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Der 14 jährige Teenager hat den Mord an Marie (14) gestanden.

Symbolfoto

Duisburg –
Ihre Freundschaft lebte von gleichen Interessen, viel gemeinsam verbrachter Zeit und dem Verständnis füreinander.
Umso unbegreiflicher ist das, was am vergangenen Freitag in einer Bauruine in Duisburg passierte.

Marie* (14) ist tot, erschlagen von ihrem Mitschüler und guten Freund Manuel B.*
Der 14-Jährige legte am Sonntag bei der Polizei ein Geständnis ab.
Wie es zu der Wahnsinnstat kommen konnte, ist für die Ermittler derzeit aber immer noch ein großes Rätsel.

Am Tag nachdem die Leiche der Schülerin unter Schutt im Keller des ehemaligen Reifenhandels gefunden wurde, brachte die Kripo Manuel zum Ortstermin an den Tatort. Zwar schilderte der Junge die Tat, doch einen wirklichen Auslöser für die Auseinandersetzung soll er bis jetzt nicht genannt haben.

Polizei schließt Eifersucht aus

Nach Informationen der Bild Zeitung war es eine ganz besondere Freundschaft, welche die beiden verband.
Manuel kam im Grundschulalter aus Polen nach Deutschland, sprach anfangs schlecht Deutsch.
In der weiterführenden Schule lernte er Marie, ein in Deutschland geborenes Mädchen mit afrikanischen Wurzeln, kennen.

Beide gingen in Parallelklassen, besuchten aber gemeinsame Kurse und verstanden sich immer besser.
Meistens holte Marie den Mitschüler morgens auf dem Weg zur Schule ab, ging mit ihm zurück und selbst danach telefonierten sie oder chatteten noch regelmäßig und lange per WhatsApp.
Im Keller dieser Bauruine, unter Schutt begraben, wurde die Leiche des Mädchens (14) gefunden, sie wurde wohl laut Obduktion im Erdgeschoss erschlagen

Als in Corona-Zeiten die Schulen schlossen, hielten sie trotzdem engen Kontakt.
Dann ein Schicksalsschlag, der die Teenies noch enger zusammenschweißte: Im Sommer starb Maries Mutter.

Das Mädchen und seine kleine Schwester zogen zu anderen Familienmitgliedern, mussten den unfassbaren Verlust aushalten und sich in ihrem völlig veränderten Leben einrichten.
Auch in dieser Zeit blieb Manuel eine Konstante im Leben der Jugendlichen.
Eine tiefe – platonische – Beziehung verband die beiden: Laut den derzeitigen Ermittlungsergebnissen blieb es bei rein freundschaftlichem Kontakt.

Eifersucht schließen die Ermittler momentan als Motiv für die Tötung aus.

Warum Manuel seine Freundin bei dem Treffen tötete, wird wohl erst bei einem Gerichtsprozess geklärt werden können.
Am Montag wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen.

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