Jugendliche in Grevenbroich tot aus der Erft geborgen
Ein tragischer Badeunfall in Grevenbroich an der Erft hat am Donnerstagnachmittag ein tödliches Ende genommen. Trotz eines groß angelegten Rettungseinsatzes konnten die Einsatzkräfte das Leben eines Jugendlichen nicht mehr retten.
Jugendliche schlagen Alarm – Person verschwindet im Wasser
Gegen 14:05 Uhr setzten mehrere Jugendliche einen Notruf ab. Sie berichteten, dass eine Person, die sich zuvor gemeinsam mit ihnen in der Erft aufgehalten hatte, plötzlich untergegangen sei und nicht mehr auftauchte. Aufgrund der Nähe zur Feuerwache traf die Feuerwehr Grevenbroich nur kurze Zeit später am Einsatzort ein und begann sofort mit der Suche entlang des Ufers.
Großeinsatz von Feuerwehr und Wasserrettung
Im weiteren Verlauf intensivierten zahlreiche Einsatzkräfte die Suche nach der vermissten Person. Neben der Feuerwehr waren auch spezialisierte Wasserrettungseinheiten im Einsatz, darunter Strömungsretter und Taucher der DRK-Wasserwacht aus Neuss sowie Kräfte der DLRG aus dem Rhein-Kreis Neuss und aus Köln.
Insgesamt beteiligten sich rund 70 Einsatzkräfte an der aufwendigen Suchaktion. Sie durchkämmten das Gebiet zwischen der Brücke der K10 über die Erft und dem Bereich am Wehr in Wevelinghoven – sowohl vom Ufer aus als auch auf und unter Wasser.
Jugendlicher kann nur noch tot geborgen werden
Alle Maßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg. Erst gegen 15:50 Uhr entdeckte ein Tauchtrupp die vermisste Person unter Wasser. Die Einsatzkräfte brachten den Jugendlichen an Land, doch eine Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Der Badeunfall in Grevenbroich an der Erft endete damit tragisch.
Betreuung für Angehörige – Polizei ermittelt
Während des Einsatzes betreuten Notfallseelsorger die Angehörigen sowie die beteiligten Jugendlichen in der Feuerwache Grevenbroich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unglücks aufgenommen.
Der Badeunfall in Grevenbroich an der Erft zeigt erneut, wie gefährlich das Baden in Fließgewässern sein kann – insbesondere durch Strömungen und unberechenbare Wasserverhältnisse.
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Offizielle Informationen zur Wasserrettung bietet auch die DLRG sowie das Deutsche Rote Kreuz.
