Vier Bombendrohungen gegen Flugzeuge haben an einem einzigen Tag umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen in drei europäischen Ländern ausgelöst. Betroffen waren Passagiermaschinen in Polen, Spanien und Bulgarien. Die Behörden untersuchten mehrere Flugzeuge, während zwei Flughäfen in Warschau zeitweise ihren Betrieb einstellten. Ob die Vorfälle zusammenhängen, ist bislang unklar.
Bombendrohungen gegen Flugzeuge: Zwei Maschinen in Warschau betroffen
Gleich zwei der betroffenen Passagiermaschinen hatten Warschau als Ziel. Ein Flugzeug startete in Kopenhagen, das andere in London. Wegen der Sicherheitslage musste eine der Maschinen ihre Flugroute ändern.
Die Behörden reagierten mit umfangreichen Kontrollen. Zudem schlossen sie die beiden Warschauer Flughäfen Chopin und Modlin zwischenzeitlich.
Anschließend untersuchten Sicherheitskräfte die betroffenen Flugzeuge. Dabei fanden sie zunächst kein explosives Material.
Passagiere müssen auf weitere Entscheidungen warten
Am Flughafen Warschau-Modlin überprüften die zuständigen Behörden eine Maschine nach einer möglichen Bombendrohung. Währenddessen hielten sich die Passagiere und Besatzungsmitglieder in der Ankunftshalle auf.
Sie warteten dort auf weitere Entscheidungen der Sicherheitsbehörden. Am Flughafen Warschau-Chopin konnten die Einsatzkräfte die Überprüfung dagegen bereits abschließen.
Dort bestätigte sich die Bombendrohung nicht.
Bombendrohung gegen Ryanair-Flug in Spanien
Auch in Spanien löste eine Bombendrohung einen Polizeieinsatz aus. Eine Ryanair-Maschine war von Manchester zum Flughafen Murcia unterwegs.
Das Flugzeug erreichte seinen Zielflughafen planmäßig. Anschließend begannen die spanischen Behörden mit den erforderlichen Sicherheitskontrollen.
Insgesamt verließen 114 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder die Maschine. Danach unterzogen die Sicherheitskräfte die Betroffenen weiteren Kontrollen.
Bei der Untersuchung entdeckten die Einsatzkräfte keine explosiven Gegenstände.
Der übrige Flugbetrieb am Flughafen Murcia lief nach Angaben des Flughafenbetreibers Aena normal weiter.
Anti-Terror-Einheiten untersuchen Flugzeug in Sofia
Die vierte Bombendrohung betraf eine Passagiermaschine aus Israel. Das Flugzeug landete in der bulgarischen Hauptstadt Sofia.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ging die Drohung per E-Mail ein.
Nach der Landung rückten Anti-Terror-Einheiten an. Sie begannen damit, das Flugzeug auf mögliche Sprengkörper zu untersuchen.
Die Sicherheitsüberprüfung dauerte zum Zeitpunkt der vorliegenden Berichte noch an. Ein abschließendes Ergebnis lag zunächst nicht vor.
Ermittler prüfen mögliche Zusammenhänge
Die Bombendrohungen gegen Flugzeuge beschäftigen damit mehrere europäische Sicherheitsbehörden gleichzeitig.
Bislang ist nicht bekannt, wer hinter den Drohungen steckt. Ebenso bleibt offen, ob die vier Vorfälle miteinander zusammenhängen.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Bereits am Montag Bombendrohung gegen Wizz-Air-Maschine
Schon am Montag hatte eine weitere Bombendrohung den europäischen Flugverkehr beschäftigt.
Ein Wizz-Air-Flug startete in London und sollte ursprünglich nach Sofia fliegen. Wegen einer Bombendrohung legte die Maschine jedoch einen ungeplanten Zwischenstopp in Budapest ein.
Am Flughafen der ungarischen Hauptstadt kontrollierten Sicherheitskräfte das Flugzeug. Nach erfolgreichen Sicherheitsüberprüfungen konnte die Maschine ihren Flug fortsetzen.
Sie erreichte anschließend ihr ursprüngliches Ziel in Bulgarien.
Ob dieser Vorfall mit den vier weiteren Bombendrohungen gegen Flugzeuge zusammenhängt, geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
