Zwei Tatverdächtige nach schweren Vorwürfen in Untersuchungshaft
Nach umfangreichen Ermittlungen der Sonderkommission „EKO Kajal“ des Polizeipräsidiums Mittelfranken befinden sich zwei Tatverdächtige Syrer in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wirft den Männern unter anderem Vergewaltigung sowie die Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige vor.
Festnahmen nach Durchsuchungen
Den Ermittlungen zufolge soll ein 21-jähriger Mann am Freitagmorgen, 3. Juli, in einer Wohnung im Nürnberger Stadtteil Südstadt zwei junge Frauen im Alter von 15 und 18 Jahren vergewaltigt haben. Ein 40-jähriger Mann steht im Verdacht, den beiden jungen Frauen bereits am Vorabend Betäubungsmittel verabreicht beziehungsweise überlassen zu haben.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden identifizierten die Beamten beide Tatverdächtigen im Zuge der laufenden Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse, die von der Polizei vollstreckt wurden.
Beweismittel sichergestellt
Bei den Durchsuchungen nahmen Einsatzkräfte beide Männer fest. Zudem stellten die Ermittler in mehreren Wohnungen Beweismittel sicher, die nach Angaben der Polizei mit den mutmaßlichen Sexualdelikten sowie der Abgabe von Betäubungsmitteln in Zusammenhang stehen.
Die 18-jährige Geschädigte erlitt nach Polizeiangaben Verletzungen und wurde in einem Krankenhaus medizinisch behandelt. Beide betroffenen Frauen erhalten psychologische Betreuung.
Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehle
Die beiden Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Sonntag (05.07.2026) dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle gegen die Männer, unter anderem wegen des Verdachts der Vergewaltigung und der Abgabe von Betäubungsmittel an Minderjährige. Beide Männer wurden daraufhin in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Demnach gelang es der EKO Kajal und der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftbefehle gegen zehn Tatverdächtige zu erwirken und diese der Untersuchungshaft zuzuführen. Die intensiven Ermittlungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der im Nürnberger Bahnhofsumfeld erkannten Entwicklungen werden somit unvermindert fortgeführt.
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Offizielle Informationen veröffentlicht das Polizeipräsidium Bayern sowie die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.
