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Walter Schultheiß ist tot: Schwäbisches Original und „Tatort“-Legende stirbt mit 101 Jahren

2. Januar 2026 2 minutes read
Walter Schultheiß ist tot

Walter Schultheiß ist tot – Stuttgart verliert ein schwäbisches Original

Walter Schultheiß ist tot. Der beliebte schwäbische Volksschauspieler starb am 22. Dezember im Alter von 101 Jahren. Das berichtete der Südwestrundfunk unter Berufung auf die Familie des Künstlers. Mit ihm verliert Baden-Württemberg eine prägende Figur des Mundart-Theaters und eine feste Größe der deutschen Fernsehgeschichte.

Besonders bekannt wurde Schultheiß durch seine Nebenrolle als Vermieter Rominger im Stuttgarter ARD-„Tatort“ mit Bienzle. In nahezu jeder Folge stand er im Treppenhaus, bruddelte vor sich hin und verlieh der Serie ein unverwechselbar schwäbisches Kolorit. Diese kleine Rolle machte ihn bundesweit zum Publikumsliebling.

„Sympathisch-bruddeliger Schwabe“ mit Kultstatus

SWR-Intendant Kai Gniffke würdigte Schultheiß als „großartigen Schauspieler, Künstler und Urgestein des Mundart-Schauspiels“. Mit seiner Darstellung im Bienzle-„Tatort“ habe er den Idealtyp des sympathisch-bruddeligen Schwaben weit über den Südwesten hinaus bekannt gemacht.

Am 25. Mai 2025 feierte Walter Schultheiß noch seinen 101. Geburtstag.  

Vom Radio-Kult zur TV-Legende

Eigentlich strebte Schultheiß früh nach ernsten Rollen. Doch der große Durchbruch kam 1963 mit den legendären Straßenkehrer-Sketchen beim damaligen Süddeutschen Rundfunk. Als Teil des Duos „Karle und Gottlob“ begeisterte er gemeinsam mit Werner Veidt rund 20 Jahre lang ein Millionenpublikum im Radio.

Der Erfolg ebnete ihm den Weg ins Fernsehen. Zuschauer kannten ihn aus Serien wie „Oh Gott, Herr Pfarrer“, „Der König von Bärenbach“, „Pfarrerin Lenau“ oder als Weingutbesitzer in „Der Eugen“. Seine Figuren wirkten bodenständig, humorvoll und stets nah am echten Leben.

Bühne, Familie und leise Poesie

Neben Film und Fernsehen blieb Schultheiß der Bühne treu. Bis ins hohe Alter spielte er in der Komödie im Marquardt in Stuttgart. Zudem schrieb er Gedichte und humorvolle Texte, die durch feine Beobachtung und leisen Witz überzeugten.

Privat führte er ein erfülltes Familienleben. 1950 heiratete er an seinem 26. Geburtstag die Schauspielerin Trudel Wulle. Die Ehe hielt 71 Jahre bis zu ihrem Tod im Jahr 2021. Gemeinsam bekamen sie einen Sohn und später ein Enkelkind.

Mit dem Tod von Walter Schultheiß endet ein einzigartiges Kapitel schwäbischer Kulturgeschichte.

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