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Bundespolizei stoppt illegale Einreiseversuche

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Die Bundespolizei hat am Dienstag (8. Juni) auf der A93 bei Kiefersfelden mehrere illegale Einreiseversuche gestoppt. Die Männer hatten trotz aktueller Einreiseverbote versucht, nach Deutschland zu gelangen. Bei den Grenzkontrollen fanden ihre Reisen ein vorzeitiges Ende.

In den frühen Morgenstunden kontrollierten die Bundespolizisten auf der Inntalautobahn die Insassen eines Fernbusses, der regelmäßig von Italien nach München verkehrt. Bei der Überprüfung der Personalien eines Afghanen stellten die Beamten fest, dass der 26-Jährige zwar über gültige Reisedokumente, aber nicht über eine Einreiseerlaubnis für die Bundesrepublik verfügt. Im Gegenteil: Die Ausländerbehörde in Ingolstadt hatte 2019 gegen ihn ein zweieinhalb Jahre gültiges Einreiseverbot verhängt.

Ganz ohne Dokumente wollte hingegen ein 31-jähriger Businsasse nach Deutschland reisen. Die Überprüfung seiner Fingerabdrücke ergab, dass die Hansestadt Hamburg gegen den Mann ein Einreise- und Aufenthaltsverbot verfügt hatte. Sein bereits 2015 gestellter Asylantrag war abgelehnt worden. Zudem hatte sich der Palästinenser in der Bundesrepublik mehrfach strafbar gemacht. Er war bereits wegen verschiedener Diebstahlsdelikte sowie Raubes zu Freiheitsstrafen von insgesamt drei Jahren verurteilt worden.

Ein Albaner, der ebenfalls in einem Reisebus unterwegs war, konnte zwar einen gültigen Pass vorweisen, einreisen durfte er aber dennoch nicht. Mithilfe seiner Daten fanden die Bundespolizisten heraus, dass der 40-Jährige in der Vergangenheit wegen aufenthaltsrechtlicher Verstöße in Erscheinung getreten war. Dennoch versuchte er entgegen eines bis Juni 2023 gültigen Einreise- und Aufenthaltsverbots illegal die Grenze zu passieren.

Die festgenommenen Männer müssen jeweils mit einem Verfahren wegen ihres illegalen Einreiseversuchs rechnen. Hierfür hatte der albanische Staatsangehörige auf staatsanwaltschaftliche Anordnung hin 300 Euro als Sicherheit zu hinterlegen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hat die Rosenheimer Bundespolizei alle drei nach Österreich zurückgewiesen.

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