Dachgeschoss in Vollbrand
Am Dienstagabend (21. April 2026) kam es zu einem Wohnungsbrand in Recklinghausen Hillerheide, der einen umfangreichen Feuerwehreinsatz auslöste.
Gegen 18:11 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr zur Ovelgönnestraße. Bereits auf der Anfahrt bemerkten die ersten Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung.
Flammen greifen auf Balkon und Dach über
Beim Eintreffen stand die Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Das Feuer griff zudem auf den Balkon sowie die Dachhaut über. Aufgrund der Lage erhöhte der Einsatzleiter sofort die Alarmstufe auf „Feuer 4“ und forderte weitere Kräfte nach.
Die Feuerwehr leitete umgehend eine kombinierte Brandbekämpfung ein. Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz in den Innenangriff, während parallel von außen gelöscht wurde.
Zwei Katzen aus Brandwohnung gerettet
Im Verlauf des Einsatzes konnten zwei Katzen aus der betroffenen Wohnung gerettet werden. Einsatzkräfte versorgten die Tiere zunächst notfallmedizinisch vor Ort, bevor sie zur weiteren Behandlung in eine Tierklinik gebracht wurden. Über ihren aktuellen Zustand liegen keine weiteren Informationen vor.
Keine Verletzten – Wohnung unbewohnbar
Alle Bewohner des Hauses retteten sich rechtzeitig ins Freie. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die betroffene Wohnung ist nach dem Wohnungsbrand in Recklinghausen Hillerheide aktuell nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner organisierten eigenständig eine alternative Unterkunft.
Löschmaßnahmen und Schäden
Gegen 18:50 Uhr meldete die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch bis etwa 20:30 Uhr an. Insgesamt endete der Einsatz gegen 20:50 Uhr.
Während der Löscharbeiten wurden zudem drei geparkte Fahrzeuge vor dem Gebäude beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe aufgenommen.
Großaufgebot an Einsatzkräften
Am Einsatz beteiligt waren die hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, mehrere Einsatzleitdienste sowie die ehrenamtlichen Einheiten Süd, Ost, Suderwich und Hochlar. Zusätzlich unterstützten der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzt.
Zur Sicherstellung des Grundschutzes besetzten weitere Kräfte die Feuerwache. Durch den Einsatz kam es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen im Bereich der Einsatzstelle.
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