestellt. Die Tabakwaren waren für die Einfuhr über den Hamburger Hafen bestimmt.

    Zur Tarnung meldeten die Täter Vorratsbehälter beim Zoll an. Tatsächlich befand sich darin die Schmuggelware, gut versteckt in Containern.

    Dank eines Hinweises aus der internationalen Zusammenarbeit konnten die Zigaretten rechtzeitig entdeckt werden. Die Ermittlungen begannen daraufhin im Mai 2024.

    Im Zuge der Ermittlungen gerieten mehrere Speditionen in den Fokus.

    Der Verdacht: Unterstützung bei der Täuschung der Zollbehörden.

    Bei den nun erfolgten Durchsuchungen sicherten die Zollbeamten zahlreiche Beweismittel.
    Zusätzlich wurden über 19.000 Euro Bargeld beschlagnahmt.

    Der entstandene Steuerschaden durch den geplanten Schmuggel hätte rund 3,4 Millionen Euro betragen. Dieser Schaden konnte erfolgreich abgewendet werden.

    Nils Gärtner, Leiter des Zollfahndungsamtes Hamburg, betont die Bedeutung der Ermittlungen.
    „Wir setzen ein klares Zeichen gegen illegalen Tabakhandel“, so Gärtner.

    Die Ermittlungen werden durch das Zollfahndungsamt Hamburg im Auftrag der
    Staatsanwaltschaft Hamburg weitergeführt. Weitere Maßnahmen sind nicht ausgeschlossen.

  • Schlag gegen internationale Autoschieber: Zoll stellt Luxusfahrzeuge und Dopingmittel sicher

    Schlag gegen internationale Autoschieber: Zoll stellt Luxusfahrzeuge und Dopingmittel sicher

    Embargoverstoß aufgedeckt – Zollfahndung stoppt Ausfuhr von Luxus-Fahrzeugen nach Russland

    Landkreis Waldeck-Frankenberg

    Insgesamt 21 hochpreisige Luxusautos und Motorräder im Wert von mindestens 1,3 Million Euro
    sowie Doping- und Potenzmittel, einen Elektroschocker und einen Krokodilkopf stellte das
    Zollfahndungsamt Frankfurt am Main unter Federführung der Staatsanwaltschaft Frankfurt im
    Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen am 13.05.2025 im Landkreis Waldeck-Frankenberg sicher.

    Der Aktion voraus gegangen sind Ermittlungen gegen einen 39-jährigen, kasachisch-stämmigen Beschuldigten, der im großen Stil Fahrzeuge namhafter Hersteller in die Anrainerstaaten der
    Russische Föderation ausführte.

    In mehr als 700 Fällen besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte Fahrzeuge in
    die Nachbarstaaten Russlands ausgeführt hat.

    In zahlreichen Fällen konnte der Endverbleib in Belarus und Russland nachvollzogen werden und somit
    ein sogenannter Embargoverstoß festgestellt werden.

    Zudem beschlagnahmten die Einsatzkräfte einen Krokodilkopf einer mutmaßlich geschützten Art sowie illegale Arznei- und Dopingmittel in nicht geringer Menge und einen Elektroschocker.

    Darüber hinaus wurden digitale Beweismittel, Mobiltelefone sowie Verkaufs- und Ausfuhrdokumente
    als Beweismittel sichergestellt.

    Der Gesamtwert der mutmaßlich exportierten Fahrzeuge beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro.

    Dem Beschuldigten werden Verstöße gegen das Außenwirtschaftsrecht und das Artenschutzrecht
    sowie der illegale Besitz von Arznei- und Dopingmitteln und ein Verstoß gegen das
    Waffengesetz vorgeworfen.

  • Vermögensarreste vollstreckt – Schlag der Zollfahndung gegen die Drogenkriminalität

    Vermögensarreste vollstreckt – Schlag der Zollfahndung gegen die Drogenkriminalität

    Drei Festnahmen – Vermögensarreste vollstreckt –
    Schlag der Zollfahndung Frankfurt gegen die Drogenkriminalität

    Frankfurt am Main / Wiesbaden / Offenbach / Oberursel

    Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main haben am 07.09.2023 einen
    44-jährigen Hauptbeschuldigten und einen mutmaßlichen 43-jährigen Mittäter aufgrund von Haftbefehlen festgenommen. Ein weiterer 40-jähriger dringend Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.

    Im Rahmen der Vollstreckung von Vermögensarresten sicherten die Zollfahnder diverse Vermögensgegenstände einer Tätergruppierung aus dem Rhein-Main-Gebiet, die im Verdacht steht, illegal mit Betäubungsmittel gehandelt zu haben. Die Gesamthöhe der erwirkten Vermögensarreste beläuft sich auf rund 1,2 Millionen Euro.

    Bei insgesamt 16 Durchsuchungen in Bingen, Wiesbaden, Offenbach und Oberursel wurden
    außerdem über drei Kilogramm Betäubungsmittel sowie drei illegale Schusswaffen sichergestellt.
    Die Betäubungsmittel, zu denen Amphetamin, Marihuana und Haschisch zählen, wurden ebenso beschlagnahmt, wie rund 20.000 Euro Bargeld und 10.000 Stück unversteuerte Zigaretten.

    Bereits seit 2021 ermitteln die Zollfahnderinnen und Zollfahnder unter Sachleitung der
    Staatsanwaltschaft Wiesbaden gegen die Tätergruppierung aus dem Rhein-Main-Gebiet.
    Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Insbesondere sollen insgesamt über 200 Kilogramm Marihuana und 80 Kilogramm Haschisch aus Spanien unerlaubt eingeführt und vertrieben worden sein. Die Kommunikation der Tatverdächtigen erfolgte über sogenannte Krypto-Chats.

    “Durch die umfangreichen Ermittlungen im Vorfeld zu dem gestrigen Einsatz konnte das kriminelle Netzwerk der Tätergruppierung aufgedeckt und durch die Frankfurter Zollfahndung zerschlagen werden.”, so Sebastian Fuhr, Sprecher des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.

    An den Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahmen waren über 90 Einsatzkräfte, neben jenen des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main unter anderem des Hauptzollamtes Frankfurt am Main,
    der Bundespolizeidirektionen Flughafen Frankfurt und Koblenz sowie des Polizeipräsidiums Westhessen, beteiligt.

    Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden werden durch das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main geführt.

  • Schmuggel von rund 50 Kilogramm Heroin – Zollfahndung Frankfurt am Main nimmt Tatverdächtigen fest

    Schmuggel von rund 50 Kilogramm Heroin – Zollfahndung Frankfurt am Main nimmt Tatverdächtigen fest

    Frankfurt am Main/ Ransbach-Baumbach

    Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main haben bereits Ende Februar einen mutmaßlichen Rauschgifthändler auf einem Autobahnrastplatz nahe Ransbach-Baumbach gefasst.

    Insgesamt vier Tatverdächtige nahmen die Frankfurter Zollfahnderinnen und Zollfahnder somit seit Juli 2021 im Rahmen umfangreicher Ermittlungen fest und stellten dabei über 22 Kilogramm Heroin bei Rauschgiftkurieren am Frankfurter Flughafen sicher.

    Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen eine international agierende Tätergruppierung. Die Ermittlungen werden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Koblenz geführt.

    Der gefasste 41-Jährige steht im Verdacht, als Mitglied einer Bande den Schmuggel von rund 50 Kilogramm Heroin aus Afrika nach Europa beauftragt und die harten Drogen über ein internationales Netzwerk unerlaubt abgesetzt zu haben. Dabei kümmerte er sich maßgeblich um die Organisation und Koordinierung eingesetzter Rauschgiftkuriere.

    Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Sicherstellung von ca. 19 Kilogramm Heroin im Juli 2021 am Flughafen in Brüssel. Das Rauschgift war im Koffer eines damals 54-jährigen niederländischen Drogenkuriers versteckt.

    “Durch die länderübergreifende Zusammenarbeit der jeweiligen Sicherheits- und Justizbehörden wurden weitere mutmaßliche Taten der Gruppierung in anderen europäischen Staaten und in Übersee ermittelt. So klickten neben Deutschland ebenfalls in Belgien und Südafrika für weitere mutmaßliche Tatbeteiligte bereits die Handschellen”, so Carina Orth, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.

    Aus ermittlungstaktischen Gründen erfolgt die Veröffentlichung zum jetzigen Zeitpunkt. Die Ermittlungen dauern an.