TikTok-Kreditbetrug: Gehalt eines 46-Jährigen auf fremdes Konto überwiesen
Ein TikTok Kreditbetrug hat einen 46-jährigen Mann um sein Gehalt gebracht. Der Geschädigte suchte Ende Mai 2026 auf der Kurzvideoplattform TikTok nach einem Kredit über 20.000 Euro. Statt finanzieller Hilfe geriet er jedoch an Betrüger, die seine persönlichen Daten missbrauchten.
Persönliche Dokumente per WhatsApp verschickt
Nach seiner Kreditanfrage nahm der Mann Kontakt zu einer vermeintlichen Kreditvermittlerin auf. Diese forderte ihn auf, Fotos seines Personalausweises sowie seiner aktuellen Lohnabrechnung über WhatsApp zu übersenden. Nachdem der 46-Jährige die Unterlagen verschickt hatte, brach der Kontakt unmittelbar ab.
Betrüger änderten die Bankverbindung
Erst Anfang August fiel der Betrug auf. Das Gehalt des Mannes ging nicht auf seinem Konto ein. Bei der Nachfrage beim Arbeitgeber stellte sich heraus, dass Unbekannte dessen Identität genutzt hatten. Sie gaben sich per E-Mail als Mitarbeiter aus und übermittelten eine angeblich neue Bankverbindung.
Der Arbeitgeber überwies das Gehalt daraufhin auf das von den Tätern angegebene Konto. Erst anschließend wurde der Identitätsdiebstahl entdeckt.
Polizei ermittelt und warnt vor TikTok Kreditbetrug
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Persönliche Dokumente wie Personalausweise, Reisepässe oder Gehaltsabrechnungen sollten niemals über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste an unbekannte Personen versendet werden.
Wer einen Kredit sucht, sollte ausschließlich seriöse und überprüfbare Anbieter nutzen und bei der Weitergabe persönlicher Daten äußerste Vorsicht walten lassen. Der TikTok Kreditbetrug zeigt, wie Kriminelle mit wenigen Informationen erheblichen finanziellen Schaden verursachen können.
Polizei gibt wichtige Sicherheitstipps
- Versenden Sie keine Ausweisdokumente an unbekannte Personen.
- Geben Sie Gehaltsabrechnungen nur an vertrauenswürdige Stellen weiter.
- Prüfen Sie Kreditangebote sorgfältig.
- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Bankverbindung beim Arbeitgeber.
- Informieren Sie bei einem Verdacht sofort Polizei und Arbeitgeber.
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