Polizei ermittelt wegen Verdachts auf illegales Autorennen!
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 555 ist am späten Donnerstagabend (9. Juli 2026) eine Person ums Leben gekommen. Eine weitere Person erlitt schwere Verletzungen.
Der Unfall ereignete sich gegen 22:01 Uhr auf der A555 in Fahrtrichtung Köln zwischen den Anschlussstellen Bornheim und Wesseling.
Nach dem Zusammenstoß geriet ein Lamborghini in Brand und brannte vollständig aus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen zu dem tragischen Unfall geführt haben könnte.
Pkw durchbricht Leitplanke und prallt gegen Baum
Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein Pkw aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit mehrere Fahrzeuge. Das Fahrzeug durchbrach die Leitplanke und prallte anschließend gegen mindestens einen Baum. Die Wucht des Aufpralls war so erheblich, dass der Pkw in mehrere Teile zerrissen wurde. Fahrzeugteile gerieten nach dem Zusammenstoß in Brand.
Zwei Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. Eine Person erlitt schwerste Verletzungen. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, konnten das Leben der verletzten Person jedoch nicht mehr retten. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.
Der zweite Fahrzeuginsasse wurde schwer verletzt. Nach notärztlicher Erstversorgung transportierte der Rettungsdienst die verletzte Person in ein Bonner Krankenhaus.
Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst und Polizei
Die Feuerwehr übernahm die Brandbekämpfung an den brennenden Fahrzeugteilen und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Zusätzlich leuchteten die Einsatzkräfte die Unfallstelle aus, damit die Polizei die umfangreiche Unfallaufnahme durchführen konnte.
Während des Einsatzes kam es unabhängig vom Verkehrsunfall im entstandenen Rückstau zu einem internistischen Notfall.
Auch hierfür wurden weitere Kräfte des Rettungsdienstes alarmiert. Die Feuerwehr sicherte den Bereich ab und schuf die Voraussetzungen für eine sichere medizinische Versorgung der betroffenen Person.
Mehrere Feuerwehren im Einsatz
Da zunächst mehrere Notrufe mit unterschiedlichen Ortsangaben eingingen, blieb zunächst unklar, ob sich die Einsatzstelle im Zuständigkeitsbereich der Berufsfeuerwehr Bonn oder der Freiwilligen Feuerwehr Bornheim befand. Deshalb alarmierte die Leitstelle beide Feuerwehren.
Im Einsatz standen der Einsatzführungsdienst, die Rüsteinheit, die Löscheinheit der Feuer- und Rettungswache 1, ein Verstärkerfahrzeug der Berufsfeuerwehr Bonn, der Gerätewagen Licht der Freiwilligen Feuerwehr Bonn-Holzlar, drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Bornheim.
Verdacht auf verbotenes Kraftfahrzeugrennen
Die Ermittlungsbehörden prüfen derzeit den Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Nach aktuellem Stand handelt es sich ausdrücklich um einen Anfangsverdacht. Ob sich dieser bestätigt, müssen die laufenden Ermittlungen zeigen.
Die Ursache des schweren Verkehrsunfalls ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
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Weitere Informationen zur Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Nordrhein-Westfalen finden Sie unter polizei.nrw.
