Nachhilfelehrer in Bonn in Untersuchungshaft
Ein 35-jähriger Nachhilfelehrer aus Bonn sitzt seit Freitag, dem 28.11.2025, in Untersuchungshaft. Die Ermittler werfen dem Mann vor, im Oktober 2025 eine 13-jährige Schülerin sexuell missbraucht zu haben. Der Fall sorgte in der betroffenen Schulgemeinschaft und darüber hinaus für große Bestürzung.
Rektor erstattete Anzeige – Ermittlungen sofort eingeleitet
Der Rektor einer Bonner Schule hatte den Verdacht am 20.11.2025 bei der Polizei gemeldet. Die Anzeige löste umfangreiche und sofortige Ermittlungen aus. Das Kriminalkommissariat 12, das auf die Aufklärung von Sexualstraftaten spezialisiert ist, arbeitete eng mit der Bonner Staatsanwaltschaft zusammen, um die Vorwürfe schnellstmöglich zu prüfen.
Der Beschuldigte wurde noch am Tag der Anzeigenerstattung vom Schuldienst suspendiert. Ermittler sichteten digitale Spuren, führten Befragungen durch und überprüften mögliche Tatorte. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse beantragten die Ermittler einen Untersuchungshaftbefehl.
Festnahme an der Wohnanschrift
Am Freitag stellten die Beamten den 35-Jährigen an seiner Wohnanschrift. Ein Richter verkündete den Haftbefehl, der auf dem Haftgrund der Fluchtgefahr basiert. Anschließend brachten die Beamten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Die Behörden betonen, dass weiterhin die Unschuldsvermutung gilt, solange kein rechtskräftiges Urteil vorliegt.
Für Betroffene und Angehörige stellt der Fall eine erhebliche Belastung dar. Die Schulleitung informierte unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorwurfs alle Schülerinnen, Schüler und Erziehungsberechtigten über den Sachstand. Weitere Details zum Opfer bleiben aus Gründen des Opferschutzes unter Verschluss.
Informationen für Bürgerinnen und Bürger
Die Polizei ruft dazu auf, Hinweise oder relevante Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Fall direkt an die Ermittlungsbehörden zu melden. Bürgerinnen und Bürger finden aktuelle Entwicklungen zu Blaulichtmeldungen in der Region unter den Rubriken News, Deutschland und Verkehr.
Weitere offizielle Informationen stellen die Polizei NRW sowie die Staatsanwaltschaft Bonn bereit. Beide Institutionen stehen im kontinuierlichen Austausch, um die Aufklärung des Falls zügig voranzutreiben.
