Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte
Bayern: Ein tödliches Wochenende hat mehrere Regionen des Freistaats erschüttert. Im Ostallgäu und im Landkreis Kitzingen kamen zwei Menschen bei schweren Verkehrsunfällen ums Leben. Weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Gleichzeitig verhinderte ein aufmerksamer Fahrgast bei Nördlingen eine mögliche Katastrophe mit einem vollbesetzten Reisebus.
19-jährige Beifahrerin stirbt im Ostallgäu
In der Nacht ereignete sich zwischen Ruderatshofen und Marktoberdorf ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf einer Kreisstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein Pkw aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Gebüschreihe und wurde anschließend zurück auf die Straße geschleudert.
Für die 19-jährige Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die 18-jährige Fahrerin wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Zur Klärung der Unfallursache zog die Polizei einen Sachverständigen hinzu. Die Kreisstraße blieb für mehrere Stunden vollständig gesperrt.
Motorradfahrer stirbt nach Sturz bei Geiselwind
Ein weiteres tragisches Unglück ereignete sich im Landkreis Kitzingen. Ein 54-jähriger Motorradfahrer verlor bei Geiselwind in einer Kurve die Kontrolle über sein Motorrad und prallte gegen eine Leitplanke. Nach Angaben der Polizei war kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt.
Der Mann wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht, wo er später an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstarb. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls dauern an.
Buspassagier verhindert mögliches Unglück bei Nördlingen
Auf der Bundesstraße 466 bei Nördlingen zeigte ein 79-jähriger Fahrgast großes Verantwortungsbewusstsein. Nachdem der 74-jährige Fahrer eines vollbesetzten Reisebusses aufgrund eines Schwindelanfalls die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, griff der Passagier ein und brachte den Bus sicher zum Stehen.
Der Bus hatte zuvor bereits die Leitplanke gestreift. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich.
Frontalzusammenstoß im Landkreis Forchheim
Auch im Landkreis Forchheim kam es am Sonntag zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei Effeltrich geriet ein 73-jähriger Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Zunächst streifte er das Fahrzeug einer 79-jährigen Frau, die noch auszuweichen versuchte.
Anschließend kollidierte sein Wagen frontal mit dem Auto einer 71-jährigen Fahrerin.
Beide Unfallbeteiligten wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Die 79-Jährige blieb unverletzt.
Polizei ermittelt zu allen Unfallursachen
Das tödliche Wochenende beschäftigt nun die Ermittlungsbehörden. In mehreren Fällen ist die Ursache der Unfälle derzeit noch ungeklärt. Die Polizei hat entsprechende Untersuchungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich bei den zuständigen Dienststellen zu melden.
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Offizielle Informationen veröffentlicht die Bayerische Polizei.
