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Verfolgungsjagd auf der A3 bei Montabaur

26. Oktober 2026 3 Minuten gelesen
Verfolgungsjagd A3 Montabaur
Von Redaktion Blaulicht Report

Eine gefährliche Verfolgungsjagd auf der A3 endete am Sonntagabend (25. Oktober 2026) bei Montabaur. Ein 16-Jähriger flüchtete mit einem VW Polo vor der Polizei. Neben zahlreichen Streifenwagen kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Insgesamt beteiligten sich rund 50 Polizeibeamte aus Hessen und Rheinland-Pfalz.

Verfolgungsjagd auf der A3 beginnt in Frankfurt

Die Verfolgungsjagd auf der A3 nahm gegen 20:30 Uhr in Frankfurt am Main ihren Anfang. Dort wollte die Polizei einen VW Polo mit Wiesbadener Kennzeichen kontrollieren. Zuvor hatte der Fahrer einen Verkehrsverstoß begangen.

Doch der Fahrer hielt nicht an. Stattdessen flüchtete er mit seinem Beifahrer auf die Autobahn 3 in Richtung Köln.

Während der Flucht führte der Jugendliche mehrere gefährliche Fahrmanöver durch. Dadurch gefährdete er möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer und die verfolgenden Polizeikräfte.

Polizeihubschrauber unterstützt Einsatz auf der A3

Nach dem Überqueren der Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz zog die Polizei weitere Einsatzkräfte zusammen. Zudem unterstützte ein Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz die Fahndung.

Die Beamten versuchten, den flüchtenden VW Polo sicher zum Anhalten zu bringen. Schließlich gelang ihnen das im Bereich Montabaur.

Polizei stoppt VW Polo vor Baustelle

Gegen 21:10 Uhr verlangsamten Einsatzkräfte den Verkehr vor einer Baustelle auf der A3 bei Montabaur. Dadurch musste auch der flüchtende VW Polo anhalten.

Doch selbst nach dem Stopp versuchte der Fahrer erneut, sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei touchierte er zwei unbeteiligte Autos.

Schließlich zogen Polizeibeamte den Fahrer und seinen Beifahrer aus dem Fahrzeug. Anschließend nahmen sie beide Jugendlichen fest.

Bei der Festnahme erlitt niemand Verletzungen. Allerdings entstand Sachschaden an mehreren Fahrzeugen.

Unbekannter Gegenstand beschädigt Streifenwagen

Kurz vor der Festnahme warfen die Insassen einen bislang unbekannten Gegenstand aus dem Fluchtfahrzeug. Dieser beschädigte einen verfolgenden Streifenwagen der hessischen Polizei.

Die Ermittler müssen nun klären, um welchen Gegenstand es sich handelte.

16-Jähriger ohne Führerschein unterwegs

Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren. Beide stammen aus Nordrhein-Westfalen.

Der 16-Jährige saß am Steuer des VW Polo. Nach Angaben der Polizei besitzt er keine Fahrerlaubnis.

Wie die beiden Jugendlichen an das Fahrzeug gelangten, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen.

Der Fahrer muss sich zudem wegen mehrerer Verkehrsdelikte verantworten.

Rund 50 Polizeibeamte im Einsatz

An der Verfolgungsjagd auf der A3 beteiligten sich insgesamt rund 50 Polizeibeamte aus Hessen und Rheinland-Pfalz.

Die Einsatzkräfte übergaben beide Jugendlichen noch in der Nacht an einen Erziehungsberechtigten.

Weitere Meldungen zu Polizeieinsätzen und Verkehrsunfällen finden Leser in unserer Rubrik Verkehr.

Polizei Montabaur sucht Zeugen

Die Polizeiautobahnstation Montabaur bittet Zeugen und mögliche Geschädigte um Hinweise.

Wer die Verfolgungsfahrt am Sonntagabend beobachtet hat oder durch gefährliche Fahrmanöver betroffen war, soll sich bei der Polizei melden.

Telefon der Polizeiautobahnstation Montabaur: 02602 9327-0

Weitere Nachrichten aus Deutschland finden Sie auch auf Police Report Worldwide.

Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.

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