Unfall in Bochum
Eine nächtliche Fahrt mit einem Audi Q7 hat für einen 14-jährigen Jugendlichen in Bochum ein Strafverfahren zur Folge. Der minderjährige Fahrer versuchte nach Angaben der Polizei, sich einer Kontrolle zu entziehen. Während seiner Flucht kollidierte er mit einem geparkten Auto.
Polizei entdeckt Minderjährige im Audi Q7
Am Freitagmorgen, 2. Oktober, bestreiften Polizeibeamte gegen 3.50 Uhr das Industriegebiet an der Porschestraße in Bochum. An einer Einmündung bemerkten sie einen Audi Q7.
Der Fahrer wollte offenbar vor dem Streifenwagen abbiegen. Dabei fiel den Beamten seine unsichere Fahrweise auf. Außerdem erkannten die Polizisten beim Blick in den Innenraum, dass die Insassen augenscheinlich minderjährig waren.
Daraufhin entschlossen sich die Einsatzkräfte zu einer Kontrolle. Doch dazu kam es zunächst nicht. Der 14-Jährige flüchtete mit dem Audi Q7 und erhöhte seine Geschwindigkeit.
14-Jähriger ignoriert Anhaltezeichen der Polizei
Die Beamten forderten den Fahrer mehrfach mit den Anhaltezeichen „STOPP Polizei“ und dem sogenannten „roten Blitz“ zum Anhalten auf. Der Jugendliche setzte seine Fahrt jedoch fort und versuchte laut Polizei, sich der Kontrolle zu entziehen.
Die Flucht dauerte allerdings nicht lange. Während der Fahrt kollidierte der 14-Jährige mit einem geparkten Pkw. Anschließend setzte er seine Fahrt zunächst fort.
Polizei stoppt Audi an der Straße „An der Maarsbrücke“
An der Straße „An der Maarsbrücke“ gelang es den Polizeikräften schließlich, das Fahrzeug mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte zu stoppen.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass ein 14-jähriger Wattenscheider am Steuer des Audi Q7 saß. Mit ihm waren ein 15-jähriger Beifahrer und ein 16-jähriger Mitfahrer unterwegs.
Strafverfahren gegen 14-jährigen Fahrer
Die Polizei übergab alle drei Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten. Den 14-jährigen Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verkehrsunfallflucht.
Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.
Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
