Unwetter in Deutschland: Gewitter richten schwere Schäden an
Unwetter in Deutschland haben am Freitag für Chaos und zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Besonders Baden-Württemberg und das Saarland trafen heftige Gewitter mit Starkregen sowie starken Windböen. Straßen standen unter Wasser, Bäume stürzten um und Dächer wurden beschädigt. Gleichzeitig waren zahlreiche Einsatzkräfte über Stunden hinweg gefordert.
Innerhalb kurzer Zeit verschärfte sich die Wetterlage in mehreren Regionen erheblich. Während Wassermassen Straßen und Keller überfluteten, beschädigten umstürzende Bäume außerdem Gebäude und Fahrzeuge. Deshalb mussten die Feuerwehren zahlreiche Gefahrenstellen absichern und beseitigen.
Unwetter in Deutschland: Überlingen besonders betroffen
Besonders stark traf das Unwetter Überlingen am Bodensee. Dort liefen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Keller und Straßen voll Wasser. Zudem entwurzelte der Sturm Bäume und beschädigte Dächer. Teilweise stürzten Bäume sogar auf Wohnhäuser.
Die Feuerwehr war deshalb über viele Stunden im Dauereinsatz. Zwischen 10.30 Uhr und 20 Uhr registrierten die Einsatzkräfte allein in Überlingen insgesamt 72 wetterbedingte Alarmierungen. Darüber hinaus blockierten umgestürzte Bäume Straßen, Wege und teilweise auch Bahnstrecken.
Gewitter sorgen auch bei Singen für zahlreiche Einsätze
Auch im Raum Singen verschärfte sich die Lage erheblich. Im Stadtteil Bohlingen wurden rund 200 Einsatzstellen gemeldet. Einsatzkräfte arbeiteten deshalb zahlreiche Schadensstellen ab. Allerdings dürfte es noch einige Zeit dauern, bis sämtliche Auswirkungen des Unwetters vollständig erfasst sind.
Schwere Unwetter beschäftigen Feuerwehren regelmäßig. Weitere Meldungen zu Unwettern und schweren Wetterlagen sowie aktuelle Feuerwehreinsätze finden sich auch in unserer laufenden Berichterstattung.
Unwetter erreicht das Saarland
Im weiteren Verlauf zogen die Gewitter schließlich in Richtung Saarland. Dort traf das Unwetter unter anderem Saarbrücken und St. Ingbert. Große Regenmengen überforderten teilweise die Kanalisation. Dadurch liefen Straßen voll, während der Wasserdruck stellenweise sogar Kanaldeckel anhob.
Gleichzeitig brachten starke Windböen zahlreiche Bäume zu Fall. Äste und Baumteile landeten auf Fahrbahnen und beschädigten teilweise Fahrzeuge. Zudem hingen Äste an einigen Stellen gefährlich in Oberleitungen.
Rund 50 Feuerwehreinsätze nach schweren Gewittern
Die Feuerwehren im Saarland mussten infolge des Unwetters zu etwa 50 Einsätzen ausrücken. Ein großer Teil der Einsatzstellen befand sich in Saarbrücken. Dennoch wurden nach bisherigen Erkenntnissen keine Verletzten gemeldet.
Allerdings liefen die Aufräumarbeiten anschließend weiter. Einsatzkräfte mussten beispielsweise umgestürzte Bäume beseitigen, Straßen freiräumen und weitere Gefahrenstellen kontrollieren.
Unwetter in Deutschland können schnell gefährlich werden
Gerade bei schweren Gewittern kann sich die Situation innerhalb weniger Minuten verändern. Deshalb empfiehlt der Deutsche Wetterdienst, aktuelle Warnungen aufmerksam zu verfolgen. Zusätzlich informiert die Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe über mögliche Gefahrenlagen.
Wer während eines schweren Gewitters unterwegs ist, sollte überschwemmte Straßen möglichst nicht befahren. Außerdem können umstürzende Bäume sowie herabfallende Äste eine erhebliche Gefahr darstellen. Bei einer unmittelbaren Gefahr oder einem medizinischen Notfall gilt weiterhin die Notrufnummer 112.
Aufräumarbeiten nach den schweren Unwettern
Nachdem die Gewitter weitergezogen waren, begann für zahlreiche Einsatzkräfte die nächste Phase. Feuerwehr, kommunale Mitarbeiter und weitere Helfer mussten entstandene Schäden beseitigen. Gleichzeitig kontrollierten sie betroffene Straßen und Gebäude.
Wie hoch der gesamte Sachschaden ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beziffern. Klar ist jedoch bereits: Die Unwetter in Deutschland haben insbesondere in Teilen Baden-Württembergs und des Saarlands deutliche Spuren hinterlassen.
Dieser Artikel wird ergänzt, sobald weitere gesicherte Informationen vorliegen.
