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Urteil im Millionenfall: Haftstrafen für Betreiber illegaler Zigarettenfabrik in Düsseldorf

8. April 2026 2 Minuten gelesen
illegale Zigarettenfabrik Düsseldorf

Urteil gegen Betreiber einer illegalen Zigarettenfabrik in Düsseldorf

Das Landgericht Düsseldorf hat am 27.03.2026 vier weitere Angeklagte wegen Steuerhinterziehung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Im Mittelpunkt stand der Betrieb einer illegalen Zigarettenfabrik in Düsseldorf, der einen enormen Steuerschaden verursachte.

Illegale Produktion über Monate organisiert

Nach den Feststellungen des Gerichts betrieben die Täter zwischen April 2024 und März 2025 gemeinsam mit weiteren Beteiligten eine professionelle Produktionsanlage für Zigaretten. Die Fabrik arbeitete ohne Genehmigung und unter Umgehung sämtlicher steuerlicher Vorschriften.

Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Essen deckten die Anlage am 18.03.2025 auf. Die Durchsuchung erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Dabei stellten die Behörden umfangreiche Beweismittel sicher.

Steuerschaden von über 54 Millionen Euro

Die illegale Produktion verursachte nach aktuellen Erkenntnissen einen Steuerschaden von mehr als 54 Millionen Euro. Die Täter hatten gezielt darauf abgezielt, Tabaksteuer zu umgehen und die Zigaretten anschließend gewinnbringend auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.

Weitere Informationen veröffentlichte der Zoll im Rahmen der Ermittlungen.

Mehrjährige Haftstrafen für alle Angeklagten

Das Gericht verhängte gegen die Angeklagten folgende Strafen:

  • Ein polnischer Haupttäter erhielt eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren.
  • Ein weiterer polnischer Angeklagter, der als Vorarbeiter tätig war, wurde zu fünf Jahren verurteilt.
  • Zwei ukrainische Facharbeiter (Tabakschneider) erhielten Haftstrafen von drei Jahren und drei Monaten sowie zwei Jahren und zehn Monaten.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass alle Verurteilten aktiv in die Organisation und Durchführung der illegalen Produktion eingebunden waren.

Urteil noch nicht rechtskräftig

Das Urteil ist derzeit noch nicht rechtskräftig. Die Angeklagten können gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen.

Weitere aktuelle Meldungen zu Ermittlungen und Kriminalität findest Du auch in unserer Kategorie News sowie unter Deutschland und Fahndungen.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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