Unfall zwischen E-Scooter und Linienbus!
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bielefeld ist am Montagabend (27.07.2026) eine 18-jährige E-Scooter-Fahrerin tödlich verletzt worden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb die junge Frau noch am Abend in einem Bielefelder Krankenhaus.
Zusammenstoß an Kreuzung endet tödlich
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war die 18-Jährige gegen 21:35 Uhr mit einem Leih-E-Scooter auf der Körnerstraße in Richtung Turnerstraße unterwegs. Zeitgleich näherte sich ein Linienbus auf der Turnerstraße aus Richtung Friedrich-Verleger-Straße und fuhr in Richtung Rohrteichstraße.
An der Kreuzung hielt eine 35-jährige BMW-Fahrerin aus dem Kreis Gütersloh aufgrund des Stoppschildes ordnungsgemäß an der Haltlinie. Die E-Scooter-Fahrerin soll sich dem Pkw von hinten genähert und diesen links überholt haben.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand missachtete die 18-Jährige anschließend das Stoppschild und fuhr ohne anzuhalten in den Kreuzungsbereich ein. Dort kam es zur Kollision mit dem herannahenden Linienbus.
Busfahrer versuchte noch auszuweichen
Der 60-jährige Fahrer des Gelenkbusses versuchte nach Angaben der Polizei noch, dem E-Scooter auszuweichen. Dennoch konnte der Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich rund 20 Fahrgäste im Linienbus.
Die 18-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Rettungskräfte und ein Notarzt leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Trotz aller medizinischen Bemühungen verstarb die junge Frau noch am Abend im Krankenhaus.
Polizei sichert Spuren bis nach Mitternacht
Das Verkehrsunfall-Team der Polizei Bielefeld übernahm die umfangreiche Unfallaufnahme. Die Arbeiten an der Unfallstelle dauerten bis etwa 00:50 Uhr an. Währenddessen blieb die Kreuzung vollständig gesperrt.
Der beschädigte Leih-E-Scooter wurde sichergestellt und durch einen Abschleppdienst abtransportiert. Am Linienbus entstanden Schäden an der rechten Fahrzeugfront, das Fahrzeug blieb jedoch fahrbereit. Den entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 6.500 Euro.
Feuerwehr und Notfallseelsorge im Einsatz
Neben Rettungsdienst und Notarzt war auch die Feuerwehr Bielefeld mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich kümmerten sich Notfallseelsorger um betroffene Autofahrer, Fahrgäste, Passanten sowie weitere Zeugen des schweren Unfalls.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
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