Tödlicher Arbeitsunfall an Windenergieanlage bei Fischborn
Ein tödlicher Arbeitsunfall an einer Windenergieanlage bei Fischborn erschüttert die Region: Am frühen Mittwochmorgen kamen zwei 32-jährige Arbeiter ums Leben. Das Unglück ereignete sich an einer im Bau befindlichen Windkraftanlage nahe der Bundesstraße 276 zwischen den Ortsteilen Fischborn und Wüstwillenroth.
Arbeitskorb stürzt im Inneren des Turms ab
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen hielten sich die beiden Monteure in einem Arbeitskorb auf. Dieser befand sich im oberen Bereich des gerade entstehenden Windradturms. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der Korb im Inneren des Turms aus großer Höhe in die Tiefe.
Der tödliche Arbeitsunfall an der Windenergieanlage bei Fischborn endete für die beiden Männer sofort tödlich. Jede medizinische Hilfe kam zu spät. Nach bisherigen Informationen waren die Arbeiter unmittelbar nach dem Aufprall tot.
Notruf nach lautem Aufschlag
Andere Arbeiter auf der Baustelle hörten den lauten Aufschlag des herabstürzenden Arbeitskorbs. Sie setzten umgehend den Notruf ab. Die Polizei erreichte die Meldung gegen 4.45 Uhr am Morgen.
Neben der Polizei rückten auch Kräfte des Rettungsdienstes sowie der Feuerwehr an die Unfallstelle aus. Einsatzkräfte sicherten den Bereich rund um die Windenergieanlage und unterstützten bei den ersten Maßnahmen vor Ort.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Die Polizei leitete unmittelbar nach dem tödlichen Arbeitsunfall an der Windenergieanlage bei Fischborn umfangreiche Ermittlungen ein. Schutz- und Kriminalpolizei arbeiten gemeinsam an der Klärung des genauen Hergangs.
Zusätzlich zog man einen externen Gutachter hinzu. Dieser soll rekonstruieren, warum der Arbeitskorb aus großer Höhe abstürzte. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf technische sowie mögliche organisatorische Ursachen.
