Symbolbild: Polizei warnt vor WhatsApp-Betrugsmasche
Eine 73-jährige Seniorin aus Ratingen ist Opfer einer dreisten Betrugsmasche geworden. Ein unbekannter Täter gab sich über WhatsApp als ihr Sohn aus und brachte die Frau dazu, eine hohe Geldsumme auf ein fremdes Konto zu überweisen. Erst später bemerkte sie den Betrug.
WhatsApp-Betrug in Ratingen: Täter täuscht Notlage vor
Am Donnerstagvormittag (29. Oktober 2026) erhielt die 73-Jährige eine WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Telefonnummer. Die Person hinter der Nachricht behauptete, ihr Sohn zu sein.
Anschließend täuschte der unbekannte Täter vor, dringend Geld zu benötigen. Dabei setzte er die Seniorin so stark unter Druck, dass sie schließlich eine hohe Geldsumme auf ein fremdes Konto überwies.
Wie hoch der finanzielle Schaden genau ausfällt, teilte die Polizei nicht mit.
Seniorin bemerkt Betrug erst nach Kontakt mit ihrem Sohn
Erst später nahm die Ratingerin Kontakt zu ihrem tatsächlichen Sohn auf. Dabei stellte sich heraus, dass die WhatsApp-Nachricht nicht von ihm stammte.
Die 73-Jährige verständigte daraufhin die Polizei. Diese leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Der WhatsApp-Betrug in Ratingen zeigt erneut, wie Kriminelle das Vertrauen zwischen Familienangehörigen ausnutzen. Besonders gefährlich wird die Masche, wenn die Täter ihre Opfer unter Zeitdruck setzen und schnelle Überweisungen verlangen.
Polizei warnt vor falschen WhatsApp-Nachrichten
Nach dem aktuellen WhatsApp-Betrug in Ratingen warnt die Polizei erneut vor Nachrichten unbekannter Telefonnummern.
Besondere Vorsicht gilt, wenn sich jemand als Sohn, Tochter oder anderer naher Angehöriger ausgibt und bereits nach wenigen Nachrichten um Geld bittet.
So schützen Sie sich vor der Betrugsmasche
- Unbekannte Nummern prüfen: Vertrauen Sie nicht sofort einer Nachricht, nur weil sich jemand als Familienmitglied ausgibt.
- Angehörige direkt anrufen: Nutzen Sie ausschließlich die Telefonnummer, die Sie bereits kennen.
- Keine vorschnellen Überweisungen: Überweisen Sie kein Geld, solange Sie die Identität der Person nicht überprüft haben.
- Polizei verständigen: Wählen Sie im Zweifel die 110.
- Betrugsversuche anzeigen: Informieren Sie die Polizei auch dann, wenn Sie den Betrug rechtzeitig erkennen.
Auch versuchte Betrugsfälle der Polizei melden
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, bei verdächtigen WhatsApp-Nachrichten aufmerksam zu bleiben. Denn die Täter versuchen gezielt, durch persönliche Geschichten und angebliche Geldprobleme Vertrauen aufzubauen.
Wer eine solche Nachricht erhält, sollte zunächst telefonisch Kontakt zu seinen Angehörigen aufnehmen. So lässt sich häufig schnell klären, ob tatsächlich ein Familienmitglied Hilfe benötigt.
Weitere Informationen zum Schutz vor Betrugsmaschen bietet die Polizeiliche Kriminalprävention.
Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.
Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
