Übersicht der Einsatzstelle
In einer Unterkunft für geflüchtete Menschen in Sittensen hat es in der Nacht zu Mittwoch (28. Oktober 2026) gebrannt. Weil sich zahlreiche Menschen im Gebäude aufhielten, rückten mehrere Feuerwehren und Rettungskräfte an. Insgesamt betreute der Rettungsdienst 17 Personen. Glücklicherweise erlitt niemand Verletzungen.
Zimmerbrand in Sittensen löst Großeinsatz aus
Gegen 2.35 Uhr brach in der Unterkunft in der Straße „Am Markt“ ein Feuer aus. Die Ursache ist bislang unklar. Noch während der Anfahrt erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort auf „Feuer – Menschenleben in Gefahr“.
Als die Feuerwehr Sittensen eintraf, drang bereits dichter Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Deshalb gingen mehrere Trupps unter Atemschutz sofort in das Gebäude. Sie erkundeten die Lage und begannen mit den Löscharbeiten.
Bewohner läuft während der Löscharbeiten zurück in Wohnung
Zunächst befand sich niemand mehr in der betroffenen Wohnung. Doch während die Feuerwehr das Feuer bekämpfte, lief plötzlich ein Bewohner zurück in die verrauchten Räume.
Die Einsatzkräfte reagierten sofort und begleiteten den Mann wieder ins Freie. Anschließend löschten sie mit einem C-Rohr das brennende Bett in einem Zimmer.
Danach setzte die Feuerwehr einen Druckbelüfter ein. Damit entfernten die Einsatzkräfte den Rauch aus der Wohnung.
17 Menschen nach Brand in Flüchtlingsunterkunft Sittensen betreut
Weil sich zahlreiche Menschen in dem Gebäude aufhielten, erhöhte der Rettungsdienst zwischenzeitlich das Einsatzstichwort auf „Massenanfall von Verletzten“ (MANV).
Insgesamt sichteten und betreuten die Rettungskräfte 17 Personen. Trotz der starken Rauchentwicklung gab es jedoch keine Verletzten.
Der Brand in der Flüchtlingsunterkunft Sittensen führte somit zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer allerdings zügig löschen.
Wohnung nach Zimmerbrand vorerst unbewohnbar
Die betroffene Wohnung kann wegen der Rauchgase zunächst niemand mehr bewohnen. Deshalb kümmerte sich der Bereitschaftsdienst der Samtgemeinde Sittensen noch während der Nacht um eine Ersatzunterkunft.
Neben der Feuerwehr Sittensen rückten auch die Feuerwehren aus Hamersen und Lengenbostel an. Außerdem unterstützten mehrere Rettungswagen des Regelrettungsdienstes sowie die Schnelleinsatzgruppe Rettung den Einsatz.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Warum das Bett in der Unterkunft Feuer fing, steht bislang nicht fest. Die Polizei hat deshalb Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Weitere Erkenntnisse zur Entstehung des Feuers liegen derzeit nicht vor.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
