Kirchheim bei München. Ein schwerer Badeunfall am Heimstettener See hat am Samstagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Zwei Mädchen im Alter von acht und 15 Jahren gerieten im Uferbereich des Sees unter Wasser. Zahlreiche Rettungskräfte eilten daraufhin zum Einsatzort. Beide Mädchen schweben nach aktuellem Stand in Lebensgefahr.
Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 15. August 2026, gegen 17:40 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich die beiden Mädchen im Uferbereich auf. Dort gerieten sie aus bislang ungeklärten Gründen unter Wasser. Zeugen bemerkten die dramatische Situation und verständigten sofort den Notruf.
Großeinsatz nach Badeunfall am Heimstettener See
Daraufhin rückten Polizei und Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften an. Außerdem beteiligten sich die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes sowie die DLRG an der Rettungsaktion. Auch Badegäste am See unterstützten die Helfer.
Gemeinsam gelang es ihnen schließlich, beide Mädchen aus dem Wasser zu holen. Am Ufer begannen die Retter sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Anschließend brachten Einsatzkräfte die beiden schwer verletzten Mädchen in Münchner Krankenhäuser. Dabei kam unter anderem ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.
Ähnliche Einsätze zeigen immer wieder, wie schnell beim Baden eine lebensgefährliche Situation entstehen kann. So berichteten wir bereits über einen Badeunfall am Riemer See in München. Auch dort reagierten Badegäste und Rettungskräfte schnell.
Bei einem weiteren Badeunfall am Riemer See suchte die Wasserwacht nach einem jungen Mann im Wasser. Zudem kam es in der Vergangenheit zu einem tödlichen Badeunfall am Feldmochinger See.
Kriseninterventionsteams betreuen Zeugen
Der dramatische Einsatz belastete auch die Menschen, die das Geschehen unmittelbar miterlebten. Deshalb kümmerten sich Kriseninterventionsteams vor Ort um Zeugen und weitere Betroffene.
Solche Einsätze stellen Ersthelfer und Angehörige vor enorme Herausforderungen. Auch bei einem Badeunfall am Rather See hatten Badegäste unmittelbar mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Ebenso berichteten wir zuletzt über mehrere schwere Badeunfälle an einem Wochenende.
Polizei sucht Zeugen des Badeunfalls
Wie es zu dem Badeunfall am Heimstettener See kam, steht derzeit noch nicht fest. Die Polizei untersucht deshalb den genauen Ablauf. Personen mit sachdienlichen Hinweisen können sich beim Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-0 melden.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten stellt die Pressestelle des Polizeipräsidiums München bereit.
Der Zustand der beiden Mädchen galt am Sonntagmorgen weiterhin als lebensgefährlich. Weitere Erkenntnisse zum genauen Unfallhergang lagen zunächst nicht vor. Die Ermittlungen dauern deshalb an.
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