Überspringen Sie zu Inhalten
Blaulicht-Report

Blaulicht-Report

Polizeimeldungen, Nachrichten und tagesaktuelle Meldungen aus Deiner Region

Primäres Menü
  • NEWS
    • AK
    • AW
    • Berlin
    • Bochum
    • Bremen
    • COC / WIL
    • Deutschland
    • Dokus
    • Fahndung
    • Hagen
    • Hessen
    • Köln-Bonn
    • Lifehacks
    • Märkischer Kreis
    • München
    • MYK / KO
    • NR / AK
    • NRW
    • RLP
    • Sauerland
    • Schleswig-Holstein
    • Thüringen & Umland
    • Verkehr
    • Vermisst
    • Warenrückruf
    • Weltweit
    • WW / EMS
  • Newsletter
  • Shorts & Reels
  • Nettiquette
  • Werben Sie bei uns
  • Impressum
YouTube
  • Hessen
  • News

Über 700 Kilogramm Krebstiere ohne Nachweise

5. März 2026 2 minutes read
700 Kilogramm Krebstiere im Sprinter

Zoll untersagt Weitertransport

Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle entdeckten Einsatzkräfte des Zolls eine große Menge lebender Krebstiere auf der Ladefläche eines Transporters. Mehr als 700 Kilogramm Krebstiere im Sprinter stellten die Beamtinnen und Beamten sicher, nachdem der Fahrer keine erforderlichen Begleitdokumente vorlegen konnte.

Routinekontrolle nahe Rodgau führt zu ungewöhnlichem Fund

Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Zolls vom Hauptzollamt Darmstadt kontrollierten am Donnerstag, 26. Februar 2026, Fahrzeuge in der Nähe von Rodgau. Dabei fiel den Einsatzkräften ein Sprinter mit italienischer Zulassung auf.

Der Fahrer erklärte, er sei von Italien aus unterwegs in Richtung Frankfurt am Main. Ziel seiner Fahrt sei nach eigenen Angaben ein Restaurant im Rhein-Main-Gebiet gewesen.

Während der anschließenden Kontrolle entdeckten die Zollbeamten auf der Ladefläche eine große Menge lebender Tiere. Insgesamt befanden sich über 700 Kilogramm Krebstiere im Sprinter, die in Netzen transportiert wurden. Die Tiere lagen dabei dicht zusammengedrängt. Einige der Krebstiere waren bereits verendet.

Keine Dokumente für den Tiertransport

Der Fahrer konnte den Einsatzkräften weder einen Lieferschein noch eine Rechnung oder andere erforderliche Begleitdokumente vorlegen. Solche Unterlagen sind jedoch notwendig, um die Herkunft der Tiere sowie die veterinärrechtliche Unbedenklichkeit der Ware nachzuweisen.

In Abstimmung mit dem zuständigen Veterinäramt untersagten die Beamten zunächst die Weiterfahrt des Transporters. Eine anschließende Prüfung bestätigte, dass die notwendigen Dokumente für die 700 Kilogramm Krebstiere im Sprinter nicht vorgelegt werden konnten.

Zoll betont Bedeutung der Lebensmittelkontrolle

„Der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Einhaltung veterinärrechtlicher Vorschriften haben für den Zoll oberste Priorität. Wer Lebensmittel oder lebende Tiere transportiert, muss die erforderlichen Nachweise jederzeit vorlegen können. Fehlen diese Dokumente, schreiten wir konsequent ein“, erklärte Tanja Ackermann, Pressesprecherin des Hauptzollamts Darmstadt.

Veterinäramt untersagt Auslieferung der Tiere

Aufgrund der festgestellten Verstöße entschied das zuständige Veterinäramt, die Auslieferung der Tiere vollständig zu untersagen. Die Behörde prüft nun die weiteren Schritte und leitet entsprechende Maßnahmen ein.

Der Fund der 700 Kilogramm Krebstiere im Sprinter zeigt erneut, wie wichtig regelmäßige Kontrollen im Warenverkehr sind. Nur durch solche Überprüfungen können Verstöße gegen Lebensmittel- und Tiertransportvorschriften frühzeitig erkannt und gestoppt werden.

Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unserer Kategorie News sowie unter Deutschland.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Hessen
  • News

Post navigation

Previous: Großkontrollen mit Schwerpunkt Wohnungseinbruchsdiebstahl in Mainz
Next: Massiver CO2-Austritt im Kurpark: Großeinsatz der Feuerwehr in Horn-Bad Meinberg

WERBUNG

Social Media Accounts

LINKTREE

Anzeige

WERBUNG

  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum