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Tierrettung SaarPfalz warnt vor Halloween-Kürbissen im Wald

3. November 2026 3 Minuten gelesen
Halloween-Kürbisse im Wald
Von Redaktion Blaulicht Report

Contwig (Südwestpfalz). Nach Halloween bleiben in vielen Haushalten geschnitzte Kürbisse zurück. In sozialen Netzwerken tauchen deshalb regelmäßig Aufrufe auf, die alten Kürbisse für Rehe und andere Wildtiere im Wald auszulegen. Doch die Tierrettung SaarPfalz aus Contwig warnt eindringlich davor. Denn Halloween-Kürbisse im Wald können für Wildtiere gefährliche Folgen haben.

Halloween-Kürbisse im Wald können Wildtiere gefährden

Viele Menschen möchten Wildtieren mit übrig gebliebenen Kürbissen etwas Gutes tun. Allerdings eignen sich Halloween-Kürbisse nicht als Futter für heimische Wildtiere.

Besonders ausgetrocknete, verschimmelte oder verfaulte Schnitzkürbisse stellen eine Gefahr dar. Fressen Rehe oder andere Tiere diese Reste, können schwere Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall auftreten.

Die Tierrettung SaarPfalz warnt daher ausdrücklich vor dieser falsch verstandenen Tierliebe.

Kerzenwachs, Farbe und Glitzer erhöhen die Gefahr

Zusätzlich können geschnitzte Halloween-Kürbisse gefährliche Rückstände enthalten. Dazu gehören beispielsweise Wachsreste von Kerzen oder Teelichtern.

Manche Menschen verzieren ihre Kürbisse außerdem mit Lack, Farbe, Kleber oder Glitzer. Auch Zahnstocher kommen häufig als Dekoration zum Einsatz.

Solche Fremdstoffe können Wildtiere verletzen oder vergiften. Im schlimmsten Fall drohen sogar tödliche Folgen, warnt die Tierrettung aus der Südwestpfalz.

Auch Zierkürbisse können giftig sein

Doch selbst äußerlich unauffällige Kürbisse eignen sich nicht automatisch als Tierfutter. Insbesondere Zierkürbisse können sogenannte Cucurbitacine enthalten.

Diese Bitterstoffe können schwere Vergiftungserscheinungen auslösen. Deshalb sollten Menschen auch scheinbar unbedenkliche Kürbisse nicht an Wildtiere verfüttern.

Wildtiere nicht durch Futter anlocken

Neben den gesundheitlichen Gefahren weist die Tierrettung auf weitere Probleme hin. Wer Futter im Wald auslegt, kann Wildtiere an Menschen gewöhnen und gezielt an bestimmte Orte locken.

Außerdem kann die zusätzliche Fütterung ihre natürliche Nahrungssuche beeinträchtigen.

Das private Füttern von Wildtieren unterliegt in Deutschland den jeweiligen Landesregelungen. Verstöße gegen geltende Fütterungsverbote können Behörden als Ordnungswidrigkeit ahnden.

Halloween-Kürbisse richtig entsorgen

Statt Halloween-Kürbisse im Wald abzulegen, empfiehlt die Tierrettung SaarPfalz eine fachgerechte Entsorgung. Dabei kommt es auf den Zustand und die verwendete Dekoration an.

Biotonne oder Grünabfall

Matschige, verschimmelte oder vertrocknete Kürbisse gehören je nach örtlichen Entsorgungsvorgaben in die Biotonne oder zum Grünabfall. Zuvor sollten sämtliche Kerzenreste, Zahnstocher und Kunststoffteile entfernt werden.

Restmüll

Wer Kürbisse mit künstlicher Farbe, Lack, Kleber oder Glitzer verziert hat, sollte diese zerkleinern und über den Restmüll entsorgen.

Frische Kürbisreste

Frische und unbehandelte Kürbisreste lassen sich unter Umständen noch in der Küche verwenden. Wer solche Reste an Haustiere verfüttern möchte, sollte vorher fachkundigen Rat einholen.

Tierrettung SaarPfalz appelliert an die Bevölkerung

Die Empfehlung der Tierrettung aus Contwig ist eindeutig: Halloween-Kürbisse gehören weder als vermeintliche Futterspende noch zur Entsorgung in den Wald oder in die freie Natur.

Wer seine Kürbisreste ordnungsgemäß entsorgt, vermeidet unnötige Gefahren für Rehe und andere Wildtiere.

Weitere Meldungen findest du in unserem Nachrichtenbereich.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.

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