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Ticket mit Falschgeld bezahlt – Reisende im Metronomzug verhaftet

9. Juli 2026 2 Minuten gelesen
Falschgeld im Metronom Lüneburg

Falschgeld im Metronom Lüneburg: Bundespolizei nimmt 44-Jährige mit Haftbefehl fest

Eine Kontrolle in einem Metronom-Zug endete am Mittwoch (8. Juli 2026) mit der Festnahme einer 44-jährigen Frau. Die Reisende soll versucht haben, einen Fahrausweis mit einer gefälschten 100-Euro-Banknote zu bezahlen. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten Bundespolizisten weitere falsche Geldscheine. Zudem bestand gegen die Frau bereits ein Untersuchungshaftbefehl.

Gefälschter 100-Euro-Schein bei Ticketkontrolle entdeckt

Nach Angaben der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall gegen 10:49 Uhr im Metronom-Zug 81621 auf der Strecke von Hamburg Hauptbahnhof nach Lüneburg. Kurz vor der Ankunft am Bahnhof Lüneburg kontrollierte die Fahrgastbetreuerin die Fahrkarten der Reisenden.

Die 44-Jährige konnte keinen gültigen Fahrausweis vorlegen. Stattdessen bot sie an, das Ticket direkt im Zug nachzulösen. Dafür übergab sie der Zugbegleiterin eine 100-Euro-Banknote. Die Mitarbeiterin erkannte jedoch den Verdacht auf Falschgeld und verständigte umgehend die Bundespolizei.

Weitere gefälschte Banknoten auf der Wache gefunden

Beamte der Bundespolizei nahmen die Frau aus Scharnebeck am Bahnsteig des Bahnhofs Lüneburg in Empfang und brachten sie zur Dienststelle. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte vier weitere gefälschte 100-Euro-Scheine.

Die Bundespolizei stellte sämtliche verdächtigen Banknoten sicher und leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des Inverkehrbringens von Falschgeld ein.

Untersuchungshaftbefehl bestand bereits seit 2025

Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten außerdem fest, dass gegen die 44-Jährige ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Lüneburg aus dem Jahr 2025 vorlag. Der Haftbefehl stand im Zusammenhang mit einem Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Bundespolizisten die Festgenommene an die Lüneburger Polizei zur Vorführung vor einem Richter.

Bundespolizei führt weitere Ermittlungen

Die Ermittlungen zum Verdacht des Inverkehrbringens von Falschgeld dauern an. Die Herkunft der sichergestellten gefälschten Banknoten bildet ebenfalls Gegenstand der weiteren Untersuchungen.

Weitere Polizeimeldungen aus Niedersachsen finden Sie auch in unserem Bereich Deutschland sowie unter News.

Weitere Informationen zur Bundespolizei finden Sie auf der offiziellen Internetseite der Bundespolizei. Hinweise zum Thema Falschgeld stellt außerdem die Deutsche Bundesbank bereit.

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