Tödlicher Verkehrsunfall im Münchner Norden fordert ein Menschenleben
Ein schwerer Verkehrsunfall hat am späten Samstagabend im Münchner Norden ein tragisches Ende genommen. Ein junger Mann verlor dabei sein Leben, ein weiterer Beteiligter erlitt schwere Verletzungen. Der Unfall ereignete sich auf einer vielbefahrenen Ausfallstraße und zog einen stundenlangen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich.
Pkw kommt von der Fahrbahn ab und prallt gegen Laternenmast
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 32-jähriger Mann mit seinem Pkw auf der Ingolstädter Straße stadtauswärts unterwegs. Auf Höhe der Maria-Probst-Straße kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. In der Folge kollidierte der Wagen mit hoher Wucht gegen einen Laternenmast.
Durch den Aufprall erlitten sowohl der Fahrer als auch der 33-jährige Beifahrer schwerste Verletzungen. Ersthelfer reagierten schnell, setzten einen Notruf ab und begannen unmittelbar mit der Versorgung der beiden Männer. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich beide Insassen bereits außerhalb des Fahrzeugs.
Reanimationsmaßnahmen am Unfallort
Der Zustand des Beifahrers erwies sich als besonders kritisch. Aufgrund lebensbedrohlicher Verletzungen führten Rettungskräfte noch an der Unfallstelle umfangreiche Reanimationsmaßnahmen durch. Beide Männer transportierten Notärzte anschließend unter laufender medizinischer Versorgung in Münchner Kliniken.
Trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte verstarb der 33-jährige Beifahrer kurze Zeit später im Krankenhaus. Der Fahrer befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Angaben zu seinem aktuellen Gesundheitszustand machte die Polizei bislang nicht.
Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Krisenintervention
Die Feuerwehr München sicherte gemeinsam mit der Polizei München die Unfallstelle ab. Einsatzkräfte sperrten den betroffenen Bereich, leuchteten die Fahrbahn großflächig aus und stellten den Brandschutz sicher. Zudem unterstützten sie den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten.
Mehrere Angehörige trafen während des Einsatzes an der Unfallstelle ein. Speziell geschulte Kriseninterventionsteams übernahmen die Betreuung der Betroffenen, um sie in der akuten Ausnahmesituation zu unterstützen.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren insgesamt mehr als dreieinhalb Stunden vor Ort im Einsatz. Nach Abschluss der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen unterstützten sie die Polizei bei der Unfallaufnahme.
Zur genauen Unfallursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine gesicherten Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Details werden erwartet, sobald die Auswertung der Spuren und Zeugenaussagen abgeschlossen ist.
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