THW-Helfer aus Eichstätt unterstützt internationale Hilfsmaßnahmen in Venezuela
Obwohl der Einsatz der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des Technischen Hilfswerks (THW) in Venezuela bereits beendet ist, setzt ein ehrenamtlicher Helfer des THW-Ortsverbands Eichstätt seine Arbeit vor Ort fort. Er übernimmt wichtige Koordinierungsaufgaben und sorgt dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Botschaft, den venezolanischen Behörden und den deutschen Einsatzkräften reibungslos funktioniert.
Vorbereitung und Koordination des SEEBA-Einsatzes
Bereits vor dem Eintreffen der SEEBA bereitete der Helfer aus Eichstätt den Einsatz umfassend vor. Er organisierte Transportmöglichkeiten, wählte eine geeignete Einsatzstelle aus und richtete die sogenannte Base of Operations ein. Damit schuf er die notwendigen Voraussetzungen für den erfolgreichen Start des internationalen Hilfseinsatzes.
Nach der Ankunft der Einsatzkräfte verlagerte sich sein Schwerpunkt auf die Koordination der Lufttransporte aus Deutschland. Insgesamt begleitete er die Abwicklung von zehn Flügen mit Transportmaschinen des Typs Airbus A400M. Über diese Luftbrücke gelangten mehrere Tonnen Hilfsgüter, technische Ausstattung sowie insgesamt sieben Einsatzteams nach Venezuela. Zudem organisierte er für zwei Teams die Rückreise nach Deutschland.
Unterstützung bei internationalen Hilfsmaßnahmen
Im weiteren Verlauf des Einsatzes koordinierte der THW-Helfer zahlreiche organisatorische Aufgaben. Dazu gehörten unter anderem die Vorbereitung hochrangiger Besuche, beispielsweise der Präsidentin von Venezuela, sowie die Planung und Übergabe von Hilfsgütern und medizinischer Ausstattung.
Parallel dazu überprüfte ein Baufachberater des THW mögliche Schäden an deutschen Einrichtungen im Land. Untersucht wurden unter anderem die Deutsche Botschaft, die Deutsche Schule sowie das Goethe-Institut auf Auswirkungen des Erdbebens.
Anspruchsvoller Einsatz unter schwierigen Bedingungen
Ferdinand Jarisch aus Eichstätt beschreibt den Auslandseinsatz als besonders vielseitig und anspruchsvoll:
“Der Einsatz ist extrem vielseitig und fordernd. Lange Arbeitstage, nächtliche Flüge und oft nur wenige Stunden Schlaf gehören zum Alltag. Gleichzeitig ist es eine außergewöhnlich spannende und bereichernde Aufgabe, bei der internationalen Zusammenarbeit so eng mitzuwirken.”
In den kommenden Tagen stehen für den THW-Helfer noch abschließende Koordinierungsaufgaben auf dem Programm. Anschließend wird auch Ferdinand Jarisch nach Deutschland zurückkehren.
THW Eichstätt Venezuela: Internationale Zusammenarbeit im Katastrophenschutz
Der Einsatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig internationale Kooperationen im Katastrophenschutz sind. Neben der technischen Hilfe leisten ehrenamtliche Einsatzkräfte durch ihre organisatorische Arbeit einen entscheidenden Beitrag, damit Hilfsgüter, Personal und Behörden effizient zusammenarbeiten können.
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Weitere Informationen zum Technischen Hilfswerk bietet das Technische Hilfswerk (THW). Informationen der deutschen Auslandsvertretung finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts – Deutsche Botschaft Caracas.
