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Haftbefehl wegen Mord gegen alle drei Raser!

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Totraser und Porsche-Fahrer in U-Haft –  3. Fahrer auf der Flucht

Frankfurt – Weil sich Instagram-Star Navid  (1,1 Millionen Follower bei Instagram) ein illegales Autorennen lieferte, verbrannte ein Mensch in seinem Skoda.
Ein Richter erließ gegen den Influencer und zwei weitere Raser Haftbefehl wegen Mordverdacht.

Nach wie vor konnte das Opfer nicht identifiziert werden –
Sprecherin Nadja Niesen: „Bis die Obduktion abgeschlossen ist, bleibt die Identität unklar.“

Samstag, 13.45 Uhr: Zwei Lamborghini und ein Porsche GT rasten über die Autobahn. Im Lamborghini Aventador S (740 PS, ab 335 000 Euro) saß Navid F. (29) – besser bekannt unter seinem Instagram-Pseudonym Navid A____.

Während der Hetzjagd über den Asphalt verlor der Internet-Star die Kontrolle über seinen Boliden!
Er geriet ins Schleudern, knallte gegen die Mittelleitplanke und wurde dann zurück über die dreispurige Fahrbahn geworfen. Dabei rammte er einen Opel und einen Skoda.
Lamborghini und Skoda fingen sofort Feuer!

Navid F. kletterte noch aus dem Auto, brachte sich vor den Flammen in Sicherheit.
Doch die Person am Steuer des Skoda konnte sich nicht mehr retten – und verbrannte! Laut Polizei konnte die Leiche bisher „nicht eindeutig identifiziert werden“.

Foto: Quelle: navid.alpha/Instagram

Navid F. und der Fahrer des Opel (55) kamen in eine Klinik. F. wurde wenig später entlassen und am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt. Am Abend kam er in U-Haft.

Die beiden anderen Raser flüchteten vom Unfallort.
Nur der Porsche-Fahrer (26) stellte sich am Sonntag der Polizei und kam vor den Haftrichter.

Sein Auto wurde sichergestellt.
Auch gegen den Porsche-Fahrer wurde U-Haft verhängt!

Nach Infos der Bild fand die Polizei auch den zweiten Lamborghini.
Der Wagen mit ausländischem Kennzeichen (vermutlich in Dubai zugelassen) war in Hofheim am Taunus (Hessen) geparkt worden und wurde ebenfalls sichergestellt.
Nach dem Fahrer wird nach wie vor gefahndet.
Gegen alle drei Raser wird wegen Mordverdacht ermittelt.

Hessens Innenminister verurteilt „die Tat aufs Schärfste“

Hessens Innenminister Peter Beuth (52) zeigte sich am Montag fassungslos:
„Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Hinterbliebenen. Weitere unbeteiligte Bürgerinnen und Bürger wurden aufgrund dieses mörderischen Rennens verletzt oder in Mitleidenschaft gezogen.“

Und weiter: „Ich verurteile diese fürchterliche Tat auf das Schärfste. Diese gewissenlosen Chaoten müssen mit der gesamten Härte des Gesetzes bestraft werden. Der bereits deutlich verschärfte Rechtsrahmen muss in solchen Fällen ausgeschöpft werden, um potentielle Nachahmer abzuschrecken und den besonderen Unwert eines solchen fürchterlichen Tat zu unterstreichen.“


Beuth appelliert an den flüchtigen Raser: „Wer so egoistisch und rücksichtslos das Leben seiner Mitmenschen gefährdet, hat nichts hinter dem Lenkrad eines Sportwagens zu suchen, sondern gehört hinter Schloss und Riegel. Ich fordere den noch flüchtigen Fahrer auf, sich sofort der Polizei zu stellen und Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.“

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