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Wohnungsbrand in Dortmund-Huckarde

28. Januar 2026 3 minutes read
Wohnungsbrand in Dortmund-Huckarde

Polizeikräfte nach Rauchgasinhalation im Krankenhaus

Ein Wohnungsbrand in Dortmund-Huckarde hat am späten Abend einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst.

Gegen 23:16 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einer unklaren Feuermeldung in die Huckader Allee alarmiert. Erste Anrufer berichteten von einer deutlichen Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus.

Flammen schlagen aus Wohnung – unklare Lage zu möglichen Personen

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits polizeiliche Kräfte vor dem Gebäude. Im Obergeschoss war ein Fenster geborsten, aus der betroffenen Wohnung schlugen bereits Flammen. Zu diesem Zeitpunkt blieb zunächst unklar, ob sich noch Personen in der Brandwohnung befanden. Die Feuerwehr entsandte daher umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude.

Nach kurzer Erkundung konnte die Feuerwehr Entwarnung geben: In der betroffenen Wohnung hielten sich keine Personen mehr auf. Parallel kontrollierten die Einsatzkräfte das gesamte Gebäude, um weitere Gefahren auszuschließen.

Bewohner werden betreut – eine Person medizinisch versorgt

Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner führte die Feuerwehr über nicht verrauchte Bereiche des Treppenraums ins Freie. Dort sichtete und betreute sie der Rettungsdienst. Eine Person musste während der Einsatzmaßnahmen aufgrund einer Vorerkrankung in einem Rettungswagen medizinisch versorgt werden.

Polizeikräfte erleiden Rauchgasinhalation

Die zuerst eingetroffenen Polizeikräfte begaben sich in den oberen Bereich des Treppenraums, um sicherzustellen, dass sich dort keine weiteren Personen befanden. Da dieser Bereich bereits stark verraucht war, kam es zur Inhalation von Rauchgasen. Nach ersten Untersuchungen entschied der Rettungsdienst, die betroffenen Polizeikräfte zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus zu bringen. Den Transport organisierte die Polizei eigenständig.

Bis zu 48 Einsatzkräfte – Betreuungsbus im Einsatz

Zeitweise arbeiteten bis zu 48 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Im weiteren Verlauf rückten zusätzliche Fahrzeuge nach, um den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern einen geschützten Aufenthaltsraum zu ermöglichen. Unter anderem kam ein Betreuungsbus der Feuerwache 2 (Eving) zum Einsatz, in dem die Bewohner betreut und vor der Witterung geschützt werden konnten.

Gebäude unbewohnbar – Versorgung wird vorsorglich abgeschaltet

Das Mehrfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Der zuständige Energieversorger schaltet die Versorgungsleitungen zum Objekt vorsorglich ab. Die Unterbringung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wird in Abstimmung mit den zuständigen Behörden organisiert.

Nachlöscharbeiten dauern bis in den Morgen

Der Einsatz erstreckt sich über mehrere Stunden und ist auch in den frühen Morgenstunden noch nicht abgeschlossen. Grund dafür ist der erhebliche logistische Aufwand: Das Feuer breitete sich sowohl im Inneren des Gebäudes als auch über die Außenfassade aus, sodass auch die darüberliegende Wohnung betroffen ist.

Mithilfe von Drehleitern führt die Feuerwehr umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Dabei nehmen Einsatzkräfte Dachpfannen auf und legen betroffene Bereiche frei.

Immer wieder flammen dabei vereinzelte Glutnester auf, die gezielt abgelöscht
werden.

Diese Einheiten sind im Einsatz

Im Einsatz befinden sich die Einheiten der Feuerwachen 5 (Marten) und 9 (Mengede), der Löschzug 20 (Nette) der Freiwilligen Feuerwehr, Kräfte des Rettungsdienstes, der Führungsdienst (B-Dienst) der Feuerwache 1 sowie Sonderfahrzeuge der Feuerwache 2 (Eving).

Weitere Informationen zur Ursache des Brandes sowie zum entstandenen Schaden liegen derzeit noch nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

Mehr aktuelle Meldungen findest Du auch in unserem Bereich News.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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