Pressestelle Feuerwehr Herdecke
Ein größerer Wasserausfall in Herdecke hat am Dienstag (27. Oktober 2026) die Feuerwehr über mehrere Stunden beschäftigt. Ein Defekt an einer Hauptwasserleitung auf Hagener Stadtgebiet unterbrach die Wasserversorgung in mehreren Stadtteilen. Auch die Feuerwache erhielt zeitweise kein Wasser. Besonders drei Pflegeheime in der Innenstadt benötigten Unterstützung.
Am Mittwochmorgen kam es zudem zu einem weiteren Rohrleitungsschaden in der Attenbergstraße. Die Feuerwehr rückte erneut aus.
Wasserausfall in Herdecke betrifft mehrere Stadtteile
Gegen 15:36 Uhr erhielt die Feuerwehr am Dienstag die erste Meldung über den Wasserausfall. Betroffen waren die Bereiche Unterer Herrentisch, Nacken und die Innenstadt. Die Ursache lag an einer beschädigten Hauptwasserleitung in Hagen, die auch Teile von Herdecke versorgt.
Daraufhin nahm die Feuerwehrleitung sofort Kontakt zur Stadtverwaltung und zum Energieversorger DEW21 auf. Gleichzeitig meldeten sich zahlreiche Bürger telefonisch bei der Feuerwehr und der Stadt.
Die Feuerwehr besetzte ihre Wache dauerhaft. Außerdem übernahm die Einheit Information und Kommunikation (IuK) die Einsatzzentrale. Ein Leitungsstab koordinierte die weiteren Maßnahmen.
Feuerwehr sichert Löschwasserversorgung mit Tanklöschfahrzeugen
Eine wichtige Frage stand zunächst im Mittelpunkt: Wie kann die Feuerwehr bei einem Brand ausreichend Löschwasser bereitstellen?
Um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen, organisierte die Feuerwehr eigene und überörtliche Tanklöschfahrzeuge. Diese sollten bei möglichen Bränden die Wasserversorgung gewährleisten.
Währenddessen tauschte sich die Einsatzleitung regelmäßig mit der Stadtverwaltung, dem Energieversorger und der Leitstelle aus. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister erhielt fortlaufend Informationen über die Lage.
Drei Pflegeheime benötigen Hilfe wegen Wasserausfall
Im Laufe des Abends meldeten sich drei Pflegeheime aus der Herdecker Innenstadt bei der Feuerwehr. Zwei Einrichtungen liegen in der Goethestraße.
Der Einsatzführungsdienst überprüfte die Situation vor Ort und stellte fest, dass die Einrichtungen Unterstützung benötigten. Zusätzlich erkundeten Kradmelder des Ennepe-Ruhr-Kreises die Lage.
Über die Leitstelle forderte die Feuerwehr Trinkwasserersatzspeicher an. Ein Gerätewagen Logistik transportierte diese nach Herdecke. Außerdem organisierte die Stadtverwaltung notwendige Hygieneartikel und brachte sie zu den betroffenen Einrichtungen.
Hilfsorganisationen vorsorglich alarmbereit
Da zunächst niemand die Dauer des Wasserausfalls abschätzen konnte, bereitete die Einsatzleitung weitere Maßnahmen vor. So versetzte sie Hilfsorganisationen vorsorglich in Voralarm.
Bei einem längeren Ausfall hätten die Pflegeheime möglicherweise zusätzliche personelle Unterstützung benötigt.
Krankenhaus in Herdecke vorsorglich informiert
Auch das Herdecker Krankenhaus und ein weiteres Pflegeheim im Bereich Nacken standen im Fokus der Einsatzleitung. Beide Einrichtungen hatten weiterhin Wasser.
Dennoch plante die Feuerwehr vorsorglich mögliche Hilfsmaßnahmen. Das Krankenhaus erhielt frühzeitig Informationen, um bei einer Verschlechterung der Lage schnell reagieren zu können.
Bereits am frühen Abend gelang es, die Wasserversorgung wiederherzustellen. Allerdings dauerte es aufgrund der örtlichen Höhenunterschiede noch einige Zeit, bis alle Leitungen wieder vollständig Wasser führten.
25 Feuerwehrkräfte bis zum späten Abend im Einsatz
Während des Einsatzes hielt die Feuerwehr einen kompletten Löschzug an der Feuerwache bereit. Zusätzlich arbeiteten die IuK-Gruppe und der Leitungsstab an der Wache.
Insgesamt waren 25 Feuerwehrkräfte bis 22:30 Uhr im Einsatz. Anschließend besuchten Führungskräfte der Stadt Herdecke die Feuerwache und bedankten sich bei den Einsatzkräften.
Erneuter Rohrbruch am Mittwochmorgen in Herdecke
Am Mittwoch (28. Oktober) musste die Feuerwehr erneut ausrücken. Um 7:41 Uhr meldeten Anrufer einen Wasseraustritt aus der Straße in der Attenbergstraße.
Die Einsatzkräfte stellten einen Rohrleitungsschaden fest. Anschließend sicherten sie die betroffene Stelle und unterstützten den Abfluss des austretenden Wassers.
Gleichzeitig meldete eine Pflegeeinrichtung, dass sie über ihre Leitung kein Trinkwasser mehr beziehen konnte.
Feuerwehr kontrolliert Pflegeeinrichtungen erneut
Die Feuerwehr schickte umgehend einen Führungsdienst zur Erkundung. Außerdem suchten Einsatzkräfte die Einrichtungen in der Innenstadt auf, überprüften die Situation und boten Unterstützung an.
Nach kurzer Zeit stand die Trinkwasserversorgung wieder zur Verfügung.
Am Mittwochmorgen waren 15 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Auch die Einsatzzentrale besetzte die Feuerwehr erneut dauerhaft. Die Einsatzleitung blieb weiterhin mit der Stadtverwaltung und dem Energieversorger in Kontakt.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
