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Verdacht sexuellen Missbrauchs von Kindern – Tatverdächtigen im Harz festgenommen – Polizeihubschrauber

Polizei Köln und Staatsanwaltschaft Magdeburg (Zweigstelle Halberstadt) geben bekannt:

Verdacht sexuellen Missbrauchs von Kindern
Das Polizeipräsidium Köln ermittelt in einem landesweiten Verfahren wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Am Mittwochnachmittag (16. September) haben Ermittler der BAO Berg einen Mann (34) in Sachsen-Anhalt festnehmen lassen.
Der 34-Jährige steht im Verdacht, kinderpornografisches Material verbreitet zu haben.
Im Rahmen von Chatauswertungen waren die Kölner Beamtinnen und Beamten auf den Tatverdächtigen im Harz gestoßen.
Aufgrund des möglichen Zugriffs auf ein Kind war Eile geboten.

Der Kölner Einsatzleiter ließ die Ermittlungsakte samt Beweismittel deshalb mit einem Polizeihubschrauber umgehend zu der zuständigen Polizeibehörde in Sachsen-Anhalt fliegen.

In der Wohnung des Festgenommenen stellten Polizisten Kokain, Amphetamine und Ecstasy in nicht geringer Menge, mehrere Hieb- und Stichwaffen sowie PC-Technik und Datenträger sicher.
Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

Seit Übernahme der landesweiten Ermittlungen wegen vielfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern am 30. Oktober 2019 hat die nordrhein-westfälische Polizei unter Leitung der Polizei Köln 26 Tatverdächtige identifiziert und Hinweise auf 31 Tatverdächtige in 13 Länder außerhalb von NRW weitergeleitet.

Diese Tatverdächtigen leben in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, im Saarland und in Bayern.

 

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