Einsätze wegen gemeldeter Schusswaffen!
Die Polizei Dortmund musste am Sonntagnachmittag (2. August) gleich zu zwei Einsätzen wegen gemeldeter Schusswaffen im Stadtgebiet ausrücken. In beiden Fällen nahmen die Einsatzkräfte die Tatverdächtigen widerstandslos fest. Zudem stellten die Beamten zahlreiche Waffen und gefährliche Gegenstände sicher. Gegen beide Männer lagen außerdem Haftbefehle vor.
Bedrohung mit vermeintlichem Sturmgewehr in der Lambachstraße
Gegen 16:15 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei, nachdem ein Mann aus seiner Erdgeschosswohnung heraus Nachbarn in einem angrenzenden Garten mit einer Schusswaffe bedroht haben soll.
Nachdem ein Hausbewohner den Einsatzkräften die Eingangstür geöffnet hatte, öffnete der 66-jährige Tatverdächtige zeitgleich seine Wohnungstür. Die Beamten forderten ihn unter Vorhalt der Dienstwaffe auf, sich auf den Boden zu legen. Der Dortmunder kam der Aufforderung nach und ließ sich widerstandslos festnehmen.
Mit Zustimmung des Mannes durchsuchten die Polizisten die Wohnung. Hinter einem Vorhang entdeckten sie ein Sturmgewehr des Typs Kalaschnikow. Außerdem fanden sie eine täuschend echt aussehende silberne Spielzeugpistole. Die anschließende Überprüfung ergab, dass der Lauf des Sturmgewehrs unbrauchbar gemacht worden war.
Der alkoholisierte 66-Jährige wurde zur Polizeiwache gebracht. Dort stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Den haftbefreienden Geldbetrag zahlte er noch vor Ort. Nach einer Gefährderansprache entließen ihn die Beamten wieder, da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen.
Die Polizei stellte das Sturmgewehr und die Spielzeugwaffe sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Bedrohung sowie eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ein.
Zweiter Einsatz: Schüsse im Innenhof gemeldet
Nur rund 20 Minuten später ging der nächste Notruf ein. Zeugen meldeten einen Mann in der Wörthstraße, der mit einer Pistole gezielt auf einen Baum geschossen haben soll.
Der 36-jährige Dortmunder hatte den Einsatzort zunächst verlassen, kehrte jedoch wenig später zu seiner Wohnanschrift zurück. Die Einsatzkräfte umstellten das Gebäude und forderten ihn auf, die Wohnung unbewaffnet zu verlassen. Auch dieser Mann ließ sich widerstandslos festnehmen.
Waffen, Macheten und mutmaßliche Drogen entdeckt
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten eine Gasdruckpistole, ein Luftgewehr, eine Armbrust sowie mehrere Macheten und Messer. Zusätzlich entdeckten sie Holzlatten, die mit Schrauben präpariert waren. In der Küche stellten die Polizisten außerdem ein Päckchen mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln sicher.
Eine Überprüfung ergab, dass gegen den 36-Jährigen zwei offene Haftbefehle vorlagen. Da er die haftbefreienden Geldbeträge nicht bezahlen konnte, wurde er in das Polizeigewahrsam eingeliefert.
Mehrere Strafverfahren eingeleitet
Die Polizei stellte sämtliche Waffen, gefährlichen Gegenstände und die mutmaßlichen Betäubungsmittel sicher. Gegen den 36-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz.
Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei Dortmund im Verlauf der laufenden Ermittlungen.
Weitere aktuelle Polizeimeldungen findet Ihr auch auf BlaulichtMYK News, in der Rubrik Deutschland sowie unter Fahndungen.
Informationen der Polizei Dortmund gibt es außerdem auf der Internetseite der Polizei Dortmund.
Erstellt mit Hilfe von KI
