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Betagte Linde „Am Plan“ ist nicht mehr standsicher und muss gefällt werden

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In der kommenden Woche müssen sich die Koblenzer von einem ortsprägenden Baum verabschieden: Eine Winterlinde auf dem Plan in der Nähe des Durchgangs zur Liebfrauenkirche ist bereits stark geschwächt und stirbt ab, deutlich zu erkennen an der kaum noch belaubten Krone. Der in den 1950er Jahren gepflanzte Baum mit einem Stammumfang von 1,96 Meter ist nicht mehr dauerhaft standsicher und muss deshalb zeitnah gefällt werden.

Ursache für den starken Rückgang der Vitalität ist ein Pilz. Bei der routinemäßigen jährlichen Baumkontrolle des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen ist ein holzzersetzender Lackporling (Ganoderma ssp.) im Wurzel- und Stammfußbereich festgestellt worden. Die Pilzinfektion wird durch Schäden an der Wurzel begünstigt und sorgt für eine starke Zersetzung des Holzes.

Damit Besucher der Altstadt künftig nicht auf ein schattiges Plätzchen Am Plan verzichten müssen, werden die Stadtgärtner im kommenden Herbst eine neue Winterlinde an dieser Stelle pflanzen. Sie ist bereits mehr als 20 Jahre in einer Baumschule gewachsen, so dass die entstandene Lücke hoffentlich bald ausgefüllt wird.

Foto (Stadt Koblenz/Groß): Nicht mehr dauerhaft standsicher: Die rund 70 Jahre alte Linde Am Plan muss wegen Pilzbefalls kommende Woche gefällt werden.

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