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Deutsches Kleinflugzeug in Kroatien abgestürzt – zwei Menschen sterben

22. August 2026 3 Minuten gelesen
kleinflugzeug

Deutsches Kleinflugzeug in Kroatien abgestürzt – zwei Menschen sterben

Kroatien. Ein Kleinflugzeug ist in Kroatien abgestürzt und hat dabei zwei Menschen in den Tod gerissen. Bei der Maschine handelt es sich um einen in Deutschland registrierten zweisitzigen Motorsegler vom Typ Diamond HK36 Super Dimona. Das Flugzeug war auf dem Weg von Tschechien in die kroatische Küstenregion um Zadar, als am Freitagnachmittag plötzlich der Funkkontakt abriss.

Daraufhin starteten die kroatischen Einsatzkräfte eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion. Neben dem Zivilschutz beteiligten sich unter anderem Feuerwehr und Bergrettung an der Suche. Besonders schwierig gestaltete sich der Einsatz, weil das vermutete Absturzgebiet im Velebit-Gebirge teilweise nur schwer zugänglich ist.

Kleinflugzeug in Kroatien abgestürzt: Funkkontakt bricht ab

Nach bisherigen Informationen brach der Kontakt zu der Maschine am Freitag nach 16 Uhr ab. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Motorsegler auf einem Flug von Tschechien in Richtung Zadar. Nachdem das Flugzeug nicht mehr erreichbar war, leiteten die Behörden unmittelbar die Suche ein.

Schließlich entdeckten die Einsatzkräfte in dem unwegsamen Gelände Wrackteile des Flugzeugs. Zugleich fanden die Retter die beiden Insassen. Für sie kam jede Hilfe zu spät.

Die kroatische Polizei bestätigte anschließend den Fund der Maschine und der beiden Todesopfer. Allerdings machten die Behörden zunächst keine Angaben zur Identität oder zur Staatsangehörigkeit der Verstorbenen. Das tschechische Außenministerium erklärte Medienberichten zufolge jedoch, dass es sich bei den Opfern nicht um tschechische Staatsbürger handeln soll.

Absturzursache bislang nicht bekannt

Warum das Kleinflugzeug in Kroatien abgestürzt ist, steht bislang nicht fest. Daher müssen nun die weiteren Untersuchungen zeigen, was unmittelbar vor dem Unglück geschah. Dabei dürften sowohl das Wrack als auch mögliche technische und flugbetriebliche Daten eine wichtige Rolle spielen.

Der Flugzeugtyp Diamond HK36 Super Dimona ist ein zweisitziger Motorsegler. Dennoch lassen sich aus dem Flugzeugtyp allein keinerlei Rückschlüsse auf die Ursache des Absturzes ziehen. Deshalb bleibt zunächst das Ergebnis der zuständigen Ermittler abzuwarten.

Schwierige Suche im Velebit-Gebirge

Das Velebit-Gebirge erstreckt sich entlang der kroatischen Adriaküste und weist teilweise sehr schwer zugängliches Gelände auf. Dadurch stellte bereits die Suche nach dem vermissten Flugzeug hohe Anforderungen an die Rettungskräfte.

Ähnliche Flugunfälle sorgen auch in Deutschland immer wieder für umfangreiche Rettungs- und Ermittlungsmaßnahmen. So berichteten wir bereits über einen Flugzeugabsturz in Watzenborn-Steinberg mit zwei Todesopfern. Außerdem kam es im Mai zu einem Kleinflugzeugabsturz in Limburgerhof.

Weitere Fälle waren unter anderem der Flugzeugabsturz in Ganderkesee, ein früherer Absturz eines Kleinflugzeugs in Montabaur sowie ein Unfall mit einem Ultraleichtflugzeug bei Polch.

Weitere Ermittlungen nach Flugzeugunglück

Die Ermittlungen zum Absturz in Kroatien stehen noch am Anfang. Deshalb sind derzeit insbesondere Spekulationen über eine mögliche technische Ursache, einen Pilotenfehler oder die Wetterbedingungen nicht angebracht. Sobald die zuständigen Behörden gesicherte Erkenntnisse veröffentlichen, können weitere Einzelheiten zum Unglück bekannt werden.

Weitere Informationen zum aktuellen Fall finden sich unter anderem bei BILD sowie in der Berichterstattung von RTL.

Weitere Polizei-, Feuerwehr- und Einsatzmeldungen aus Deutschland sowie dem Ausland finden Sie außerdem bei Police Report Worldwide.

Stand: 22. August 2026. Der Bericht wird bei neuen gesicherten Informationen aktualisiert.

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