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Zugunglück in Belgien: Schulbus kollidiert mit Zug – Vier Tote, mehrere Schwerverletzte

26. Mai 2026 2 Minuten gelesen
Zugunglück in Belgien

Tragisches Zugunglück in Belgien

In der belgischen Stadt Buggenhout, zwischen Antwerpen und Brüssel gelegen, ereignete sich am Dienstagmorgen ein schweres Zugunglück. Ein Zug kollidierte an einem Bahnübergang mit einem Schulbus. Dabei kamen vier Menschen ums Leben, darunter zwei Kinder.

Schulbus fuhr trotz geschlossener Schranken auf die Gleise

Nach Angaben belgischer Medien ereignete sich der Unfall gegen 8.08 Uhr. Der Zug befand sich rund einen Kilometer vor dem Bahnhof Buggenhout und reduzierte bereits seine Geschwindigkeit. Dennoch kam es wenig später zur Kollision mit dem Schulbus.

Die belgische Infrastrukturbehörde Infrabel erklärte, dass Überwachungskameras den Ablauf dokumentiert hätten. Demnach seien die Schranken bereits geschlossen gewesen und die Warnampeln hätten Rot gezeigt. Warum der Kleinbus dennoch auf den Bahnübergang fuhr, ist derzeit unklar.

Der Zugführer leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Kleinbus etwa 15 Meter weit gegen einen Mast geschleudert.

Zwei Kinder und zwei Erwachsene sterben

Belgischen Behörden zufolge starben bei dem Unglück insgesamt vier Menschen. Verkehrsminister Jean-Luc Crucke bestätigte, dass zwei Kinder, der Fahrer des Schulbusses sowie eine Begleitperson ums Leben kamen.

Die verstorbenen Kinder waren 12 und 15 Jahre alt. Fünf weitere Kinder erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Kleinbus war offenbar mit sieben Schulkindern, dem 49-jährigen Fahrer und einer 27-jährigen Begleitperson besetzt. Nach Informationen der Bundespolizei befand sich der Bus auf dem Weg zu einer Förderschule für Schüler der Sekundarstufe.

Großeinsatz nach dem schweren Unfall

Rettungskräfte, Polizei und Ermittler arbeiten weiterhin an der Unfallstelle. Rund 100 Fahrgäste des Zuges mussten evakuiert und betreut werden.

Die Polizei sichert aktuell Spuren und untersucht gemeinsam mit einem Gutachter den genauen Unfallhergang. Ziel der Ermittlungen ist es, die Ursache für die folgenschwere Kollision zu klären.

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