Silvesterabend in Bielefeld endet mit tödlichen Explosionen
Am Silvesterabend kam es in Bielefeld zu zwei tragischen Todesfällen. Zwei 18-jährige Männer verloren unabhängig voneinander ihr Leben, nachdem selbstgebaute Pyrotechnik unkontrolliert explodierte. Die Polizei Bielefeld bestätigte, dass beide Vorfälle keinen Zusammenhang aufweisen und nach aktuellem Ermittlungsstand kein Fremdverschulden vorliegt.
Explosionen an unterschiedlichen Orten
Die tödlichen Explosionen durch Pyrotechnik in Bielefeld ereigneten sich an verschiedenen Orten im Stadtgebiet. In beiden Fällen setzten die jungen Männer selbst mitgebrachte Sprengmittel um. Dabei erlitten sie schwerste Gesichts- und Kopfverletzungen, an denen sie noch am Ereignisort verstarben.
Die Polizei leitete umgehend Todesermittlungsverfahren ein. Laut Zeugenaussagen zündeten beide Männer die Sprengmittel offenbar in Kunststoffrohren. Zum Zeitpunkt der Explosionen sollen sie sich jeweils über die Rohre gebeugt haben, was die schweren Verletzungen erklärt.
Obduktion bestätigt Todesursache
Am Freitag, dem 2. Januar 2025, führten Gerichtsmediziner die Obduktionen durch. Die Ergebnisse bestätigten, dass beide 18-Jährigen durch massive Kopfverletzungen infolge der Explosionen starben. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Männer nicht persönlich. Auch Hinweise auf identische Sprengmittel liegen bislang nicht vor.
Herkunft der Sprengmittel weiterhin unklar
Die genaue Art und Zusammensetzung der verwendeten Sprengmittel bleibt Gegenstand laufender Ermittlungen. Sachverständige untersuchen derzeit sichergestellte Materialreste. Parallel dazu ermittelt die Polizei zur Herkunft der Sprengmittel. Ergebnisse liegen bislang nicht vor.
Weiterer Verletzter in Baumheide
Bei dem Vorfall im Stadtteil Baumheide verletzte sich ein 20-jähriger Bielefelder leicht im Gesicht. Er hielt sich in unmittelbarer Nähe des Explosionsortes auf. Nach ambulanter Behandlung konnte das Krankenhaus ihn wieder entlassen.
Die Polizei betont erneut die erheblichen Gefahren unsachgemäß verwendeter Pyrotechnik. Besonders selbstgebaute Sprengmittel stellen ein unkalkulierbares Risiko dar und können tödliche Folgen haben.
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