Vierjähriges Mädchen nach Hundeangriff im Osternienburger Land gestorben
Im Osternienburger Land ist am Mittwochnachmittag ein vierjähriges Mädchen nach einem Hundeangriff ums Leben gekommen. Polizei, Rettungsdienst und Notarzt wurden gegen 16 Uhr durch einen Notruf alarmiert. Trotz umfangreicher Reanimationsmaßnahmen konnte das Kind nicht mehr gerettet werden.
Rettungskräfte kämpfen vergeblich um das Leben des Kindes
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befanden sich das Mädchen und der Hund im selben Haushalt. Der Hund soll das Kind angegriffen und dabei tödlich verletzt haben. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellte die Polizei nach eigenen Angaben keine akute Gefahr durch das Tier mehr fest.
Der Rettungsdienst leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Diese blieben jedoch ohne Erfolg. Der Notarzt konnte schließlich nur noch den Tod des vierjährigen Kindes feststellen.
Hund sichergestellt
Wie die Polizeiinspektion Dessau-Roßlau bestätigte, wurde der Hund nach dem Vorfall beschlagnahmt und einer Tierschutz-Einrichtung übergeben. Nach Angaben der Polizei geht von dem Tier derzeit keine weitere Gefahr aus.
Die Halterin des Hundes ist nach bisherigen Erkenntnissen zugleich die Mutter des verstorbenen Kindes. Sie wurde nach dem tragischen Ereignis durch Notfallseelsorger betreut.
Polizei ermittelt zu den Hintergründen
Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Bislang liegen keine offiziellen Angaben dazu vor, weshalb es zu dem Angriff kam oder welche weiteren Faktoren eine Rolle gespielt haben.
Weitere Informationen sollen veröffentlicht werden, sobald neue gesicherte Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden vorliegen.
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Offizielle Informationen veröffentlicht die Polizei Sachsen-Anhalt.
