Feuerwehr Bonn
Waldbrand bei Hürtgenwald!
Hürtgenwald – Ein Waldbrand in der Eifel bedroht den Hürtgenwalder Ortsteil Gey. In der Nacht ordneten die Verantwortlichen die Evakuierung des Ortes an. Rund 1.800 Bewohnerinnen und Bewohner müssen ihre Häuser und Wohnungen vorsorglich verlassen. Die Flammen haben sich inzwischen bis auf etwa 400 Meter an den Ort herangearbeitet.
Waldbrand in der Eifel: Rund 1.800 Menschen müssen Gey verlassen
Der Waldbrand in der Eifel hält die Einsatzkräfte seit Donnerstagnachmittag in Atem. In der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen stehen rund 25 Hektar Wald in Flammen. Die Lage verschärfte sich in der Nacht deutlich.
Weil sich das Feuer dem Ortsteil Gey immer weiter näherte, entschied sich die Feuerwehr schließlich für eine vorsorgliche Evakuierung. Rund 1.800 Menschen sind davon betroffen. Auch ein Pflegeheim musste evakuiert werden.
Für die Betroffenen richteten die Verantwortlichen eine Anlaufstelle in der Grundschule Straß ein. Beim Verlassen ihrer Häuser und Wohnungen sollen die Menschen nur die nötigsten persönlichen Gegenstände sowie ihre Ausweisdokumente mitnehmen.
Die Verantwortlichen empfehlen zudem, Mund und Nase bei Bedarf mit einem Stofftuch, Kleidung oder einer Maske zu bedecken. Menschen, die bei der Evakuierung Unterstützung benötigen, können sich unter der Telefonnummer 02429-3090 melden.
25 Hektar Wald stehen in Flammen
Seit Donnerstagnachmittag breitet sich das Feuer in der Region aus. Rund 25 Hektar Wald stehen in Flammen. Die Behörden sprechen von einem „Feuer außer Kontrolle“ und einer „Großschadenslage“. In der Nacht konnten keine Löschflugzeuge eingesetzt werden.
Auch die Warn-App NINA meldete die höchste Warnstufe „Extreme Gefahr“. Die Flammen rückten inzwischen bis auf etwa 400 Meter an Gey heran. Diese Entwicklung führte schließlich zur Evakuierung des Ortsteils.
Weitere aktuelle Einsatzmeldungen finden Leser im Nachrichtenbereich von Blaulicht-Report sowie in den Meldungen aus Nordrhein-Westfalen.
Rund 200 Feuerwehrkräfte kämpfen gegen den Waldbrand
Derzeit befinden sich etwa 200 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Auch Privatpersonen bringen Löschwasser in das betroffene Gebiet. Die Einsatzkräfte versuchen unter anderem, befeuchtete Schneisen anzulegen und dadurch eine weitere Ausbreitung der Flammen einzudämmen.
Der Kreis Düren berief wegen der angespannten Situation seinen Krisenstab ein. Dieser soll die aktuelle Lage bewerten und das weitere Vorgehen besprechen.
Bundeswehr unterstützt vor Ort
Die angespannte Situation führt zu einem umfangreichen Einsatz. Nach Berichten zu folge befindet sich auch ein Bundeswehr-Panzer vor Ort. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung des Waldbrandes für die Bewohner von Gey entscheidend.
Auch Großhau durch Feuer gefährdet
Der Waldbrand in der Eifel bedroht nach Angaben der Gemeinde nicht ausschließlich Gey. Auch für den Ortsteil Großhau besteht eine Gefahr durch das Feuer. Eine Evakuierungsaufforderung gibt es dort nach dem vorliegenden Stand bislang nicht. Die Menschen sollen den betroffenen Bereich jedoch meiden.
Die Ursache des Waldbrandes ist derzeit noch unklar. Für die Einsatzkräfte steht zunächst im Mittelpunkt, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die betroffenen Menschen zu schützen.
Weitere Blaulichtmeldungen und aktuelle Ereignisse gibt es im Blaulicht-Report.
Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.
Erstellt mit Hilfe von KI
