Tragischer Verdacht in Istanbul: Schon 7 Festnahmen
Hamburger Familie und weitere Touristen betroffen
Im türkischen Istanbul steht ein Urlaub unter dem Schatten eines möglichen Vergiftungsfalls. Eine Familie aus Hamburg — Mutter, zwei Kinder — sowie der Vater befinden sich im Fokus einer laufenden ErmittÂlung. Weitere Touristen wurden nun ebenfalls mit KrankheitsÂerscheinungen in die Klinik eingeliefert. Der Fall zeigt erneut die Risiken bei AuslandsÂreisen auf.
Der Sachverhalt –
Tragischer Verdacht wg Chemikalien in Istanbul: Â 7 Festnahmen
Die Familie reiste nach Istanbul und übernachtete im Hotel im Stadtteil Fatih. Nachdem Übelkeit und Erbrechen auftraten, starben nach MedienÂangaben Mutter und zwei Kinder. Der Vater befindet sich weiterhin auf der IntensivÂstation. Laut Berichten wurden inzwischen zwei weitere Gäste (aus Italien und Marokko) desselben Hotels mit VergiftungsÂerscheinungen hospitalisiert. Tagesspiegel-Bericht
In den Ermittlungen heißt es, dass im Hotel Trinkwasserproben gezogen und ÜberwachungsÂkameras ausgewertet wurden. Zudem wurde bekannt, dass ein Zimmer im Erdgeschoss mit Chemikalien behandelt worden sein könnte. Weitere MedienÂmeldungen
Die Bedeutung für Reisende
Dieser Vorfall unterstreicht, wie wichtig es ist, bei der Wahl der Unterkunft sowie der Verpflegung im Ausland aufmerksam zu sein. Selbst in beliebten Touristenzielen können Kontrollen lückenhaft sein. Ich empfehle, im Fall von Beschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen sofort medizinische Hilfe aufzusuchen und die Botschaft oder den KonsularÂdienst zu informieren.
Für unsere Leserinnen und Leser bei Blaulicht-Report gilt: Notieren Sie sich Hotel- und BehandlungsÂdetails, sofern Sie selbst betroffen sind oder Zeuge werden. Es könnte für eine spätere Aufklärung wichtig sein.
