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Welpe musste 295 Euro im ICE zahlen

29. November 2025 3 minutes read
Welpe musste 295 Euro im ICE zahlen

Welpe musste 295 Euro im ICE zahlen: Ärger um kleinen Hund und Bahnregeln

Köln. Ein kleiner Welpe sorgt für großen Bahn-Ärger: Eine Hundehalterin sollte im ICE nach eigener Schilderung rund 295,60 Euro zahlen, weil Kontrolleure ihren fünf Kilo leichten Hund als „großen Hund“ eingestuft haben. Das Tier saß in einer Tragetasche, trotzdem sollte ein teures Ticket plus Zuschlag fällig werden. Der Fall löst in den sozialen Netzwerken heftige Diskussionen über die Regeln der Deutschen Bahn für Hunde aus.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Bastian Bielendorfer (@bielendorfer)

Hund in der Tragetasche – trotzdem teure Forderung im ICE

Die Besitzerin hatte ihren Welpen in einer Tasche untergebracht und ging davon aus, dass der kleine Hund kostenlos mitfahren darf. Nach der Kontrolle folgte jedoch die Überraschung: Laut ihrer Darstellung wertete das Zugpersonal den Vierbeiner als größer als eine Hauskatze und stufte ihn damit nicht mehr als „kleines Haustier“ ein. Dadurch sollte sie nachträglich ein Ticket bezahlen, das sich mit Zuschlägen auf knapp 300 Euro summierte.

Die Hundehalterin empfindet die Situation als unfair und schildert, dass ihr Tier kaum Platz brauchte und sich ruhig verhielt. Trotzdem blieb die Forderung bestehen. Viele Bahnreisende fragen sich nun, ab wann ein Hund als klein oder groß gilt, wie streng das Zugpersonal die Vorschriften auslegt und welche Rechte Fahrgäste in solchen Situationen haben.

Der Fall reiht sich ein in eine ganze Reihe von Meldungen über Ärger im Reise- und Verkehrsbereich, die bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen. Immer wieder berichten Betroffene von hohen Nachzahlungen, Unklarheiten bei Tickets oder Missverständnissen in Zügen und auf Bahnhöfen.

Was die Bahn zu kleinen und großen Hunden vorschreibt

Nach den veröffentlichten Regeln der Deutschen Bahn gelten kleine Hunde und andere Kleintiere bis etwa zur Größe einer Hauskatze in der Regel als Handgepäck. Sie dürfen in einem geeigneten Transportbehälter kostenlos mitreisen. Wichtig ist, dass das Tier während der Fahrt in der Box oder Tasche bleibt und andere Reisende nicht stört.

Größere Hunde brauchen dagegen ein eigenes Ticket. In vielen Fällen zahlen Halterinnen und Halter etwa die Hälfte des regulären Fahrpreises für Menschen. Außerdem müssen Hunde, die nicht in einer Transportbox reisen, im Zug angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Ausgenommen sind entsprechend gekennzeichnete Assistenzhunde, die kostenfrei mitfahren.

Wer mit Hund unterwegs ist, sollte die genauen Bedingungen vor der Fahrt prüfen. Auf der offiziellen Seite der Bahn finden Reisende Details zu den geltenden Bestimmungen, Ticketpreisen und Ausnahmen für verschiedene Zugklassen und Verbindungen. Ein Blick in diese Informationen kann teuren Überraschungen vorbeugen.

So können sich Fahrgäste vor bösen Überraschungen schützen

Reisende mit Hund sollten die Größe ihres Tieres realistisch einschätzen und bereits bei der Buchung überlegen, ob ein Hundeticket nötig ist. Wer unsicher ist, kann vorab den Kundenservice kontaktieren und nachfragen, wie der eigene Hund voraussichtlich eingestuft wird. Außerdem hilft es, die wichtigsten Passagen der Beförderungsbedingungen zu kennen oder als Screenshot dabei zu haben.

Kommt es trotz guter Vorbereitung zu Streit im Zug, sollten Betroffene die Situation ruhig dokumentieren – etwa Namen von Mitarbeitenden notieren, Belege sichern und den Sachverhalt später schriftlich bei der Bahn schildern. In vielen Fällen lässt sich ein Konflikt nachträglich klären, wenn alle Unterlagen vorliegen.

Verkehrsthemen und Streit um Regeln kennen viele Menschen nicht nur von der Schiene. Auch im Straßenverkehr, etwa bei Baustellen oder Sperrungen wie aktuellen Maßnahmen auf der B 262 bei Mayen, berichten Behörden und Medien regelmäßig über Einschränkungen und Auseinandersetzungen. Ein Beispiel dafür ist eine Fahrbahnsanierung auf der B 262, die ebenfalls für Diskussionen sorgt.

Wer sich für aktuelle Meldungen aus Deutschland interessiert – von Polizeieinsätzen bis zu wichtigen Verkehrsänderungen – findet auf der Übersichtsseite von Blaulicht-Report laufend neue Beiträge. Dort erfahren Leserinnen und Leser auch, welche Folgen neue Regeln oder besondere Einzelfälle wie der Streit um den Welpen im ICE für den Alltag der Menschen haben.

Für alle, die mit Hund unterwegs sind, bleibt die wichtigste Lehre aus dem aktuellen Fall: Vor der Bahnfahrt informieren, Größe des Tieres ehrlich einschätzen und Nachweise bereithalten. So sinkt das Risiko, dass eine eigentlich entspannte Reise plötzlich zur teuren Überraschung wird.

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