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Unbekannte legen Betonbrocken auf Schienen

27. April 2026 3 Minuten gelesen
Betonbrocken auf Gleise

Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs

Am Sonntag (26. April) haben bislang unbekannte Täter auf der Bahnstrecke zwischen Schliersee und Bayrischzell mehrere Betonbrocken auf die Gleise gelegt. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Haltepunkt Fischhausen-Neuhaus und führte zu erheblichen Schäden an einem Regionalzug.

Betonbrocken auf Gleise sorgen für massiven Schaden

Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei verteilten die Täter insgesamt 16 Betonstücke über eine Strecke von rund 70 Metern. Die Brocken hatten einen Durchmesser von etwa 20 bis 30 Zentimetern. Der herannahende Zug überfuhr die Hindernisse, wobei die Teile zermahlen oder weggeschleudert wurden.

Durch die Kollision entstand an der Lok ein erheblicher Sachschaden. Erste Schätzungen gehen von einer Schadenshöhe von bis zu 50.000 Euro aus. Der Lokführer erlitt einen Schock, blieb jedoch ebenso wie die drei Fahrgäste unverletzt.

Verdächtige Personen im Fokus der Ermittlungen

Laut Aussage des Lokführers hielten sich in unmittelbarer Nähe der ersten Hindernisse zwei junge Männer auf. Diese tauchten später erneut am Haltepunkt Fischhausen-Neuhaus auf, nachdem der Zug dort zum Stillstand gekommen war.

Die beiden Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: Einer trug einen schwarzen Kapuzenpullover sowie eine dunkle Hose, der andere einen roten Pullover mit ebenfalls dunkler Hose. Anschließend entfernten sich beide mit einem E-Scooter oder E-Roller in Richtung Fischbachau.

Großfahndung bleibt ohne Erfolg

Die Bundespolizei leitete noch in derselben Nacht eine umfangreiche Fahndung ein. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Dennoch konnten die mutmaßlichen Täter bislang nicht gefasst werden.

Die Ermittler schließen nicht aus, dass die beiden beobachteten Personen für das Auslegen der Betonbrocken verantwortlich sind. Die Betonstücke könnten aus einem nahegelegenen Schutthaufen stammen.

Massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Die eingleisige Strecke musste infolge des Vorfalls für rund drei Stunden gesperrt werden. Insgesamt summierten sich die Verspätungen im Bahnverkehr auf etwa 260 Minuten. Der Vorfall stellt einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr dar und hätte deutlich schwerwiegendere Folgen haben können.

Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bereich Verkehr finden Sie auch unter https://blaulichtmyk.de/verkehr/ sowie bundesweite Polizeimeldungen unter https://blaulichtmyk.de/deutschland/.

Polizei bittet um Hinweise

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise zu dem Vorfall oder den beschriebenen Personen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08031 / 80262102 entgegen.

Weitere Informationen stellt die zuständige Behörde auch online zur Verfügung: Bundespolizei Deutschland.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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