Wal Timmy: Helfer zurück – schwere Vorwürfe nach Freilassung
Helfer erreichen Sassnitz und Cuxhaven !
Endlich das Mistvieh ist jetzt weg
Die ersten Helfer der privaten Initiative zur Rettung von Wal Timmy sind mit Verspätung zurückgekehrt. Die Gruppe erreichte mit der „Arne Tiselius“ den Hafen von Sassnitz in Mecklenburg-Vorpommern. Dort holten unter anderem Kräfte der DLRG die Helfer mit einem Bus ab.
Eigentlich sollte das Schiff bereits gegen 18 Uhr eintreffen. Allerdings verzögerte sich die Rückkehr. Auch die „Fortuna B“ erreichte später wieder deutsches Festland. Der zweite Schlepper lief am späten Sonntagabend, 3. Mai 2026, in Cuxhaven ein.
Wal Timmy: Kritik nach Freilassung in der Nordsee
Zuvor hatte die „Fortuna B“ offenbar zunächst Kurs auf Helgoland genommen. Möglicherweise spielten Unwetter eine Rolle. Nach der Rückkehr äußerte Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies schwere Vorwürfe. Sie kritisierte die Art der Freilassung von Wal Timmy und sprach zudem über massive Spannungen an Bord.
Nach ihren Angaben kam es auch mit dem Kapitän zu Auseinandersetzungen. Tönnies sagte, der Kapitän habe ihr gedroht, sie in Arrest zu nehmen. Außerdem sollen Filmaufnahmen von der Freilassung nicht gewünscht gewesen sein. Die Tierärztin erklärte weiter, sie habe den Wal nach eigenen Angaben nicht mehr erreichen dürfen.
Hintergründe weiter offen
Die Crews gehörten zur privaten Initiative um Walter Gunz und Karin Walter-Mommert. Beide finanzieren die aufwendige Rettung des Buckelwals. Das Tier schwamm am Samstag gegen 9 Uhr nördlich von Skagen in Dänemark aus der Barge in die Nordsee.
Dennoch bleiben viele Fragen offen. Offenbar gab es an Bord unterschiedliche Auffassungen über den Ablauf der Freilassung. Laut Tönnies entsprach die Vorgehensweise nicht den vorherigen Absprachen. Anwältin Constanze von der Meden erklärte, man arbeite die Vorgänge nun auf.
Der Fall Wal Timmy bewegt weiterhin viele Menschen. Einerseits schwimmt der Buckelwal nun wieder im offenen Meer. Andererseits sorgen die Berichte über Konflikte, fehlende Abstimmung und mögliche Probleme bei der Freilassung für neue Diskussionen.
Weitere Hintergründe zur bisherigen Ostsee-Walrettung findest Du bei uns. Außerdem gibt es weitere Meldungen aus Deutschland und internationale Entwicklungen in der Rubrik Weltweit.
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